Verfolgst du Jesus? – 09.07.2018

Saul, Saul, warum verfolgst du mich? … Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Apostelgeschichte 9, 4f.

Saul stritt eifrig für Gott. Viele dieser neuen Sekte der Christen hatte er schon ins Gefängnis geworfen und an der Steinigung von Stephanus hatte er großen Gefallen. Nun war er auf dem Weg nach Damaskus, um dort die Christen zu verfolgen. Da erschien ihm der HErr und fragte ihn: Warum verfolgst du mich? Diese Frage war für Saul erschütternd, ja, sein ganzes Glaubensgebäude, seine ganze Theologie, eigentlich alles stürzte zusammen. Hatte er für die falschen Ziele gearbeitet?
Als ich anfing mit dem Glauben geriet ich bald ins gesetzliche Lager. Man hatte so seine Grundsätze, die leitete man aus der Bibel ab. Und die waren unumstößlich.
Einmal fuhren wir mit einem Missionar aus Holland zu einer Konferenz. Da „ertappte“ ich ihn beim Rauchen. Ich war zumindest erstaunt, so ein Mann Gottes, ein Missionar, – und der rauchte. Er meinte, in Holland rauchen alle. Aber keiner trinkt auch nur einen Schnaps. Und wenn er über die Grenze geht, darf er auf keinen Fall rauchen, dafür darf er aber bei Hochzeiten oder zur Begrüßung einen Schnaps trinken. Na, da hatte ich einiges zu denken …. Wir verstanden uns übrigens prima, der weiter lesen>>

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Darum will ich den HERRN loben!

Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen lobsingen…
2. Samuel 22,50

Ich habe unter meinen Facebook-Freunde einige, die Lobpreis machen. Einer hat auch mal geschrieben, dass Lobpreis sein Leben ist. Zu meinem Unverständnis gab’s darauf viele negative Kommentare. Manche haben behauptet, dass die Musik vom Teufel wäre und es würde keine Rolle spielen, ob sie mit christlichen Texten gemacht wird oder nicht. Es ist so traurig, sowas von sog. Christen zu lesen. Da freute ich mich aber umso mehr als ich gestern auf dem Profil eines Bruders gelesen habe:

Als wir am Ende des Lobpreises nochmal alle die Stimme erhoben, krachte die schwere Gegenwart Gottes rein und heilte, befreite, berührte Menschen und zog sie zu sich. Ich konnte nur weinend vor Dankbarkeit auf den Knien zusehen, wie Gott Seine geliebten Kinder gesund liebte…

Diese Erfahrung bestätigt mir, dass Gott im Lobpreis Seines Volkes wohnt.
Ja, der Teufel war früher ein Lobpreisleiter im Himmel, aber er hat die Musik nicht erfunden. Er kann sie und andere Dinge Gottes für seine Zwecke missbrauchen, aber nichts neu erschaffen.
Als ich gestern spazieren ging, sang ich selbst gedichtetes Lobpreislied und ich spürte Gegenwart Gottes. Er gab mir die richtigen Worte und Melodie. weiter lesen>>

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Furcht Gottes – 08.07.2018

Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht,
die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht.
Sprüche 9, 10

Am Anfang des Glaubensweges steht oft die Furcht vor Gott. ER zeigt uns alle unsere Sünden und Fehler und Unvollkommenheiten und Unreinheiten. Schlimm! Da kann es für uns nur noch die ewige Verdammnis geben.
Doch dann kommt das Wort der Gnade: Mein Kind, Ich liebe Dich, Ich vergebe Dir alles! – und ein Lichtblick der Hoffnung flammt in uns auf. Wenn wir diese Gnade und die Vergebung ergreifen und gültig werden lassen, dann bricht sich die Freude Bahn. Dann jubelt das Herz ohne Ende, dann ist die Freude echt grenzenlos! Die vollkommene Liebe Gottes vertreibt alle Furcht! Wie gut unser HErr ist!!
Die Furcht und Angst vor Gott vergeht, wenn wir Seine Gnade ergreifen und Ihn richtig sehen. Dann wird aus Furcht und Angst Anbetung und Liebe.
Wir werden nicht gerecht vor Gott indem wir Bücher lesen, indem wir fromme Videos sehen, mit uns beten lassen, alle Konferenzen besuchen oder die Bibel auswendig lernen. Auch Yoga, Meditationen, Versenkung, Reiki, kosmische Energie, gute moralische Einstellung, Humanität oder anderes retten uns nicht. Nur die Kenntnis des Heiligen bringt uns weiter.
Wir müssen Gott kennenlernen, den Vater aller guten Dinge! Wir müssen Seinen Sohn weiter lesen>>

