Der Dienst der Barmherzigkeit – 06.05.2017

Jesus sagt:
… das habt ihr mir getan.
Matthäus 25, 40

Es gibt viele Gründe für Barmherzigkeitstaten an anderen. Aber alle führen sie zu Ermüdung, Enttäuschungen und manchmal sogar Verbitterung; – denn man arbeitet aus eigener Kraft und man erwartet ein Dankeschön.
Jesus will nicht, daß wir unseren Lebenszweck in Arbeit sehen, auch nicht in der Arbeit für andere. ER will, daß wir in Ihm leben und arbeiten, einfach gesagt: In Ihm sind. Dort allein ist unser Platz hier im Leben und danach erst recht.
Sind wir von Ihm durchdrungen, so fangen wir an, Ihn heiß zu lieben. Liebe fragt nicht immer nach dem Sinn irgendwelcher Taten, sondern läßt sich manchmal verrückte Sachen einfallen. Als Maria Jesus das kostbare Öl über die Füße goß, Tränen vergoß und mit ihrem Haar trocknete, sagte Jesus: Das hat sie für mich getan. ER sah ihre Liebe und nahm sie an.
Wird unsere Liebe zu Ihm lau, so werden die Taten der Liebe weniger und es fällt uns zunehmend schwerer, irgendetwas für Jesus zu tun. Es stellt sich mehr kühle Berechnung und geistige Theologie anstatt Sehnsucht nach Jesu Berührung ein.
Sind wir von Ihm geliebt und erwidern Seine Liebe, so kommt es automatisch, daß wir das tun, weiter lesen>>

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