Höhlenmenschen – 27.04.2017

Das Volk, das im Dunkel lebte,
hat ein helles Licht gesehen;
denen, die im Schattenreich des Todes wohnten,
ist ein Licht erschienen.
Matthäus 4, 16

Vor etlichen tausend Jahren hatte sich ein Stamm in einem Höhlenlabyrinth verirrt. Die Stammesältesten hießen Adam und Eva. So irrten diese Menschen in diesen Höhlen umher und fanden den Ausgang nicht mehr. In ihren Geschichten lebten die Erinnerungen an Licht, Sonne, Regen und Wärme fort, und es hieß, daß einmal ein Mann erscheinen sollte, der sie aus ihrem Gefängnis herausführen wird. Da sie kein Licht hatten, sahen sie nicht, wie schmutzig sie waren. Sie hielten zusammen, weil keiner gerne alleine war; aber sie belogen und betrogen sich, wo es nur ging, und hatten für alles eine Ausrede.
Als Jesus, das Licht, erschien, waren sie alle voller Aufregung. Ob Er die Verheißung erfüllen und sie herausführen wird? Jesus setzte sich und machte Feuer. Alle kamen und wärmten sich am Feuer. Aber langsam wurde ihnen unwohl. Denn sie sahen, wie schmutzig sie waren. Einer nach dem andern zog sich ins Dunkel zurück. Jesus ließ Wasser holen, nahm Seife und Bürste, und fing an, die Höhlenmenschen zu schrubben. Zuerst die Kinder, denn die hatten am meisten Zutrauen zu Ihm; dann die Erwachsenen, weiter lesen>>

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