Category Archives for Frank Lauermann

Wunderbar – 12.08.2018

Erkennt doch: Wunderbar handelt der HErr an den Frommen. ….
Bedenkt es auf eurem Lager, und werdet stille!
Psalm 4, 4.5

Meistens geht alles gut, und wir verlieren Jesus schnell aus den Augen. Dann kommt oft eine Zeit, in der ER uns auf das Lager wirft; – vielleicht das Krankenlager oder Einsamkeit oder oder oder, ER hat viele Möglichkeiten.
Manche haben es geübt, und suchen sich ein „Lager“, wo sie täglich mit Gott sprechen können und mit Ihm zusammen sind. In der Stille redet Gott.
In der Stille bedenken wir unsere Situation. Wir können Fehler sehen und Gottes Führungen, wir können dankbar werden oder brummig. Wenn wir uns selbst betrachten, sollten wir es nur im Lichte Jesu machen, sonst erlegen wir leicht irgendwelchen Täuschungen über uns selber.
ER ist der Gott, der Wunder tut. Doch ich vergesse leider so schnell. Und bei der nächsten Schwierigkeit finde ich wieder nicht den siegreichen Glauben an Jesus. Wann lerne ich endlich, die Wunder Gottes in meinem Leben nicht zu vergessen, sondern groß herauszustellen?? Dann wächst der Mut und die Dankbarkeit und auch mein Glaube.
In der Stille kann ich Gottes Wege mit mir erkennen, in der Hektik des Tages kann ich es nicht wahrnehmen. In der Stille weiter lesen>>

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Gottes ganze Fülle – 11.08.2018

Denn Gott wollte mit Seiner ganzen Fülle in Ihm wohnen, um durch Ihn alles zu versöhnen.
Kolosser 1, 19f.

Die Fülle Gottes, das sind die Schätze der Weisheit und Erkenntnis, die Liebe und Barmherzigkeit, die Geduld und Sanftmut, die Gnade und Heiligkeit, Versöhnung und Friede, Freude und Herrlichkeit … einfach alles, was gut und gerecht ist. Alles finden wir in Jesus. Wenn wir Seine Lebensgeschichte lesen, merken wir es, und wir sehen in Jesus Gottes Wesen. Umwerfend, voller Gnade, Liebe, Demut! Einfach nur faszinierend, wie Jesus gelebt und gehandelt hat! Seine Worte waren lebendig, denn ER lebte, was ER sagte. Sie waren neu, mächtig, lebenschaffend, revolutionär! Ein Angriff der Gnade auf die Bollwerke der Finsternis.
Jesus kam, um Frieden zu machen. Frieden des Menschen mit sich selber, Frieden zwischen den Menschen und Frieden des Menschen mit Gott. Echte Versöhnung, ohne Vorbehalte, wollte ER schaffen. ER wollte, daß Gott und Mensch eins werden. Und das war das Reich Seiner Herrschaft, das Reich Gottes. Dort will ER regieren, in den Herzen der Menschen, damit durch ihr Denken, Reden und Handeln das Wesen Gottes sichtbar wird.
ER will durch Sein Reich die Götter dieser Welt stürzen: Die Geldgier, Habsucht, Stolz, Finsternis, Egoismus, Genußsucht, Mord und Totschlag, Krieg, weiter lesen>>

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Die Wächter auf der Mauer – 10.08.2018

Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter.
Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen.
Ihr, die ihr den HErrn an Zion erinnern sollt,
gönnt euch keine Ruhe!
Jesaja 62, 6

Jede Stadt hatte eine Schutzmauer, damit niemand mit bösen Vorsätzen dort eindringen konnte. Auf den Mauern und Türmen standen die Wächter. Ohne Schutz war man sonst allem hilflos ausgeliefert. Auch Jerusalem hatte eine starke Mauer.
Jerusalem ist die geistliche Hauptstadt Israels. Man könnte sie mit der Gemeinde gleichsetzen, denn aus Beiden, den Juden und den Heiden, will Gott eine einzige Herde machen, – ER hat den trennenden Zaun abgerissen. Die an Christus glauben gehören zu der einen Herde, egal ob Jude oder aus einem andern Volk.
Die Gemeinde Christi braucht diese Wächter auf den Mauern! Der feind schleicht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Nur im Schutze der bewachten Mauer sind wir sicher! Das ist der Platz, den Jesus für uns vorgesehen hat.
Manchmal sind nur wenige Wächter da; – sie werden müde. Sie brauchen unsere Hilfe! Wir können abwechselnd für die Herde, für die Gemeinde, für die Leitung, für die Stadt und alles beten. Morgens die einen, mittags andere und einige abends und nachts. Reihe dich mit ein in diesen Wächterdienst! Sei weiter lesen>>

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Opfer und Fürbitte – 09.08.2018

Der HErr wendete das Geschick Hiobs, als er für seinen Nächsten Fürbitte einlegte.
Hiob 42, 10


