Laut oder leise beten – 07.01.2018

Einer aber von ihnen kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17, 15

Wir können die Gedanken eines anderen Menschen nicht sehen oder hören, und niemand kann unsere Gedanken wissen. Auch der Feind kann unsere Gedanken nicht lesen.
Andere, auch der Feind, kann nur ahnen, was wir denken. Und an unseren Worten und Handlungen oder unserem Gesichtsausdruck können sie raten, was in uns vorgeht.
Wir selber wissen nicht immer genau, was in uns vorgeht. Unsere Gedanken sind nicht so konkret wie Worte, vieles ist unscharf, verschwommen und unausgegoren. Wenn wir es in Worte fassen, müssen wir uns konzentrieren.
Gott allein ergründet die tiefsten Tiefen meines Herzens, Fühlens und Denkens. Nichts ist Ihm verborgen. Darum hört ER auch auf meine stillen Seufzer und auf die Wünsche meines Herzens. ER sieht, ob ich Ihm dankbar bin oder Ihm zürne. ER weiß alles.
Es gibt schlimme Zeiten, in denen wir nicht mehr zum Beten fähig sind; – und dennoch hört Gott unser Seufzen. Es gibt Zeiten voller Freude, die wir nicht mehr in Worte fassen können; – und Gott freut sich mit uns.
Das stille Gebet hat seine Berechtigung, zum Beispiel wenn ich in Gesellschaft bin und für weiter lesen>>

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