Wer groß sein will, der sei ein Diener

So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.
Matthäus 20,26-28

Es liegt an unserer menschlichen Natur, dass wir groß sein wollen. Kein Wunder eigentlich, denn wir wurden von einem großen Gott und mächtigen Gott nach Seinem Ebenbild erschaffen. Nur das Problem bei den meisten großen und mächtigen Menschen dieser Welt ist, dass sie nicht die Größe Gottes wiederspiegeln. Unser Gott ist groß an der Liebe, Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung …. Er ist kein Diktator, der sich über alle erhebt, sondern ein Herr, den Seine Nachfolger erheben.
Die Jünger haben sich untereinander darüber unterhalten, wer von ihnen der größte im Reich Gottes sein wird. Und Jesus gab ihnen die Antwort: Der, der ein hingegebener Diener ist. Manche denken dann: “Ich besuche die Bibelschule, werde zum Pastor ordiniert, dann bin ich ein Diener Gottes!”
Denen sagt aber Gott: “Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es weiter lesen>>

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Erkenntnis Gottes – 17.06.2018

Mein Volk kommt um,
weil ihm die Erkenntnis fehlt.
Hosea 4, 6

Na, dann schreiben wir doch ein neues Buch: „Die wahre Erkenntnis“ oder so. Und dann können die Leute lesen, wie es wirklich ist.
Aber mir kommen Bedenken. Es gibt im Vatikan doch schon etliche Kilometer Bücher. Warum noch eines? Das wird die Welt nicht retten. Nein, so ist der Vers oben wohl nicht gemeint. Es gibt doch schon genug Wissen und Beschreibungen und Erläuterungen und und und. Es scheint, es geht nicht über den Kopf.
Ich erkenne Gott nicht über meinen Verstand, sondern nur mit dem Herzen. Wie der „kleine Prinz“ schon sagte: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Und mein Herz? Sieht es Gott? Erkennt es Ihn?
Ich fand einen schönen Vers, der das zeigt:
Gott sagt: Ich nehme das Herz aus Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, daß ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. (Hesekiel 36, 26f)
Wie erkennt ein Mann die Frau, die er liebt? Indem er Bücher über sie liest, oder Photos ansieht? Nein, er muß sie erleben, mit ihr reden, sie kennenlernen und mit ihr gemeinsam etwas unternehmen. Dann kennt weiter lesen>>

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Der König und Seine Schönheit

Deine Augen werden den König in seiner Schönheit schauen; du wirst das Land erweitert sehen.
Jesaja 33,17

Wer ist dieser König in seiner Schönheit? Richtig! Jesus Christus!
Gestern war ich auf der SCHÖN-Konferenz, in der es um das Schöne ging. Dort waren viele Künstler, die ihre Kunst ausgestellt haben und jede Art von Kunst hatte ihre Schönheit an sich. Aber, um echte Kunst zu erleben, braucht man solche Konferenzen aber nicht unbedingt. Es reicht schon, in die Natur zu gehen und alles zu betrachten, was Gott erschaffen hat. Auch wenn Du in den Spiegel schaust, kannst Du sicher davon ausgehen, dass das Gesicht, das Du dort siehst, schön ist. Ja, Du bist die schöne Schöpfung Gottes, auch wenn die ganze Welt in Dir eine hässliche Kreatur sieht.
Warum zerstören viele Menschen die Schönheit unserer Natur? Weil sie diese Schönheit nicht sehen. Nur Gott öffnet uns die Augen und lässt uns all das Schöne sehen, was für uns früher nicht bemerkt haben.
Ich fotografiere schon seit meiner frühen Kindheit, aber erst später, als Gott in mein Leben gekommen ist, sah ich plötzlich viele Motive für meine Fotos, die wirklich schön sind und dafür muss ich nicht mal in andere Länder reisen. Ich muss weiter lesen>>

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Ich bin Sein – 16.06.2018

Gott, der HErr, sagt:
„Du bist mein!“
Jesaja 43, 1

Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; Du bist mein!
So heißt der ganze Vers. Es ist keine totale Vereinnahmung von Gott gemeint, wir sollen nicht Gottes Marionetten werden. Es ist eine Liebeserklärung des himmlischen Vaters an dich, mich und alle Kinder Gottes!
Die Worte sollen den Druck der Verantwortung nehmen. Denn ich gehöre nicht mir, sondern Gott. ER sorgt sich um alle Dinge. Sie sollen den Druck der Sorgen nehmen, denn ER ist mein Vater, der sich um sein Kind kümmert. Sie sollen die Last der Sünde nehmen, denn ER hält Seine Hand über mich und kehrt meine Sünde unter den Mantel Seiner Liebe.
Andere Religionen kennen das Sich-Selbst-Opfern. Die Leute sterben für ihren Glauben freiwillig. Jesus möchte das gar nicht, sondern ER möchte ein lebendiges Opfer, Er möchte uns lebendig! Unser Tod hat für Ihn keinen Nutzen, aber unser Leben!
Wenn ich Ihm gehöre, höre ich auf Ihn. ER ist gut zu mir. Ich kann Ihm vertrauen. ER will den besten Weg für mich. Ab und an mutet ER mir einiges zu, aber ER hat Seine Gründe dafür. Vielleicht will ER mein altes Ich weiter lesen>>

