Losung des Tages – 27.09.2014

Mose sprach: Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun.
5.Mose 13,1

Das ist sein Gebot: Dass wir dem Namen seines Sohnes Jesus Christus vertrauen und einander lieben.
1.Johannes 3,23

Auf wen sollen oder wollen wir heutzutage hören? Wer oder was ist der Maßstab für unser Leben? Woran orientieren wir uns oder richten unser Leben aus? Im Alten Testament sagt Mose dem Volk Israel, bevor sie in das von Gott verheißene Land Kanaan ziehen, in aller Deutlichkeit, was Gott von Seinem Volk in verschiedenen Fragen z. Bsp. zum Gottesdienst oder den Speisegeboten fordert. Mose richtet diese Worte an eine neue Generation von Israeliten, die nach einer knapp 40jährigen Wüstenwanderung vor dem Einzug in das gelobte Land stehen. Die Erinnerung an den Gott, der sie aus der ägyptischen Sklaverei befreit hat, ist im Laufe der vielen Jahre der Wanderung wohl verblasst. Sie kennen Gott nur oberflächlich aus Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern. Entsprechende selbst gemachte Glaubenserfahrungen fehlen wohl auch. Und dennoch erwartet Gott unbedingten Gehorsam von Seinem Volk, da an diesen Gehorsam große Verheißungen Seines Segens geknüpft sind. Und auch von uns, die wir Jesus Christus heute nachfolgen, wird dieser Gehorsam eingefordert. Obgleich die Gebote und Vorschriften zu den verschiedenen Opferdiensten für uns heute keine wesentliche Rolle mehr spielen, so erwartet der Herr von uns, dass wir das, was Er uns durch Sein Wort gelehrt hat, verinnerlichen, beherzigen und schlussendlich auch umsetzen. In Johannes 15 sagt Jesus: „Wenn ihr Meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, wie Ich Meines Vaters Gebote halte und bleibe in Seiner Liebe“. Barmherziger Vater, in Deiner Liebe wollen wir bleiben und alles das in unserem Leben umsetzen, was wir von Deinem Wort verstanden haben. Schenke Du Deinen Segen dazu.

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2 comments
Mathias says 18. Januar 2015

Wie geht 5. Mose 13 eigentlich zusammen mit Jesu und dem Christentum? Hier verkündet Mose Gottes Gesetze:

„Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun.
Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt und das Zeichen oder Wunder tritt ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Laß uns anderen Göttern folgen, die ihr nicht kennt und ihnen dienen, so sollst du nicht gehorchen und ihnen dienen, so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder Träumers, denn der Herr, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebhabt. Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhängen. Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben […]“

Meines Erachtens, und ich lasse mich gerne eines bessren belehren, tut das Christentum später folgendes. Es sagt zwar, dass der Gott des alten Testaments der „Vater“ Jesu ist, es deutet aber die alten Gesetze Gottes um, ergänzt sie, tut dazu, bewertet sie um, behauptet, dass Gott dieses und jenes wichtiger als das und dies sieht …

Mit andren Worten: Es folgt einem andren Gott

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    Gerd says 18. Januar 2015

    Lieber Mathias,
    unstrittig ist das, was Gott uns in Seinem Wort sagt. Es ist die unumstößliche Wahrheit und Gott erwartet von uns Menschen, dass wir auf Ihn hören und Ihm gehorsam sind. Es gilt für uns, dass wir an Seinem Wort alles (und wirklich alles) prüfen sollen. In aller Demut dürfen wir Gott bitten, uns die rechte Erkenntnis Seines Wortes zu schenken und uns die nötige Weisheit zu geben, Sein Wort zu verkünden. Aber ist es nicht das „alte Spiel“, dass schon damals die Schriftgelehrten und Pharisäer es hätten besser wissen müssen, da sie das Wort Gottes (damals zwar nicht die vollständige Bibel, aber doch die Bücher Mose) kannten und doch mit zusätzlichen Gesetzen und Vorschriften die Menschen beugten. Auch wir meinen heute, dass wir das Handeln und Reden Gottes, Sein Wort, wohl richtig verstehen und interpretieren können. In Demut sollten wir durch den Heiligen Geist auf das Reden Gottes hören und uns in aller Wahrheit von Ihm leiten und führen lassen. Unser Reden und Handeln sollte stets am Wort Gottes gemessen werden und sich nach Seinem guten Willen ausstrecken. An dem, wie sich die Welt darstellt, wird mehr als deutlich, wem die Menschen folgen und welchen „Gott“ sie anbeten.

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