Sonne und Nebel – 23.12.2016

Denn wie am Tag von Midian
zerbrichst Du das drückende Joch,
das Tragholz auf unserer Schulter
und den Stock des Treibers.
Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft,
jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist,
wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.
Jesaja 9, 3f.

Heute morgen ist es draußen düster. Es ist nebelig und bewölkt. Kein Sonnenstrahl dringt durch. Die Strahlen haben Millionen Kilometer hinter sich gebracht, um Licht und Wärme auf die Erde zu bringen. Doch auf den letzten Metern werden sie abgeblockt, sie dringen nicht durch den Nebel. Und uns ist kalt.
Es nützt mir nicht viel, wenn ich denke: Über den Wolken scheint die Sonne! ; – denn ihre lebenspendenden Strahlen dringen nicht zu mir. Nur Nebel und Wolken …
So ist es mit dem Segen Gottes: Andauernd wollen sie zur Erde, wie die Sonnenstrahlen. Sie wollen wärmen, Licht bringen, Leben spenden und Freude machen, doch der Nebel blockiert den ganzen Segen. Alle guten Gedanken, Geschenke und Gaben Gottes bleiben im Nebel hängen.
Dieser Nebel ist Selbstmitleid und Bitterkeit, Neid und Stolz, Schuld und Scham, Streß und Hektik, Sorgen und Befürchtungen … O, dann sind wir etwa selber schuld? Können wir den Nebel vertreiben und die Sonne der Gnade Gottes über uns scheinen lassen?
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