Category Archives for Gerd Enders

Morgenlied

Was wird der Tag mir bringen,

gegen wen werde ich mich zur Wehr setzen müssen?

Manch einer wird denken oder sagen:

Schau, Gott hilft nicht.

Ich aber weiß genau,

Du Gott bist eine Mauer um mich,

Du stärkst mir den Rücken,

und sagst:

Kopf hoch, mein Kind.

Wenn ich zu Dir rede,

hörst Du mich,

egal was ich tue,

Du hältst mich fest.

Jetzt habe ich keine Angst mehr.

Manchmal wünschte ich mir,

dass Du den Bösen mal so eine richtige Abreibung verpasst.

Ganz sicher weiß ich:

Du hilfst mir,

lass alle Menschen zu Dir finden.

(nach Psalm 3)

Gottes gute Schöpfung

Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde – und Er schuf sie als Mann und Frau.Er schuf sie nicht als Mann und Mann – Er schuf sie nicht als Frau und Frau.Und Er sprach: seid fruchtbar und mehret euch – dies gelingt nur aufgrund der Schöpfungskraft Gottes, Der das nicht verfügbare Leben schenkt und auch erhält.Gottes gute Ordnungen bringen wir Menschen zunehmend mehr in Unordnung und sind dann verwundert über das angerichtete Chaos. Im Ungehorsam Gott gegenüber maßen wir uns an, Ihm gleich sein zu wollen. Bevor wir aber versuchen, göttlich sein zu wollen, sollten wir erst einmal lernen menschlicher zu werden.

 

Vergeben und Vergessen

Versöhnung ist möglich. Vergebung kann geschehen. Gott, Der Sich in Seinem Sohn Jesus Christus an uns Menschen verschenkte, reicht uns nach wie vor die Hand. So wie wir sind können wir zu Ihm kommen, vor Sein Kreuz, und Ihm unsere Schuld, die wir durch ein von Gott abgewandtes eigensinniges Leben, auf uns geladen haben, bekennen. Durch den stellvertretenden Tod Jesus Christus am Kreuz von Golgatha , dass Gott durch die Auferstehung am Ostersonntag vollumfänglich bestätigt hat, ist uns unsere Schuld vergeben. Uns ist vergeben worden und wir sind nun mit Gott versöhnt. Da ist nichts mehr, was eine lebendige Beziehung zu unserem Gott, Den wir jetzt Vater nennen dürfen, im Wege steht. Halleluja.

 

Losung des Tages – 27.08.2014

Ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.
3.Mose 26,5

Jesus nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten.
Johannes 6,11

Herr, wenn Du gibst, dann schenkst Du überreich aus Deiner Fülle. Aus dem wenigen, was wir haben, wird durch Dich viel. Hier kommt niemand zu kurz, keiner bleibt unversorgt oder wird gar vergessen. Das eigentliche Wunder der wundersamen Brotvermehrung legst Du aber in unsere Hände, sodass wir verteilen und schlussendlich noch Körbe voll, an übrig gebliebenen, sammeln dürfen. Neben unserem leiblichen Hunger siehst Du aber auch unseren geistigen Hunger und stillst ihn. Gibst uns das, was auch unsere Seele und unser Herz satt macht. Herr, danke, dass Du unsere ganzheitliche Versorgung im Blick hast. Danke, dass Du das wahre Brot des Lebens bist.

Abendgebet

Herr,
breite aus Deinen tiefen Frieden
über das Land.
Lass zur Ruhe kommen,
was keinen Frieden finden will.
Lege Deinen Segen
wie ein weiches Tuch
über Deine Schöpfung.
Alles findet jetzt
in Dir seine Vollendung.
Trockne Tränen,
mache Herzen leicht,
schenke Versöhnung
und gegenseitige Vergebung.
Bleibe bei uns.

Amen.

Losung des Tages – 26.08.2014

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
1.Samuel 2,2

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
1.Korinther 3,11

Gut zu wissen, dass wir als Kinder Gottes nicht Gottes Bau, das Haus Gottes, selbst tragen müssen. Gott hat uns hier, auf Basis des stellvertretenden Erlösungswerkes von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, als würdig befunden, einzelne lebendige Steine an Seinem Haus, an Seinem Werk, oder wie Paulus es formuliert, Glieder an Seinem Leib, sein zu dürfen. Und als Gottes Mitarbeiter dürfen wir auf einem stabilen und tragfähigen Fundament, dass Gott bereits selbst in Jesus Christus gelegt hat, mit bauen. Gott traut uns das zu und Er rüstet uns dafür mit Seinem guten Geist aus, der wie Mörtel das ganze Gebäude fest zusammen hält. Gottes Reich, dass sich noch nicht sichtbar in dieser Welt offenbart hat, wird in unseren Herzen bereits aufgebaut. Wir wollen Gott dafür danken, dass wir mit diesem felsenfesten Fundament eine tragfähige Lebensgrundlage besitzen.

