Gelassenheit – 09.12.2016

Wer im Schutz des Höchsten wohnt
und ruht im Schatten des Allmächtigen ….
Psalm 91, 1

Ach, ist das gut, wenn man drinnen am warmen Ofen sitzt und draußen stürmt und regnet es! Da versteht man den Vers oben! Wie gut, daß ich nicht mein Wachhund bin! Der muß draußen bleiben. Er hat zwar seine Hütte, aber immer wieder muß er an seine Arbeit und melden, daß jemand sich bewegt … Dann steht er im Wind und Regen und bellt vor sich hin, der arme.
Ich denke, wir Menschen sind auch nicht klüger. Immer wieder rennen wir nach draußen, in den Wind und Regen, und werden naß und kalt. Warum machen wir es uns nicht in der Geborgenheit gemütlich?
Es ist unser altes Ich, daß immer wieder rebelliert und eigene Wege sucht. Es kann einfach nicht still sein. Man will demütig sein, doch das alte Ich bläht sich vor Stolz immer wieder auf. Man will bescheiden sein, doch das Ich wird neidisch auf andere und will dieses und jenes unbedingt haben, sonst fängt es an zu quängeln und nörgeln wie ein kleines Kind. Man will mit der Sünde brechen, doch sie lockt das fette Ich so sehr bis man doch nachgibt.
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