Freiheit von der Tradition – 12.06.2017

Gott sagte zu Abraham:
Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, … und bring ihn als Brandopfer dar.
1. Mose, Genesis 22, 2

O, das war ein schweres Wort Gottes für Abraham! Da hatte er hundert Jahre auf einen Erben und Kind gewartet und dann wollte Gott ihn, den einzigen Sohn, den Abraham lieb hatte, zurück. Was da wohl für Kämpfe in Abraham stattgefunden haben! Sicher hat er die ganze Nacht nicht geschlafen und mit Gott verhandelt. Doch Gott war unerbittlich, ER blieb bei Seinem Gebot.
Damals war es üblich, daß man den Göttern das Beste von dem, was man hatte, brachte. Die Götter waren unerbittlich. Sie forderten ihr Recht. Kinderopfer waren an der Tagesordnung.
Abraham ordnete sich diesem Verständnis unter und machte sich mit Isaak, den er liebte, auf den Weg.
Doch Gott rief im letzten Augenblick: Halt! – und sandte einen Widder als Opfer. So erlöste ER Abraham und Isaak aus ihren Todesnöten.
ER tat es nicht, um den Glauben Abrahams zu prüfen. ER wußte ja genau, wie es um Abraham stand. Aber ER wollte nicht, daß diese mörderische Tradition bestehen blieb. Abraham war der Einzige, der diese Tradition der Kinderopfer durchbrechen konnte, denn er vertraute Gott total.
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