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Vater der Waisen und Anwalt der Witwen

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt; ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangene hinausführt ins Glück.
Psalm 68,6-7

Wenn man das liest, dann kommt man schnell zur Erkenntnis, dass unser Gott ein Gott der Schwachen und Kaputten ist. Und das ist tatsächlich so. Jesus sagte ja selbst: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Und wieviele schwache und kaputte Menschen in dieser Welt gibt? Bestimmt nicht nur ein paar. Die Seelsorger werden mir an dieser Stelle zustimmen.
Ich war als Kind sehr einsam, weil meine Klassenkameraden mich wegen meiner Krankheit und meines deutschen Namen abgelehnt haben und niemand sich mit mir befreunden wollte. Als ich aber mit 16 Jahren zum Glauben kam, war es vorbei mit der Einsamkeit. Gott gab mir ein Heim! Ich bekam Geschwister, mit denen ich Gemeinschaft haben durfte. Zwei Jahre später starb mein Vater, aber mein Gott ist bereits zu meinem Vater geworden und sorgte immer gut für mein Wohl. Aufgrund meiner Kindheitserfahrungen fühlte ich mich noch lange minderwertig und die Unsicherheit hat mich oft gelähmt. Als Gott mir aber gezeigt hat, dass Er durch so einen Schwächling wie mich, wunderbare Dinge tun kann, weiter lesen>>

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In Bedrängnis – 15.06.2018

Jesus sagt:
In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
Johannes 16, 33

Wir Christen leben hier in dieser Welt und verstehen sie nicht, und auch Gott verstehen wir oft nicht. Es gibt für uns Fragen über Fragen. Warum?? Wieso? Wann??
Unser Verstand und unser Verständnis sind hier sehr begrenzt, – wir sehen nicht einmal bis morgen. Unsere Sicht der Dinge ist sehr begrenzt, alles Unsichtbare sehen und verstehen wir gar nicht. Wir sind Christen, aber wir sind nicht wie Christus, der alles weiß.
So bleibt uns nur, uns an Jesus zu klammern. Ob es dunkel ist oder ob uns die Sonne scheint: Wir brauchen Ihn. Ohne Ihn verirren wir uns, nimmt uns das alte Ich wieder gefangen oder wir fallen auf die Lügen des Verführers herein.
Jesus gibt uns den Heiligen Geist, damit wir Leitung bekommen. Nicht nur Anleitung, sondern echte Leitung und Führung. ER will nicht, daß wir wie Treibholz im Ozean ohne Ziel und ohne Orientierung sind. ER will uns trieben, hin zum Ziel. Er hat uns ständig im Blick, ER hält immer Seine Hände schützend über uns. ER weiß, wie sehr wir von Ihm abhängig sind.
Darum suchen wir Ihn im Gebet, wir loben weiter lesen>>

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Meine Gedichte für den König bestimmt

Mein Herz fließt über mit einem lieblichen Lied. Ich sage: Meine Gedichte sind für den König bestimmt, meine Zunge ist der Griffel eines gewandten Schreibers.
Psalm 45,2

Das könnte ich geschrieben haben. Mit 10 Jahren habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben, die damals mehr kommunistisch geprägt waren. Aber heute schreibe ich Gedichte zur Ehre Gottes.
Jeder von uns hat Gaben und Talente, die wir zur Ehre Gottes einsetzen sollten. Vielleicht denkst Du, dass Du keine Gaben hast, die Gott nutzen könnten. Das kann aber nicht stimmen. Wenn man das Gleichnis über 5 Talente liest, kann man daraus erkennen, dass jeder von uns mindestens ein Talent von Gott bekommen hat. Was wir mit dem Talent machen, ist unsere Entscheidung. Wir können ihn vergraben, oder wir können unser Talent zur Ehre Gottes und zum Dienst an den Menschen gebrauchen.
Was kannst Du am besten? Malen, musizieren, basteln, schreiben, reden, trösten, ermutigen….? Finde es heraus, was Gott in Dich hineingelegt hat und nutze Deine Gabe Ihm zur Ehre.
Wenn Du Deine Gabe gerade entdeckt hast, kann es sein, dass es Dir nicht gleich gelingt, sie so gut zu nutzen, dass alle begeistert davon werden. Als ich meine ersten Gedichte geschrieben habe und sie manchen weiter lesen>>