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Der Herr ist mein Fels

Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung.
Psalm 18,3

Vorgestern las ich einen Blogartikel, in dem es um die Unsicherheit ging. Das ist auch ein Thema in meinem Leben. Mein Vater, meine damalige Krankheit, meine Klassenkameraden und auch andere Lebensumstände haben in mir eine Unsicherheit erzogen, die mir oft im Leben im Wege stand. Als ich aber meine ersten Erfahrungen mit Gott machte, merkte ich immer mehr, dass Gott meine Sicherheit ist. Ja, der Feind versucht mich immer noch unsicher zu machen und mir die Angst einzujagen, aber jetzt kann ich damit zu meinem starken Herrn kommen, der mir jede Angst und Unsicherheit weg nimmt. Heute kann ich mich trauen, manche Dinge zu machen, die ich mir früher nie zugetraut hätte. Wenn mir früher jemand gesagt hätte, dass ich Vorträge halten werde, hätte ich eher gedacht, dass er spinnt. Und als ich im April meinen ersten Vortrag gehalten hatte und vorher betete, dass Gott mich von der Unsicherheit befreit, konnte ich ihn ohne Aufregung und Unsicherheit halten.
Ich kann noch nicht behaupten, dass ich weiter lesen>>

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Von der Pflicht zur Vergebung – 07.07.2018

Jesus sagt:
Und wenn er (dein Bruder) sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern !, so sollst du ihm vergeben.
Lukas 17, 4

Jesus sagt nicht, daß wir warten sollen, bis sich dieser Bruder wirklich ändert. ER sagt: Wenn er sich ändern will, dann vergib ihm. Das ist ein großer Unterschied, denn meistens dauern Änderungen ziemlich lange. Wir wollen uns wohl ändern, tun uns aber damit sehr schwer. Es dauert und dauert, bis wir es endlich schaffen, alte Wege zu verlassen und uns neue anzugewöhnen. Wir wollen dem Bruder eine Chance geben und Hoffnung investieren.
Jesus spricht von Vergeben, nicht von naivem Leichtsinn. Wenn mich jemand einmal betrogen hat, muß ich vergeben, aber ich bin beim nächsten Mal vorsichtig! Da vertraue ich nicht mehr naiv. Dafür gab uns der HErr den Verstand. Wir sind voller Liebe, aber wir wissen, die Welt ist dennoch schlecht. Wir wollen nicht auf jeden Trick jedesmal aufs Neue hereinfallen, als wären wir etwas dumm.
Gerade nicht-christliche Ehepartner berufen sich gern auf unsere Pflicht zur Vergebung und verändern ihr Benehmen in keinster Weise. Jesus will, daß wir vergeben, aber nicht, daß wir dumm, naiv und leichte Beute für Brutalität weiter lesen>>

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Liebt eure Feinde, segnet sie

Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen!
Lukas 6,27-28

Es fehlt uns nicht so leicht, unsere Feinde zu lieben. Wenn jemand uns etwas böses angetan hat, brauchen wir meistens Gottes Hilfe, um zu vergeben.
In meiner Ausbildung war ein Klassenkamerad, der mich wegen meines Glaubens vor der anderen beleidigt und lächerlich dargestellt hat. Das war nicht angenehm für mich, aber ich habe für ihn gebetet, dass er damit aufhört. So kam er eines Tages zu mir und fragte mich, was ich für einen Glauben habe, und meinte, dass er jetzt vielleicht die Bibel lesen sollte, die ihm seine Oma geschenkt hat. Er sagte mir auch, dass seine Tanzpartnerin eine Freikirche besucht. Eine Woche später hat sich herausgestellt, dass seine Tanzpartnerin eine Schwester aus meiner Gemeinde war und er einen Hauskreis bei meinem Pastor besucht hat. So hat er sich bekehrt und ich war sogar bei seiner Taufe dabei. So machte Gott aus einem Feind einen Glaubensbruder.
Durch diese Erfahrung hat Gott mir gezeigt, dass es sich wirklich lohnt, für die Feinde und Beleidiger zu beten und sie zu segnen. Wenn ich an diesen Fall denke, dann kommt mir folgendes weiter lesen>>

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Ein guter Trost – 06.07.2018

Jesus sagt:
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.
Johannes 14, 18

Der ganze Text, den Jesus sagt, lautet:
Ich werde den Vater bitten, und ER wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt Ihn, weil ER bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. (V. 16-18)
Jesus ist sehr besorgt um Seine Kinder, die der Vater Ihm anvertraut hat. ER will sie niemals alleine lassen! ER will sie nicht hier auf der Erde schutzlos zurücklassen, denn ER weiß, die Wölfe kommen. So wie man Jesus gehaßt hat, so wird man auch Seine Jünger hassen. Darum verspricht ER: Ich will euch einen Beistand senden, einen Tröster, einen Helfer, einen Freund, den Geist der Wahrheit, den Geist, der euch an meine Worte erinnert, den mächtigen Geist Gottes, der schon bei der Schöpfung wirksam war (gleich im 2. Vers der Bibel lesen wir vom Geist Gottes!).
Diesen Geist sendet ER uns, damit ER in unserem Herzen wohnen kann. Unser Leib soll Sein Tempel sein. ER will Jesus weiter lesen>>

