Losung des Tages – 29.01.2015

Ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Psalm 23,4

Wir sind bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen.
2.Korinther 4,8-9

„Der gute Hirte“ ist bei mir, wenn ich durch das finstere Tal gehe. So oft haben wir ihn gehört oder auch selbst gelesen – und viele kennen ihn in- und auswendig, den 23. Psalm. Doch ist er uns auch wirklich in Fleisch und Blut übergegangen? Halten und klammern wir uns in den dunklen und schweren Zeiten unseres Lebens an niemand anderen fest, als an unserem guten Hirten Jesus Christus? Suchen wir nicht oftmals in notvollen Situationen zuerst selbst auch Wege außerhalb der „rechten“ Straße (Vers 3) –für uns sichtbare Wege, die aus unserer Sicht Hilfe versprechen, anstatt sich von vorneherein auf den unsichtbaren und lebendigen Gott zu verlassen? Wir wollen von Anbeginn an Trost und Gnade ausschließlich nur bei Dem suchen und erwarten, Der versprochen hat, alle Tage bei uns zu sein. Es hilft uns nicht, dass wir nur ein Teilstück mit dem Herrn mitwandern, sondern es gilt bis zum Ende auszuharren – an Seiner Gnade und Treue und an Seinen Geboten und Seinem Willen festzuhalten. Unser ganzes Vertrauen wollen wir auf den Stecken und den Stab des einzig wahren Hirten setzen, wodurch wir Trost empfangen und weder links noch rechts vom Weg abweichen. Auf Jesus Christus wollen wir alle unsere Hoffnung setzen, Der der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist. In Anbetracht aller denkbaren finsteren Täler – und mögen sie sich noch so dunkel und bedrohlich gebärden – ist der Herr, Der Wind und Wetter gebietet und das Dunkle licht machen kann, an unserer Seite. Lobet den wahren Hirten!

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1 comment
Christiane Müller says 29. Januar 2015

Da ich aus einem christlichen Elternhaus komme, kenne ich den Psalm 23 wirklich auswendig. Aber es ist ein Unterschied, ob mein Kopf etwas auswendig kennt oder ob ein solch reicher Text im Herzen ankommt. Der Psalm ist sehr tröstlich und gibt neue Hoffnung. Er spricht aber auch von Feinden, die böses wollen und von tiefen Tälern. Es stimmt, es ist nicht immer schönes Wetter an dem es leicht fällt, Jesus zu folgen. Wir sollen auch treu sein, wenn es schwierig wird. Da heißt es, sich auf unseren Herrn zu verlassen. Er sorgt für uns, manchmal anders als wir es uns vorstellen, aber Gott verlässt uns nicht! Er hat denen, die bis zum Ende treu bleiben, die Krone des Lebens versprochen und Er hält, was Er verspricht, immer.
Der Vers aus dem 2. Korintherbrief erinnert mich an meine verfolgten Geschwister. Er enthält die Zusage auch in Verfolgung bei Seinen Kindern zu sein. Lasst uns für diese schwer geprüften Christen beten, für Hoffnung in der Not, Frieden in ihren Herzen und Seine Liebe untereinander. Und auch Vergebung für die Verfolger, auf dass sie von ihrem bösen Weg umkehren, hin zu Jesus Christus, lasst uns auch dafür beten. Jesus will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, Alle sollen Sein wunderbares Erlösungswerk erkennen, ihre Sünden bekennen und ihr Leben mit Jesus gehen.
Amen!

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