Hiob hatte einen schweren Weg hinter sich. Leiden ohne Zahl umfingen ihn; alles wurde ihm genommen. Und wer war Schuld daran? Er selber war kein schlechter Mensch gewesen. Seine Freunde, die mit ihm redeten, wünschten ihm auch nicht dieses Leid. Wer war Schuld?
Es war Gottes Weg mit Hiob; Seine Erziehung und Seine Schule für Hiob. Alle Dinge sollten auch dem Hiob zum Besten dienen, so hatte Gott es sich vorgenommen. Aber bevor ER Hiob erheben konnte, mußte ER ihm alles nehmen, auf das Hiob gebaut hatte und worauf er stolz war. Nichts blieb übrig. Aber am Ende sagte Hiob zu Gott: Nur vom Hörensagen hatte ich von Dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut (V.5). Gott wollte, daß Hiob wegkommt vom übernommenen Glauben, hin zum lebendigen Glauben, der eine persönliche Beziehung zum HErrn hat.
Dann ging Gott noch einen Schritt weiter: ER wollte, daß Hiobs Herz heil wurde. Denn es war wohl noch voller Bitterkeit gegen seine Freunde, die ihm Vorwürfe gemacht hatten. Hiob sollte für sie beten und sogar ein Opfer bringen.
Hiob mußte also den Freunden alles vergeben und dann für sie vor weiter lesen>>

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Die Gabe der Prophetie – 08.08.2018

Jagt der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem nach der prophetischen Rede! … Wer prophetisch redet, redet zu Menschen. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
1. Korinther 14, 1.3

Paulus ist unser Experte in Sachen Geistesgaben. Wir sollten auf ihn hören und nicht auf die vielen Pros und Contras, die in Tausenden von Büchern beschrieben sind.
Klar, es gibt nicht nur positive Erfahrungen mit den Geistesgaben, aber Gott hat sich dennoch dafür entschieden, uns fehlerhaften Menschen Seine Gaben anzuvertrauen. Glauben wir Ihm und vergeben denen, die Fehler machen.
Wir wollen einen christlichen Glauben, der rund ist, der nicht einseitig hochheilig und hochgeistlich ist oder vor lauter Liebe nur noch soziale Arbeit leistet oder vor lauter Gebet die Arbeit vergißt. Wir wollen so leben, wie Jesus es vormachte: Arbeiten und beten. Unser Glaube soll das ganze Leben umschließen und füllen.
Gott gab uns die Gaben als Hilfe im Alltag. So kann ein Prophet Trost spenden, indem er Gottes Wort über eine Situation im Alltag ausspricht. Er kann Gottes Gedanken darüber ausdrücken, er kann Gottes Sicht darlegen, Seine Gefühle sagen. Er bringt Gottes Licht ins Dunkle. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
Ein Prophet muß im Gebet gegründet sein und Gottes Gedanken weiter lesen>>

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Die Gabe der Unterscheidung – 07.08.2018

Jedem wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt ….., dem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden ….
1. Korinther 12, 7f. und 10

Der Leib Christi, die Gemeinde Jesu ist eine Einheit. Jesus ist der HErr, und wir sind Glieder am Leib. Jesus ist besorgt um Seine Leute, darum schenkt ER Geistesgaben, mit denen wir uns gegenseitig zum Nutzen sein sollen. ER kennt die Versuchungen, die kommen, und deshalb hat ER vorgesorgt. ER will nicht, daß ein einziges Schäflein verloren geht!
Eine dieser Gaben ist die Unterscheidung. Sie scheint immer wichtiger zu werden, hat bislang aber in der Gemeinde nicht viel Bedeutung. Vielleicht gibt es zu wenig Informationen über diese Gabe, die Jesus uns zum Schutz gegeben hat. Vielleicht haben einige diese Gabe, können damit aber nicht viel anfangen.
Jede Gabe wirkt sich individuell unterschiedlich aus, je nach Empfänger und Aufgabe. Auch bei der Gabe der Krankenheilung zeigen sich große Unterschiede, wie sie ausgeübt wird. Darum will ich nur berichten, wie ich es erlebe; – es ist also nicht allgemeingültig.
Bei mir macht sich eine große Unruhe breit, wenn irgend etwas geistlich nicht stimmt. Ich werde sogar gereizt und ärgerlich. Einmal standen mir weiter lesen>>

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Die Grenzen des Gebets – 06.08.2018

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.
Jakobus 5, 16

Wenn man einige Bibelstellen liest und hört, was manche Prediger lehren, dann denkt man, alles ist möglich. Aber da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
Natürlich ist Gott alles möglich, und wir können beten, um was wir wollen, wenn wir es glauben.
Und da geht es schon los: Wir glauben nicht, was wir beten, oder wir überreden uns selber dazu; – aber das ist nicht der Glaube, den Jesus meint.
Gott ist alles möglich, aber ER selber hat sich Grenzen gesetzt: ER kann nicht lügen und ER kann niemandem Seinen Willen aufzwingen.
Als Kain Abel erschlagen wollte, ging Gott nicht dazwischen. Vielleicht haben die Eltern, Adam und Eva, für ihre Kinder gebetet, und dennoch tat Kain es und erschlug Abel. Gott respektiert den Willen eines Menschen, auch wenn viel Leid und Böses dabei herauskommt.
Glaube legt Gott ins Herz. Es ist eine kleine Pflanze, die vom Heiligen Geist gehegt und gepflegt wird. Wir können es verstärken oder unterdrücken. Aber wir dürfen unsere Meinung nicht mit diesem Glauben verwechseln. Unsere Empfindungen sind menschlich und nicht immer Gottes Wille oder Sein Weg. Wir dürfen unsere Gefühle nicht mit Gottes Willen gleichsetzen! Nachher könnten wir sehr enttäuscht sein.
Wenn wir nur für weiter lesen>>

