Category Archives for Frank Lauermann

Heilige Versprechen – 2018.06.22

Was ich gelobt habe, will ich erfüllen.
Vom HErrn kommt die Rettung.
Jona 2, 10

Der Prophet Jona hatte einen Auftrag von Gott bekommen. Er sollte der Stadt Ninive das Gericht Gottes verkündigen. Sie war für ihre Grausamkeiten weltweit bekannt. Doch Jona wollte nicht gehen, sollte die Stadt doch untergehen! – das wäre Gerechtigkeit! So nahm er ein Schiff und wollte bis ans Ende der Welt segeln; – da bekam Gott ihn nicht mehr zu fassen. Doch Gott war auch nicht dumm, ER kannte ja Seinen Propheten. Und so schickte ER erst den Sturm, dann ließ ER Jona ins Meer schmeißen und dann ließ ER ihn auch noch von einem eigens erschaffenen Riesenfisch verschlingen. Drei Tage und drei Nächte blieb Jona im Bauch des Fisches. Dann endlich brach sein Stolz und Eigensinn. Er stimmte zu, Gottes Wort zu erfüllen und er versprach es dem HErrn. Da befahl der HErr dem Fisch, Jona an Land auszuspucken. Gott gab dem Jona eine zweite Chance: Geh nach Ninive und sage ihr alles, was ich dir auftrage! Und diesmal ging Jona wirklich.
Es muß nicht immer so weit kommen. Was wir dem HErrn gelobt haben, müssen wir erfüllen. Wir haben unser Wort gegeben. Es sind heilige weiter lesen>>

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Gemeinschaft – 21.06.2018

Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
Apostelgeschichte 2, 42

In diesem Vers finden wir eine konzentrierte Beschreibung, was Gemeinde Jesu ist, wie sie sein sollte, was ihr Zentrum ist und was die Kennzeichen sind. Im Umfeld dieses Verses gibt es noch viele andere Aussagen, die das mit Leben füllt, wie es sich auswirkte und wie Gott zu Seiner Gemeinde steht.
Die Lehre der Apostel: Das ist Paulus, Petrus, Johannes. Alles, was im Neuen Testament geschrieben steht, ist für uns verbindlich und die Grundlage unseres Glaubens. Wenn die Kirche oder einzelne Prediger es weiter ausschmücken und von den Grundlagen abrücken, so können wir es nicht gutheißen. Schnell entwickeln sich dann Sonderlehren bis hin zur Sekte. Allein die Bibel ist unser Maßstab.
Das Brotbrechen: Das ist das Zeichen der Versöhnung mit Gott und untereinander. Nur wegen der Vergebung Jesu kann ich Teil des Leibes Christi sein. Nur wegen der Vergebung, die ich anderen gewähre, wird der Leib zusammengehalten; – sonst gibt es Richten, Verurteilung und Spaltung. Die Liebe Christi macht es möglich zusammen zu leben.
Die Gemeinschaft: Ich brauche die Geschwister! Sie korrigieren mich, sie halten mich, sie beten für mich, weiter lesen>>

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Gottes Gebote halten – 20.06.2018

Jesus sagt:
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben.
Johannes 15, 10

Unbedingt wollen wir in der Liebe Jesu bleiben! ER soll uns doch nicht verdammen!! Nein, wir wollen in Harmonie mit Gott leben, in Seiner Liebe bleiben und nicht verdammt werden! – und so strengen wir uns an, gut zu sein und Seine Gebote zu erfüllen.
Wir stehlen nicht, wir töten nicht, reden nicht schlecht über andere, sind nicht neidisch auf ihren Besitz, und wir sehen keine schönen Mädchen an.
Und die inneren Sünden, wie Stolz, Selbstgerechtigkeit, Egoismus, Selbstmitleid und Bitterkeit, diese Sünden bekämpfen wir. Wir wollen sie nicht in unserem Herzen.
Die Pharisäer damals waren ziemlich heilig. Sie nahmen sich sehr in Zucht. Sie fasteten, kannten die Bibel auswendig und zusätzlich alle Auslegungen, beteten ständig und gaben Almosen, taten Gutes, und dennoch meinte Jesus: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Pharisäer, kommt ihr nicht ins Himmelreich. Krass. Wie wollen wir dann eine Chance haben?
Wenn ich Jesu Gebote höre, zB freut euch zu jeder Zeit, bei jeder Gelegenheit, in jeder Situation und immerfort, so merke ich schnell, ich bin ein Versager. Das kann ich nicht.
Da kommt mir der Gedanke, Jesus hat das alles nicht so gemeint, weiter lesen>>

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Alle meine Tage – 19.06.2018

Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in Deinem Buch war schon alles verzeichnet;
meine Tage waren schon gebildet,
als noch keiner von ihnen da war.
Psalm 139, 16