Losung des Tages – 17.08.2014

Der Herr sprach zu Elia: Ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal.
1.Könige 19,18

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.
Hebräer 10,23

Unsere große Hoffnung, die wir Christen haben, macht sich fest an Gott, der uns mit Seiner Liebe in Seinem Sohn Jesus Christus begegnet. Diese Hoffnung, die wir als errettete Menschenkinder haben und die sich auf das Erlösungswerk unseres Herrn am Kreuz von Golgatha stützt, stellt uns auf festen Boden, was unsere Rettung vom ewigen Verlorensein anbetrifft. Wir haben durch Ihn Zugang zum Allerheiligsten und dürfen Gott unseren lieben Vater nennen. Und so dürfen wir als Christen schon hier und jetzt von dieser Hoffnung in unserem persönlichen Umfeld, in der Nachbarschaft, bei Kollegen, in der Schule und unserem normalen Alltag weiter erzählen. An dieser Hoffnung wollen wir festhalten, weil sie im jetzigen Leben Kraft verleiht und am Grab nicht aufgegeben werden muss.

Losung des Tages – 12.08.2014

Es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR.
Jeremia 31,34

Thomas sprach zu Jesus: Mein Herr und mein Gott!
Johannes 20,28 

Die Losung für den heutigen Tag bringt mich zum Nachdenken. Es geht um das Erkennen des Herrn. Meint nicht ein jeder ganz genau zu wissen, und manchmal vielleicht auch richtiger als der andere, wer Gott ist und was Sein Wille für uns ist. Aber noch leben wir nicht in der Zeit, wo wir den Herrn von Angesicht zu Angesicht sehen können, Ihn erkennen können und von Ihm selbst erkannt zu werden. Noch leben wir in einem nicht sehenden Glauben an unseren Herrn, Der Sich u.a. in Seinem Wort offenbart und uns zu erkennen gibt. Für das richtige Verständnis Seines Wortes brauchen wir eine bevollmächtigte Lehre, die uns in alle Wahrheit leitet und uns den Herrn selbst immer mehr erkennen lässt. Daher möchte ich Dich bitten, Herr: schenke immer mehr Erkenntnis für Dein Wort, möge Dein Heiliger Geist immer mehr in uns Raum einnehmen und wirken, sodass wir Dich, Der Du einzig und allein wahrer Gott bist, immer mehr erkennen und bekennen können.

Losung des Tages – 11.08.2014

Lobt den HERRN, alle Völker! Rühmt ihn, ihr Nationen alle!
Psalm 117,1

Johannes schreibt: Jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Offenbarung 5,13

Vielleicht tun wir uns mit der heutigen Losung schwer: alle Völker der Erde sollen den Herrn rühmen und loben! Wie soll das geschehen, bei den vielen unterschiedlichen Nationen, politischen Interessen und Religionen? Es lässt sich ja nicht einfach einstimmig beschließen, dies zu tun. Und dennoch bleibt die Aufforderung des Psalmbeters an alle Nationen bestehen, den einen wahren Gott zu loben, Der sich in vielfältiger Weise der ganzen Welt offenbart und Leben schenkt. Leben und Loben steht in einem engen Zusammenhang. Wenn ich um mein von Gott geschenktes Leben weiß, führt mich das zum selbstverständlichen Danken und zum Loben. Herr, Du allein wahrer und einziger Gott, bei allen Widerständen in unserer Welt, schenke Du uns die Kraft Dich mutig zu bekennen und zu loben.

Losung des Tages – 07.08.2014

Am Tage sendet der HERR seine Güte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens.
Psalm 42,9

Es begab sich aber zu der Zeit, dass Jesus auf einen Berg ging, um zu beten; und er blieb die Nacht über im Gebet zu Gott.
Lukas 6,12

Herr, wie viele Menschen finden des Nachts keinen Schlaf, keine Ruhe und keine Erholung. Hierfür gibt es sicherlich die vielfältigsten Gründe. Wenn nach des Tages Mühen die Reizüberflutung aus dem Tagesgeschäft abnimmt, drängen sich andere Dinge, die man tagsüber vielleicht noch verdrängt hat, in den Vordergrund: neben Ängsten, Sorgen und Nöten bietet die Nacht aber die Möglichkeit, in der Stille Dir, Gott, Raum zu geben, so wie Jesus es auch oft getan hat. Ruhe zu finden bei Dir, alles bei Dir abzulegen, was mich belastet und mich von Dir neu stärken zu lassen. Danke Vater, dass Du auch Herr über die Nacht bist. Dir will ich vertrauen, dass Du mich sicher durch die Nacht in einen neuen Tag führst.