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Konkretes Gebet – 05.08.2018

Abraham trat für ihn bei Gott ein; da heilte Gott Abimelech, auch seine Frau und seine Dienerinnen, so daß sie wieder gebären konnten.
1. Mose, Genesis 20, 17

Abrahams Frau Sara war sehr schön. Er hatte Angst, daß man ihn erschlug um Sara zu bekommen. So ließ er überall sagen, sie sei seine Schwester. Der König Abimelech nahm Sara zu sich, denn er wollte sie heiraten. Aber Gott erschien ihm im Traum und warnte ihn. So gab er Sara zurück. Er stand zu seiner Schuld und versteckte sich nicht hinter Ausreden, obwohl er dafür Grund hatte. Gott hatte ihm versprochen, daß Abraham für ihn eintreten wird, und das tat Abraham auch. Gott heilte die Frau und die Dienerinnen von Unfruchtbarkeit, was damals ein ganz, ganz großer Makel war.
Das ganze Leben Abrahams, Moses und anderer Propheten war voll von konkretem Gebet und konkreten Antworten und Handeln Gottes. Wir beten oft sehr allgemein und können dann nicht sehen, wie Gott unser Gebet erhört. Dadurch wird unser Glaube nicht gestärkt.
Gott möchte Mut machen, konkret zu beten.
Am Beispiel von unserem Gabriel sehe ich, wie konkretes Gebet die Heilung vorantreibt; – wunderbar!!! Es macht mir Mut mehr zu beten und konkret zu beten!
Wir brauchen Maßstäbe, um weiter lesen>>

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Im Streit – 04.08.2018

Du bist nun einmal der Gesegnete des HErrn.
1. Mose 26, 29

Isaak lebte als Fremder in Palästina. Gott hatte ihm das ganze Land versprochen, doch noch war er als Hirte in dem Land unterwegs, das anderen gehörte. Doch er glaubte Gott und war eine angesehene und stattliche Persönlichkeit. Gott segnete jede Arbeit, die er sich vornahm, und vermehrte seinen Reichtum und seine Herden.
Die anderen Leute waren neidisch. Sie schütteten die Brunnen Isaaks zu und schickten ihn weg. Er war ihnen zu stark und mächtig geworden. Da ging er ein Stück weiter und grub die alten Brunnen seines Vaters Abraham wieder auf. Doch die Leute stritten wieder mit Isaaks Hirten und behaupten, das Wasser wäre ihres. Da ging er noch ein Stück weiter und grub einen neuen Brunnen. Auch um diesen gab es Streit und so ging er wieder ein Stück weiter und grub wieder einen neuen Brunnen. Darum stritten sie nicht mehr und Isaak nannte den Brunnen Rehobt, Weite, und sagte: Jetzt hat uns der HErr weiten Raum verschafft. Dort baute er dem HErrn einen Altar, denn er wußte, Gott ist sein Schutz. Nach einiger Zeit kamen die Leute wieder und wollten einen Friedensvertrag mit Isaak. Sie bekamen Angst vor ihm, weiter lesen>>

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Salz in der Suppe – 03.08.2018

Ihr seid das Salz der Erde.
Matthäus 5, 13

Eine Suppe ohne Salz schmeckt nicht; aber wenn zu viel darinnen ist, ist es noch schlimmer. Man sieht das Salz in der Suppe nicht, aber ob es da ist oder nicht, ist entscheidend. Manche meinen, Pfeffer ist besser und benehmen sich so ….
Einige spontane Gedanken zum Salz.
Manche Christen sind wirklich mehr Salz in der Wunde oder Pfeffer im Auge wie liebliches Salz in der Suppe. Muß man denn immer alles sagen?? Kann man nicht mal den Mund halten und Fehler nicht bemerken? Die Liebe macht´s möglich!
Unsere Worte sollen nicht scharf wie Pfeffer sein und den andern kritisieren und heruntermachen, sondern lieblich, aufbauend, annehmend. Dann sind wir feines Salz in der Suppe.
Unsere Gebete sind sehr wichtig. Man kann sie nicht sehen oder messen, aber für unsere Familie, Nachbarschaft, Freunde, Gemeinde, Dorf oder Stadt sind sie entscheidend.
Wieviel Unglück und schlechte Entscheidungen werden durch unser Gebet verhindert! … aber man kann es nicht sehen oder messen, genau so wie man das Salz in der Suppe nicht sehen kann.
Gestern ist in Kaunas ein anderer Unfall geschehen. Ein Kind wollte am Zebrastreifen die Straße überqueren und wurde vom Auto erfaßt. Leider waren die weiter lesen>>

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