Es geht weiter: „Wie schwierig sind für mich, oh Gott, deine Gedanken, wie gewaltig ist ihre Zahl!“
Ja, es ist für uns schwierig, Gott zu begreifen oder zu verstehen. Seine Gedanken sind so viel höher wir unsere Logik es fassen kann. Darum gibt es so viele Fragen und nur wenig Antwort.
Am meisten beschäftigt uns unsere eigene Geschichte, unser Lebensweg. Wie konnte Gott es zulassen? – so ist oft unsere Frage. Wir sind mit vielem gar nicht einverstanden. Alles Schwere ist für uns Strafe und Ungerechtigkeit.
Aber Gott steht über den Dingen; ER ist immer der HErr. Sogar bei Hiob. ER wußte schon am Anfang, wie alles ausgehen wird; – darum konnte ER Hiob so viel Schweres zutrauen. ER wußte schon als ER David berief, daß er einmal zu der Bathseba gehen würde. ER wußte, wie Sein Volk mit Ihm umgeht, als ER sie aus Ägypten führte. ER sah meinen Weg bis zum Ende, als ER mich rief: „Fürchte Dich nicht! Ich habe Dich erlöst. Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist mein!“
Unser Leben ist ein weiter lesen>>

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Alles neu – 18.06.2018

Nehmt Neuland unter den Pflug!
Es ist Zeit, den HErrn zu suchen;
dann wird ER kommen
und euch mit Heil überschütten.
Hosea 10, 12

Das Alte ist vorbei, gestern ist vergangen. Alles Versagen und alle Schuld tilgt Jesus aus unserm Lebensbuch und ER vergißt alles Schlechte. Wie gut für uns! Da gibt es keine Verurteilung mehr! Wir sind vor Ihm gerecht!
Wir wollen nicht bleiben, wie wir sind. Wir wollen einen Neuen Weg gehen, den Weg mit Ihm zusammen, mit dem König unseres Herzens. Ja, unser Leben soll Seiner Ehre dienen, wir wollen es Ihm opfern. Wir wollen mutig vorangehen und Neuland unter den Pflug nehmen, weil ER mit uns ist.
Wir wollen Ihn suchen. Wir wollen Zeit in diese Gemeinschaft mit Ihm investieren. ER soll kein Lückenbüßer sein, wenn wir mal nichts zu tun haben, sondern ER soll die beste Zeit bekommen, die wir haben: Am frühen Morgen.
Wenn wir uns zu Ihm wenden und Ihn suchen im Gebet und in Seinem Wort, in der Gemeinschaft mit den Geschwistern und im Gehorsam auf Ihn, dann wendet ER sich zu uns. ER zeigt uns Sein Gesicht voller Liebe, Gnade und Erbarmen. ER streckt Seine Hand aus, die mächtig, stark und dennoch sanft und liebevoll ist. ER weiter lesen>>

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Erkenntnis Gottes – 17.06.2018

Mein Volk kommt um,
weil ihm die Erkenntnis fehlt.
Hosea 4, 6

Na, dann schreiben wir doch ein neues Buch: „Die wahre Erkenntnis“ oder so. Und dann können die Leute lesen, wie es wirklich ist.
Aber mir kommen Bedenken. Es gibt im Vatikan doch schon etliche Kilometer Bücher. Warum noch eines? Das wird die Welt nicht retten. Nein, so ist der Vers oben wohl nicht gemeint. Es gibt doch schon genug Wissen und Beschreibungen und Erläuterungen und und und. Es scheint, es geht nicht über den Kopf.
Ich erkenne Gott nicht über meinen Verstand, sondern nur mit dem Herzen. Wie der „kleine Prinz“ schon sagte: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Und mein Herz? Sieht es Gott? Erkennt es Ihn?
Ich fand einen schönen Vers, der das zeigt:
Gott sagt: Ich nehme das Herz aus Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, daß ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. (Hesekiel 36, 26f)
Wie erkennt ein Mann die Frau, die er liebt? Indem er Bücher über sie liest, oder Photos ansieht? Nein, er muß sie erleben, mit ihr reden, sie kennenlernen und mit ihr gemeinsam etwas unternehmen. Dann kennt weiter lesen>>

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Ich bin Sein – 16.06.2018

Gott, der HErr, sagt:
„Du bist mein!“
Jesaja 43, 1

Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; Du bist mein!
So heißt der ganze Vers. Es ist keine totale Vereinnahmung von Gott gemeint, wir sollen nicht Gottes Marionetten werden. Es ist eine Liebeserklärung des himmlischen Vaters an dich, mich und alle Kinder Gottes!
Die Worte sollen den Druck der Verantwortung nehmen. Denn ich gehöre nicht mir, sondern Gott. ER sorgt sich um alle Dinge. Sie sollen den Druck der Sorgen nehmen, denn ER ist mein Vater, der sich um sein Kind kümmert. Sie sollen die Last der Sünde nehmen, denn ER hält Seine Hand über mich und kehrt meine Sünde unter den Mantel Seiner Liebe.
Andere Religionen kennen das Sich-Selbst-Opfern. Die Leute sterben für ihren Glauben freiwillig. Jesus möchte das gar nicht, sondern ER möchte ein lebendiges Opfer, Er möchte uns lebendig! Unser Tod hat für Ihn keinen Nutzen, aber unser Leben!
Wenn ich Ihm gehöre, höre ich auf Ihn. ER ist gut zu mir. Ich kann Ihm vertrauen. ER will den besten Weg für mich. Ab und an mutet ER mir einiges zu, aber ER hat Seine Gründe dafür. Vielleicht will ER mein altes Ich weiter lesen>>