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Du hast mir Freude in mein Herz gegeben

Du hast mir Freude in mein Herz gegeben, die größer ist als ihre, wenn sie Korn und Most in Fülle haben.
Psalm 4,8

Viele Christen in unserem Land haben ein Leben in Hülle und Fülle. Ihnen fehlt nichts, außer echten Freude, die man in wenigen Gemeinden finden kann. So veranstalten manche Gemeinden Diskotheken oder andere Feierlichkeiten, um irgendwie die Freude zu simulieren, das bringt aber keine echte Freude, auch wenn man sowas “Party für Jesus” oder “Jesus Festival” nennt. Echte Freude kommt aus dem Heiligen Geist, der unser Herz erfüllt. Also, nicht gefülltes Portemonnaie, sondern vom Geist gefülltes Herz hat eine Freude, die nie endet.
Es gibt ein Lobpreislied von Albert Frey, das ich auch immer gern gesungen habe:
“Herr, Du allein
gibst mir Freude, die von innen kommt,
Freude, die mir niemand nimmt.
Herr, Du machst mein Leben hell
mit dem Licht Deiner Liebe.”
Hier wird gesungen, wer die Quelle unserer Freude ist: “Herr, Du allein!” Nur Er allein gibt uns die Freude, die uns nicht nur glücklicher macht, sondern unser ganzes Leben auf den Kopf stellt. Dann werden alle Probleme an ihrer Größe verlieren, weil Gott sich persönlich um sie kümmern wird.
Viele Christen haben mehr Angst als Freude, weil sie falsches Bild von Gott weiter lesen>>

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Im Sturm – 05.07.2018

Die Jünger riefen: HErr, rette uns, wir gehen zugrunde! ER sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand ER auf, drohte den Winden und dem See, und es trat völlige Stille ein. Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß Ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
Matthäus 8, 25ff.

Wie gut, daß Jesus der HErr ist! Wenn es heißt „Herr“, meint es das auch. Es gibt nichts, worüber ER nicht Herr ist. ER herrscht auch über die Natur, die Winde, Stürme, Regen, Sonne, Hagel, Gewitter und auch über Seen, Flüsse, Berge und alles andere. ER ist es, der alles im Gleichgewicht erhält, auch die Sonne, Mond und Sterne. Wo gibt es etwas, das Ihm nicht gehorcht?
Jesus ist heute derselbe wie damals. ER kann immer noch Stürme stillen. ER wundert sich nur über unseren kleinen Glauben, das ist Ihm wirklich ein Problem. ER meint: Es geschieht so, wie Du glaubst. Und wie ist es mit den Unwettern? Wo ist unser Glaube?
Wir rufen und schreien nach Ihm, wenn wir in Not sind. Manchmal haben wir keinen großen Glauben und trotzdem schreien wir, – und ER hilft uns wegen Seiner Gnade heraus. Wie sehr weiter lesen>>

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Und Er hat uns ettliche Gaben gegeben

Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer…
Epheser 4,11

Und warum hat Er das gemacht? Richtig! Damit wir einander mit unseren Gaben dienen.
Nicht jeder von uns ist ein Apostel oder Prophet, auch nicht jeder ist ein Evangelist, Hirte oder Lehrer, aber jeder hat sicher Begabungen, mit denen er seinen Geschwistern dienen kann.
Wenn man das anschaut, was die meisten Gemeinde nennen, sieht man oft passive Gottesdienstbesucher, die sich nach dem Gottesdienst um das Reich Gottes nicht kümmern. Ab Montag tauchen sie in ihr Alltag ein und tauchen zum Ende der Woche wieder auf, um mit dem Gottesdienst-Besuch wieder etwas für ihre Seele zu tun. Gott will aber jeden Christen herausfordern, Ihm und Seinem Volk zu dienen. Manche denken, dass alle Dienste in der Gemeinde von anderen besetzt sind und sie sich deswegen um nichts kümmern müssen. Gott will aber, dass wir in die ganze Welt hinausgehen und alle Nationen zu Jüngern Christi machen. Jesus hat ja nicht gesagt: “Sperrt euch in euren Gemeindehäusern ein und lasst euch mit Musik und Predigt berauschen.” Er will, dass wir uns bewegen!
Ich bin zwar kein Apostel oder Prophet, und auch wenn ich schon einige weiter lesen>>

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