Ein verlorenes Kind Gottes – 27.11.2017

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Lukas 15, 31

Der verlorene Sohn war heimgekommen und es gab ein großes Fest. Alles Geld hatte er durchgebracht, doch nun freute sich der Vater, daß er lebend zurück kam. Das empfand der zweite Sohn als ungerecht. So viel Jahre diente er dem Vater ohne zu Murren, niemals erbat er etwas um mit den Freunden zu feiern, immer nur Arbeit und Arbeit und Arbeit! Und jetzt kommt dieser zurück und schon gibt es das größte Fest, – ne, das kann doch nicht wahr sein!!
Der zweite Sohn war wohl noch verlorener als der erste Sohn. Er wußte gar nichts von Gnade und Liebe. Er kannte nur Arbeit und Selbstaufopferung. Feste, das war ihm ein Fremdwort …. So konnte er die Liebe des Vaters zum ersten Sohn, der alles durchgebracht hatte, nicht verstehen. Er konnte auch die Gnade und Vergebung nicht verstehen, die der Vater zeigte. Er war selbstgerecht, mürrisch, bitter, zornig, und er dachte, das Heil und die Liebe des Vaters muß man sich verdienen.
In Wirklichkeit war dieser Sohn noch viel verlorener als der erste Sohn! Denn der konnte die Liebe, Vergebung und Gnade weiter lesen>>

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