Losung des Tages – 31.01.2015

Ich lehrte Ephraim gehen und nahm ihn auf meine Arme; aber sie merkten’s nicht, wie ich ihnen half.
Hosea 11,3

Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2.Timotheus 2,13

Treue – das Versprechen, dass sich Brautpaare zu Beginn ihrer gemeinsamen Zukunft geben. Treu sein in allen Dingen, was Beziehung und ein gutes und gelingendes Miteinander ausmachen. Treue meint: sich aufeinander verlassen können. Zuverlässig und ehrlich miteinander umgehen und das auch in den kleinsten Alltäglichkeiten. In einer Beziehung sollte Treue auch niemals eine Einbahnstraße sein – sondern vielmehr auf Gegenseitigkeit beruhen. Doch wie oft scheitern wir an unserem Versprechen, treu zu sein und beim Anderen zu bleiben „bis das der Tod uns scheidet“. So ist das bei uns Menschen. Wenn uns Gott in Seine Nachfolge ruft, dann auch, weil Er eine lebendige Beziehung mit uns sucht. Und Gott ist an dieser Stelle so ganz anders als wir Menschen: „Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue (Psalm 86, 15)“ oder „HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie Du? Mächtig bist Du, HERR, und Deine Treue ist um Dich her (Psalm 89, 9)“ und „Denn Deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und Deine Treue, so weit die Wolken gehen (Psalm 108, 5).“ Auf Gott ist in allem Verlass. Und wenn auch wir Menschen in der Beziehung zu Gott oft fehlgehen und untreu werden – Er bleibt uns stets und immer treu. Im Römerbrief schreibt Paulus: „Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? (Römer 3, 3).“ Treu zu uns Menschen zu sein ist eine der grundlegenden Eigenschaften Gottes. Sie ist – Gott sei Dank – unabhängig von unserem Verhalten, dass viel zu oft in ihren Versprechen scheitert, sei es aus Schwäche, Ärger oder Verzweiflung. Gut zu wissen, dass Gott so ganz anders ist als wir – treu in allem, was Er uns zugesagt und versprochen hat. Er lässt uns nicht im Stich!

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