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In Bedrängnis – 15.06.2018

Jesus sagt:
In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
Johannes 16, 33

Wir Christen leben hier in dieser Welt und verstehen sie nicht, und auch Gott verstehen wir oft nicht. Es gibt für uns Fragen über Fragen. Warum?? Wieso? Wann??
Unser Verstand und unser Verständnis sind hier sehr begrenzt, – wir sehen nicht einmal bis morgen. Unsere Sicht der Dinge ist sehr begrenzt, alles Unsichtbare sehen und verstehen wir gar nicht. Wir sind Christen, aber wir sind nicht wie Christus, der alles weiß.
So bleibt uns nur, uns an Jesus zu klammern. Ob es dunkel ist oder ob uns die Sonne scheint: Wir brauchen Ihn. Ohne Ihn verirren wir uns, nimmt uns das alte Ich wieder gefangen oder wir fallen auf die Lügen des Verführers herein.
Jesus gibt uns den Heiligen Geist, damit wir Leitung bekommen. Nicht nur Anleitung, sondern echte Leitung und Führung. ER will nicht, daß wir wie Treibholz im Ozean ohne Ziel und ohne Orientierung sind. ER will uns trieben, hin zum Ziel. Er hat uns ständig im Blick, ER hält immer Seine Hände schützend über uns. ER weiß, wie sehr wir von Ihm abhängig sind.
Darum suchen wir Ihn im Gebet, wir loben weiter lesen>>

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Mein Ehre – 14.06.2018

Jesus sagt:
Ich bin nicht auf meine Ehre bedacht; doch es gibt einen, der darauf bedacht ist und der richtet.
Johannes 8, 50

Jesus hatte eine starke, anziehende Persönlichkeit. ER ruhte in sich, war sich sicher, war gelassen, voller Freude und Friede, war voller Zuversicht für andere, sah ihre Stärken und nicht ihre Schwächen, hatte Zeit für den Einzelnen, nahm keine Rücksicht auf sich selber ….
Warum? – ER ruhte in Gottes Hand. Vollkommen hat Er sich auf Seinen himmlischen Vater verlassen.
Jesus war Mensch und deshalb begrenzt wie wir. Aber Sein Vater war bei Ihm. ER vertraute Ihm vollkommen. ER war in einem ständigen Gespräche mit Ihm. Deshalb konnte Er von sich selber wegsehen auf Gott und auf die anderen Menschen. ER wußte, Gott sorgte für Ihn – sogar, was Seine Ehre anging.
Bei uns ist es anders. Wenn wir nicht für uns selber sorgen, tut es keiner. Wenn uns jemand beleidigt oder angreift, wehren wir uns mit allen Mitteln. Unsere Ehre ist uns heilig. Wehe, wenn sie gekränkt wird! Da sind wir sehr empfindlich und es könnte unsere Welt zusammenstürzen.
Was schmerzt uns am meisten, was tut am schlimmsten weh? Wenn andere ungerecht über uns reden und uns schlecht machen. Dann geht unsere weiter lesen>>

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Neuer Mut! – 2018.06.13

Macht die erschlafften Hände wieder stark
und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten:
Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Seht, hier ist euer Gott!
Jesaja 35, 3f.

Es ist Zeit zur Umkehr. Zu lange schon liegen wir am Boden. Zu lange schon regiert die Mutlosigkeit. Zu lange schon nehmen dumme Gewohnheiten uns in Beschlag. Zu lange, – es wird Zeit, es zu ändern.
Gott hat uns eine wunderbare Waffe gegeben: Das Gebet. ER sagt: Alles ist möglich dem, der da glaubt. Glaube entsteht durch Gebet, durch die Gemeinschaft mit Ihm, an den wir glauben, und durch Gemeinschaft mit den Geschwistern, die uns durch ihr Beispiel Mut machen. Ja, wir wollen wieder den HErrn suchen, Sein Angesicht suchen und weg vom täglichen Zeit-Tot-Schlagen!
So viele Verheißungen liegen auf dem Gebet. Bittet, um was ihr wollt, es wird geschehen, – so sagt Jesus. Ja, wenn unser Wille mit Ihm übereinstimmt, so wird Sein Wort wahr: Es geschieht, worum wir beten.
Das Gebet ist die größte Macht auf Erden. Manche sagen, die Atombombe hat die größte Sprengkraft. Aber sie kann nur zerstören, nichts Neues schaffen und nichts kreatives schaffen. Sie macht kaputt, Gebet macht heil.
Wo die Gemeinde zusammenkommt und nicht nur redet, sondern gemeinsam den HErrn sucht, Ihn anbetet weiter lesen>>

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