Losung des Tages – 02.02.2015

Ich habe den HERRN allezeit vor Augen.
Psalm 16,8

Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Hebräer 12,1-2

„Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; steht Er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben“, so lautet der achte Vers in Psalm 16 vollständig. Wir dürfen mit diesem Psalm Anteil nehmen an der Freude Davids, die er an der Gemeinschaft mit Gott hat. Gemeinschaft, welche aus dem Glauben an Gott selbst resultiert. Freude darüber, zu erkennen, wieviel auch uns der Herr mit sich selbst geschenkt hat. Von daher ist es wichtig, dass wir Gott in unserem Leben als den zentralen Mittelpunkt ansehen. Er sollte in unserem Leben über allen unseren eigenen persönlichen Interessen stehen. Wie oft passiert es, dass unsere Blicke von Dingen angezogen werden, von nichtigen Sachen, die uns vom eigentlich Wesentlichen – nämlich Gott – ablenken möchten. Auch Sorgen, Ängste und Nöte können uns fest gepackt halten und uns die Luft zum Atmen nehmen. Aber könnten wir uns nicht unnötigen Ärger und Leid ersparen, wenn wir gleich zu unserem treuen Gott gehen und Ihm alles anvertrauen würden? Haben wir wirklich stets und immer den Herrn vor Augen? Im Leben eines Gotteskindes sollte der Herr immer an erster Stelle stehen und wir sollten darum bemüht sein, gegen alles anzugehen, was unserem Herrn den Vorrang streitig machen möchte. Und gerade in Anfeindungen und Anfechtungen – in Versuchungen -, wenn uns der „schmale“ Weg zu schwer erscheint und wir gerne nach Um- und Mittelwegen Ausschau halten, dann wollen wir aufpassen und uns den Herrn und Sein Kreuz vor Augen halten. Ihm alleine die Ehre zu geben; nach dem zu trachten, was droben ist; nach Seinem Willen zu fragen und nach dem Himmelreich zu streben – das sollte das Bestreben in unserem Leben sein. Und der Herr, der unser Herz und unsere Motivation kennt, wird uns auf diesem Weg geleiten und führen und dann werden wir Ihn allezeit vor Augen haben.

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1 comment
Christiane Müller says 2. Februar 2015

Unsere/meine Beziehung zu Jesus kann wirklich nicht eng genug sein. So musste ich erleben (konnte mich selbst nicht verstehen), da erlebe ich die wunderschönsten, erstaunlichsten Sachen mit Gott, da passiert mir bei der nächsten Gelegenheit, dass ich in Fallen des Feindes, des Bösen hineintappe von denen ich dachte, dass ich darüberhinaus bin. Wie gesagt, dann raufe ich mir die Haare, kann mich selbst nicht verstehen und hab keine Ahnung, “ wie ich Jesus das sagen soll“ (als ob Er nicht längst alles wüsste).
Wie tröstlich, das ich zu Jesus mit wirklich allem kommen kann, auch zum x-ten Mal! Das ist echte, bedingungslose Liebe und Gnade, mit der Jesus mich da beschenkt.
Herr, ich danke Dir für diese unbegreifliche Gnade. Lass mich in Dir und Deinem Wort bleiben, damit ich im Glauben wachse. Lass mich über die Babynahrung hinaus kommen und die Kost eines Erwachsenen vertragen und dabei bleiben.
Danke, das Du mich kennst und liebevoll an die Hand nimmst. Lass mich Deine Hand nehmen und dann aber auch gehen, tun was Du mir aufträgst. Du stehst mir bei beim „Erwachsen werden“. Danke Jesus Christus für Deine große Geduld. Amen!

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