Category Archives for Beiträge der Autoren

„Gib mir dein Herz“ Psalm 23

„Gib mir dein Herz“ Psalm 23
„Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Matthäus 6, 19-21.
Drei Leute kamen vor dem Tor des Himmels an. Einer von ihnen, ein sehr gut gekleideter Mann, trug einen großen Sack bei sich.

„In diesem Sack“, erklärte er, „ist der Reichtum meines ganzen Lebens.“ Er klopfte liebevoll darauf. „Wenn dieses Sümmchen und ein bisschen geschickte Feilscherei mich nicht durch dieses Tor bringen, dann weiß ich nicht, was sonst. Und um der religiösen Seite auch gerecht zu werden, habe ich auch mein Herz mit hineingelegt, so dass sie alles zusammen haben können, wenn sie wollen. So!“

Die zweite Person war eine fromm aussehende Frau in schlichten, abgetragenen Kleidern. Sie trug einen viel kleineren Sack

„Ich habe keinen großen Reichtum gesammelt“, sagte sie mit schwacher, abgekämpfter Stimme. „Unser Herr hat uns gesagt, dass wir Schätze im Himmel sammeln sollen, und deshalb habe ich mein Leben im Dienst für andere verbracht.“

„Was haben Sie in ihrem Sack?“ fragte der reiche Mann.

„Meine Buchhaltung“, erwidert sie mit bescheidendem Stolz. „Notizbücher, Listen und Kontenbücher, in denen jede gute Tat und jede liebevolle Handlung aufgezeichnet sind, die ich je vollzogen habe. Die werde ich zusammen mit meinem Herzen vorlegen, das ich wie Sie mit hineingelegt habe, für den Fall, dass es nötig sein sollte.“.

Die dritte Person, ein erschöpft aussehender Bursche, der nur einen Lendenschurz trug und mit leeren Händen kam, ergriff nervös das Wort.

„Ich habe nichts mitgebracht“, sagte er stockend. „In meinem Leben habe ich weder Reichtümer angesammelt noch mich selbstlos für andere hingegeben wie Sie, Madam. Aber das Schlimmste ist, dass ich auch mein Herz weggegeben habe – ich fürchte, ich werde nicht in den Himmel kommen.“

Der reiche Mann und die fromme Frau gingen zusammen voraus zum Tor, kehrten jedoch bald zurück, die Gesichter vor Enttäuschung verfinstert.

„Man darf kein Gepäck mit durch das Tor nehmen“, sagte der reiche Mann traurig. „Und vor dem Tor dürfen wir unsere Säcke auch nicht zurücklassen“, schluchzte die Frau. „Wir müssen sie für immer behalten!“

Der Mann im Lendenschurz sah den beiden nach, wie sie langsam davongingen, dann machte er sich selbst auf zum Himmelstor. Sicher, Gepäck hatte er keines, aber sein Herz war verloren. Welche Hoffnung gab es schon für ihn?

Der Engel, der ihm das Tor öffnete, winkte ihn mit einer tiefen Verbeugung herein und drückte ihm dann etwas in die Hand, das leuchtete und glitzerte wie der vollkommenste Diamant.

Habe ich das Vertrauen auf Gott, Ihm mein Herz zu geben? Er steht vor mir mit offenen Armen und sagt es mir immer wieder: „Gib mir dein Herz!“

Der Glaube kommt aus der Verheißung!

By Birgit Nachtigall

Der Glaube kommt aus der Verheißung

Röm 10, 5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: “Der Mensch der diese Dinge tut, wird durch sie leben.”

Mose stand im ganzen Haus Gottes als Knecht vor, doch Jesus als Sohn Gottes über alles auch über Mose. In der Scheu kann man sich Gott nicht nähern. Das Vertrauen wurde geschult in der Wüste, um vertrauen zu lernen. Doch so nah wie Gott ihnen auch war, sie waren damit nicht einverstanden, also verhärteten sie ihre Herzen bis auf dem heutigen Tag.
Dies geschah, uns zur Lehre, damit wir nicht den Vätern nacheifern, dem Gott zürnte.

Ps. 119, 10 Mit meinem ganzen Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige.

Die Gesetze und Ordnungen gelten immer noch. Zusammengefasst im AT und Ps. In der Begegnung zu Emmaus. Am Brotbrechen, erkannten sie Jesus. Er durchtrennte noch einmal den Unglauben ihrer Herzen, durch die Handlung, dass Abendmahl zu feiern.
Der Zugang zum Allerheiligsten, geschieht durch Jesus. Der Tempelvorhang zerriss durch seinen Tod am Kreuz. Das Brot steht für den Leib Jesu. Und damit wurde der Tempelvorhang, der nur einmal im Jahr vom Hohepriester durchschritten werden durfte, um das Allerheiligste, genant Bundeslade anzubeten, vordem musste er für sich und fürs Volk Buße tun. Das wohlgefälligstes Opfer war für Gott, sein geliebter Sohn. Ein Lamm ohne Fehler, ohne Makel.

