Losung des Tages – 05.02.2015

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele.
Psalm 57,2

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

„…und unter dem Schatten Deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe“, so endet der zweite Vers von Psalm 57. Der Psalmbeter (David) wendet sich in seiner Not vertrauensvoll an Denjenigen, von Dem er sich wirkliche Hilfe verspricht. David wendet sich an Gott, Der ihm schon so oft in seinem Leben beigestanden und geholfen hat. Nur bei Seinem Gott fühlt er sich wie ein junges Küken unter Seinen Fittichen sicher und geborgen. David verlässt sich in seiner Bedrängnis vor seinen Feinden auf Gott und ist sich sicher, dass Gott ihn erretten wird – er gibt sich ganz der Gnade Gottes hin. Von diesem Vertrauen, dass David in Gott setzte, dürfen auch wir uns die ein oder andere „Scheibe“ abschneiden. Konnten wir denn nicht schon selbst, im Rückblick auf unser Leben, die Erfahrung machen, dass Gott auch uns geholfen und dass Gott uns mit Seiner Liebe und Gnade schon so oft beschenkt hat!?! Wenn uns die Hilfe von Menschen versagt blieb oder wir niemanden hatten, der uns in unserer Ausweglosigkeit beistand, so ist es gut zu wissen, dass Gott nur ein Gebet weit entfernt ist. Zu Ihm dürfen wir jederzeit kommen und uns bei Ihm bergen, bis die Bedrängnisse ein Ende genommen haben. Er alleine ist durch und durch vertrauenswürdig und ein sicherer Ort vor Anfeindungen, Anfechtungen und den Widrigkeiten unseres Lebens.

Barmherziger Vater, danke, dass ich alle Zeit zu Dir fliehen kann. Danke, dass ich unter Deinen Fittichen warm und gut geborgen aufgehoben bin. Du lässt mich nicht zuschanden werden. Dir vertraue ich wie niemandem sonst.

About the Author Gerd

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