Probleme sind nicht unlösbare Schwierigkeiten, sondern lösbare Aufgaben.

Probleme sind nicht unlösbare Schwierigkeiten, sondern lösbare Aufgaben. Wie geht das?

Eine Maus schaute durch einen Riss in der Wand und sah, wie der Bauer und seine Frau ein Paket öffneten. Was es wohl für Lebensmittel enthalten mochte? Die Maus war entsetzt, als sie erkannte, dass es eine Mausefalle war. Sie zog sich in den Hof zurück und verkündete die Warnung: „Es ist eine Mausefalle im Haus, es ist eine Mausefalle im Haus!“
Die Henne gackerte, scharrte auf dem Boden, hob ihren Kopf und sagte: „Fräulein Maus, ich kann Ihnen sagen, das ist ein großes Problem für Sie, doch mich betrifft es nicht. Das geht mich nichts an.
„Die Maus wandte sich an das Schwein und sagte: „Es ist eine Mausefalle im Haus!“ Das Schwein sagte in mitleidsvollem Ton: „Das tut mir so leid, Fräulein Maus, aber ich kann nichts anderes tun, als für Sie zu beten. Seien Sie versichert, dass ich Sie in meine Gebete einschließe.“
Die Maus ging zur Kuh. Diese sagte: „Uuh, Fräulein Maus, eine Mausefalle. Bin ich in großer Gefahr? Uuh!!“
Die Maus kehrte ins Haus zurück, ließ den Kopf hängen und war sehr niedergeschlagen, weil er der Mausefalle des Bauern alleine gegenübertreten musste.
In jener Nacht war im ganzen Haus ein Geräusch zu hören, das Geräusch einer Mausefalle, die ihre Beute fängt. Die Bauersfrau eilte ins Zimmer, um zu sehen, was gefangen worden war. In der Dunkelheit sah sie nicht, dass es eine Giftschlange war, deren Schwanz von der Falle geschnappt worden war. Die Schlange biss die Bauersfrau, der Bauer brachte sie schnell ins Krankenhaus, sie kehrte jedoch mit Fieber nach Hause zurück. Nun weiß jeder, dass bei Fieber frische Hühnerbrühe hilft, also ging der Bauer mit dem Beil in den Hof, um die Hauptzutat für die Suppe zu holen. Die Krankheit seiner Frau dauerte an, so dass Freunde und Nachbarn rund um die Uhr bei ihr saßen. Um sie alle zu speisen, schlachtete der Bauer das Schwein. Die Bauersfrau starb. Viele Leute kamen zu ihrer Beerdigung, so ließ der Bauer die Kuh schlachten, damit für alle genügend Fleisch zum Essen da wäre.

Wenn du also das nächste Mal hörst, dass jemand ein Problem hat, und du denkst, es sei unbedeutend oder betrifft dich nicht, dann denke daran: wenn der Kleinste unter uns bedroht wird, sind wir alle in Gefahr!
Im 1. Buch Mose fragte Kain Gott sarkastisch, seinen Bruder Abel betreffend: „Bin ich meines Bruders Hüter?“ Wir sind alle an der „geistigen Kriegsführung“ beteiligt. Wir alle müssen ein wachsames Auge aufeinander haben und bereit sein, einander diese besondere Fürsorge und Ermunterung angedeihen zu lassen … „und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht!“
(Hebräer 10:25)

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