Sein Leben in Gottes Hände legen“.

Sein Leben in Gottes Hände legen“. Wie geschieht das? Wirkt das nicht etwas gleichgültig? Tust du nichts um gesund zu werden? Doch, selbstverständlich tue ich alles, was ich kann, um gesund zu werden, oder etwas um die Entwicklung der Krankheit zu verzögern. Aber die Gedanken sind nicht davon gebunden, dass ich gesund werden MUSS.

Wieder kommt ein Wort aus der Bibel vor mich: „Demütigt euch unter die gewaltige Hand Gottes,… werft all eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt für euch.“ (1.Pet. 5,6-7)

Sich unter Gottes gewaltige Hand zu beugen ist dasselbe, wie sich zu bestimmen an Gottes Fürsorge zu glauben. Diese Wahl setzt mich in Verbindung mit himmlischen Kräften. Kräfte und Ressourcen, die du nicht erklären oder verstehen kannst, bevor du diesen Schritt nicht voll gegangen bist. Welchen Schritt, wirst du vielleicht fragen. Ja den, dass ich meine eigenen Gedanken verlasse und Gottes Gedanken mein Leben steuern lasse.

Ich habe mich entschieden, an Gottes gute und fürsorgliche Hände zu glauben. Durch verschiedene Verhältnisse die kommen, will Gott mir Möglichkeiten geben, von meinen menschlichen Reaktionen erlöst zu werden. Das kann Bitterkeit sein, Sorge und viele unruhigen Gedanken und Meinungen. In dieser Situationen habe ich mich entschieden, die Konsequenz vom Glauben an Gott zu tragen. Wie das? Ich habe mich entschieden, Gott für alles zu danken. Das gab mir Frieden und Dankbarkeit für alles, wofür ich meine Ressourcen noch gebrauchen kann. Wenn die unruhigen Gedanken „an meine Tür klopfen“ brauche ich nicht zu öffnen. Gott weist uns eine andere „Tür“, die wir benutzen können – „die Tür des Glaubens“. Durch diese kann ich Verbindung mit ihm haben. Diese Tür benutzen wir, wenn wir uns mit all unseren Bedürfnissen im Alltag an Gott wenden. Dort bekommen wir Antworten von unserem himmlischen Vater, von ihm, der volle Übersicht hat über das, was das Beste für uns ist – in einer Ewigkeitsperspektive.

Auf die Frucht seines Leibes!

By Birgit Nachtigall

Erinnerung an den Sommerferien 2014!

By Birgit Nachtigall

Letzte Woche der Sommerferien NRW, waren wir in Köln.

Die Kinder die bei mir waren gingen in die Stadt, um zu shoppen.
Ich war verabredet mit einem Bruder, dem der Termin nicht auskam.
Und ich tröstete ihm, dass es nicht schlimm sei, wenn es heute nichts wird.

Kam zum Römermuseum. Dort war eine Demo.
Stellte mich in die letzte Reihe und fragte Gott:
„Was ist hier los? „
„Wart ab,“ kam die Antwort.

In dem Moment klingelte mein Handy:
Mein Kind: „Mama hier gibt es nichts zu shoppen. Die haben nichts für uns.
Komm bitte zum Hauptbahnhof. „
Antwort von mir: „Schwierig, stehe mitten in einer Demo! „
Kind wieder: „Ich weiß das da eine Demo ist. Lass uns sagen um 1700 Uhr bist du am Gleis X und dann fahren wir zurück.
„Dann bete mal, dass ich hier weg komme, „ sagte ich dem Kind. Legte auf.

Ein Mädchen neben mir, hielt ein Plakat hoch mit geschlachteten Menschen.
Sie bat mich um humanistische Hilfe.
Ich fragte: „Warum? „ Die ISIS schlachten unser Volk ab.

Es war der Stamm der … habe den Titel der Glaubensrichtung schon wieder vergessen gehabt. Später zu Hause forschte ich nach, wer diese seien. Es waren welche die dem Pfau als Gottheit anhimmeln.

Ich hob das Banner hoch: „Jesus Christus König von Salem! „ Genau, das Banner ohne das Komma ist das meine.

Ich fragte die Dame links an meiner Seite, ob sie bereit sei mit mir ein Banner in die Höhe zu halten. Hab eins über. Sie schaute mich stutzig an, und fragte ihrem Bruder oder war es der Ehemann, dieser zu entscheiden hat. Er schüttelte verneinend den Kopf. Ich hielt weiter das Banner hoch.