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Mein Ehre – 14.06.2018

Jesus sagt:
Ich bin nicht auf meine Ehre bedacht; doch es gibt einen, der darauf bedacht ist und der richtet.
Johannes 8, 50

Jesus hatte eine starke, anziehende Persönlichkeit. ER ruhte in sich, war sich sicher, war gelassen, voller Freude und Friede, war voller Zuversicht für andere, sah ihre Stärken und nicht ihre Schwächen, hatte Zeit für den Einzelnen, nahm keine Rücksicht auf sich selber ….
Warum? – ER ruhte in Gottes Hand. Vollkommen hat Er sich auf Seinen himmlischen Vater verlassen.
Jesus war Mensch und deshalb begrenzt wie wir. Aber Sein Vater war bei Ihm. ER vertraute Ihm vollkommen. ER war in einem ständigen Gespräche mit Ihm. Deshalb konnte Er von sich selber wegsehen auf Gott und auf die anderen Menschen. ER wußte, Gott sorgte für Ihn – sogar, was Seine Ehre anging.
Bei uns ist es anders. Wenn wir nicht für uns selber sorgen, tut es keiner. Wenn uns jemand beleidigt oder angreift, wehren wir uns mit allen Mitteln. Unsere Ehre ist uns heilig. Wehe, wenn sie gekränkt wird! Da sind wir sehr empfindlich und es könnte unsere Welt zusammenstürzen.
Was schmerzt uns am meisten, was tut am schlimmsten weh? Wenn andere ungerecht über uns reden und uns schlecht machen. Dann geht unsere weiter lesen>>

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Geht ein durch die enge Pforte!

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.
Matthäus 7,13

Manche Christen sehen diesen Vers als totale Einschränkung für ihr Leben. Sie grenzen sich in vielen Dingen ein, sie wollen keine andere Bücher außer Bibel lesen, sie wollen keine andere Leute kennen lernen, die ihnen etwas anderes erzählen könnten, als sie bereits wissen. Ihr Denken ist eingeschränkt und lässt nichts neues in sie rein. Das ist traurig, denn damit tun wir weder Gott noch sich selbst gefallen.
Wo wir uns allerdings einschränken sollen, ist die Sünde. Wir müssen ein heiliges Leben führen, in dem die Sünde keinen Platz hat. Aber selbst das schaffen wir niemals durch unsere Mühe und Anstrengung. Jesus vergibt und nur Er allein macht und erhält uns rein. Wenn wir uns aber entscheiden, in der Sünde zu leben, dann wählen wir einen breiten, bequemen Weg, weil wir keine Lust haben, irgendwas an unserem Lebensstil zu ändern.
Wenn wir uns wirklich entscheiden, dem Herrn nachzufolgen, dann werden wir möglicherweise bedrängt, gehänselt, verspottet, gemobbt…. Aber das gehört eben auch zum schmalen Weg. Dabei müssen wir immer unser Ziel vor Augen haben: das weiter lesen>>

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Neuer Mut! – 2018.06.13

Macht die erschlafften Hände wieder stark
und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten:
Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Seht, hier ist euer Gott!
Jesaja 35, 3f.

Es ist Zeit zur Umkehr. Zu lange schon liegen wir am Boden. Zu lange schon regiert die Mutlosigkeit. Zu lange schon nehmen dumme Gewohnheiten uns in Beschlag. Zu lange, – es wird Zeit, es zu ändern.
Gott hat uns eine wunderbare Waffe gegeben: Das Gebet. ER sagt: Alles ist möglich dem, der da glaubt. Glaube entsteht durch Gebet, durch die Gemeinschaft mit Ihm, an den wir glauben, und durch Gemeinschaft mit den Geschwistern, die uns durch ihr Beispiel Mut machen. Ja, wir wollen wieder den HErrn suchen, Sein Angesicht suchen und weg vom täglichen Zeit-Tot-Schlagen!
So viele Verheißungen liegen auf dem Gebet. Bittet, um was ihr wollt, es wird geschehen, – so sagt Jesus. Ja, wenn unser Wille mit Ihm übereinstimmt, so wird Sein Wort wahr: Es geschieht, worum wir beten.
Das Gebet ist die größte Macht auf Erden. Manche sagen, die Atombombe hat die größte Sprengkraft. Aber sie kann nur zerstören, nichts Neues schaffen und nichts kreatives schaffen. Sie macht kaputt, Gebet macht heil.
Wo die Gemeinde zusammenkommt und nicht nur redet, sondern gemeinsam den HErrn sucht, Ihn anbetet weiter lesen>>

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