Die Frau wieder: Wir brauchen humanistische Hilfe: Wasser, Kleidung, . . . „
Ich stellte eine Gegenfrage: „Müssen die Deutschen mit euch in dem Krieg? Hatte keine Ahnung was da abging.
Sie verlangte die Antwort von dem Mann, an ihrer Seite. „Nein,“ sagte er „Nur Grundbedürfnisse sollen abgedeckt werden.“ Kein Dolmetscher war da, der ihr den Versorger präsentierte.

Eine Unruhe kam auf. 24 Polizisten, die vordem aus der Ferne das ganze im Auge hielten, rückten weiter vor.
Ich fragte die Frau: „Was ist das los! „ Sie sagte, “ die Türken machen Stress. “
Ich fragte Gott: „Und nun? „
Er sagte: „Hinterher! „

Zog meinem Kopf ein, und folgte den Polizisten. War nun in den ersten 5 Reihen. Hielt das Banner wieder hoch.

Und sagte: „Wenn ihr Frieden haben, wollt dann wendet euch an Jesus Christus, dieser auch euer Friedefürst ist. „ Verteilte in Eile die Übergabegebete, weil Joh.- Evangelien bereits alle weg waren.
Gab noch eine Evangelisations- CD ab. „Waffenrüstung Gottes A-C (3 Kapitel)

Die Frau wies ab und sagte: „Ich bin nicht kath. „ „ Ich auch nicht, “ sagte ich ihr.

wusstest Du dass es jemanden gibt, dem Du nicht egal bist?

wusstest Du dass es jemanden gibt, dem Du nicht egal bist? Egal woher Du kommst und was Du für einen Beruf ausübst, ob Du reich bist oder arm, Trinker oder Antialkoholiker bist, gestohlen hast, oder gar einen Menschen auf dem Gewissen hast. Es gibt IHN, der Dich so liebt, wie Du bist! Sein Name ist JESUS. Und wenn Du mehr über Jesus erfahren möchtest und warum es Menschen gibt, die Jesus lieben und so verrückt sind mehrmals in der Woche zur Kirche zu gehen.

Ihr aber kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein! Johannes 14:17

Ein herrliches Wort, welches von der Gegenwart Gottes in unserem Leben spricht, vom Geist Gottes, den die Welt nicht empfangen kann.

Somit wird die Welt in zwei Gruppen von Menschen unterteilt. In Menschen, die Ihn, unseren JESUS, unseren Gott, kennen und solche, die IHN nicht kennen.

Für mich stellt sich die Frage, warum kennen wir IHN? Sind wir besser als die Anderen? Liegt es an der Hautfarbe, am Einkommen, ob wir Arbeit haben oder arbeitslos sind? Diese Frage ist eine sehr entscheidende, liebe Geschwister. Warum kennen wir IHN? Hast Du schon darüber nachgedacht?

Es mag viele Versuche der Erklärung geben, aber die Bibel ist es, die uns wahrhaft auf alle Fragen eine Antwort gibt. Die Bibel sagt: Wir kennen IHN, weil Er bei uns bleibt!

Wie viele Menschen fühlen sich allein, verlassen, aber unser Herr gibt den Seinen eine wunderbare Zusage und Hoffnung: „ICH bleibe bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende!“

Nicht wahr, da lernt man sich kennen, wenn man unentwegt zusammen geht. Da lernt man sich richtig kennen, kann den Wunsch des Anderen von den Augen ablesen.

Meine lieben Geschwister, „ER bleibt bei Euch!“ Du kennst IHN, Seine Wünsche, Seine Versprechen, Seine Liebe, Seine Treue, Seine Gebote und Satzungen, Seinen Willen. Du kennst IHN, denn Er bleibt bei Dir! Und ER kennt auch Dich, Deine Wünsche, Deine Art zu leben. Meine Frage ist, stimmen Deine Wünsche und Vorstellungen mit denen des Herrn JESUS überein?

Denke immer daran, ER hat die Macht die Verbindung mit Dir aufrecht zu erhalten oder zu lösen. ER ist es, der die Macht hat alle Tage bei Dir zu sein oder nicht. ER ist es, der sich Dir zu erkennen gibt oder dies nicht tut. Du bist vor IHM wie ein aufgeschlagenes Buch. ER kann die Gedanken Deines Herzens lesen. Was sind das für Gedanken? Gedanken, die gegen JESU Wünsche rebellieren oder Gedanken, die sich freuen das zu tun, was der Meister gerne hat?

ER will bei Dir sein! Mehr noch, ER will in Dir sein. In Deinen Gedanken, Deinem Herzen, Deinem Leben, Deinem Tun. Er will Dich ganz mit Seinen Gedanken, Seinem Willen und Seinen Plänen ausfüllen. Er ist bei Dir und in Dir, nur deshalb erkennst Du IHN und kannst auf Seinen Wegen folgen!

Tue es und freue Dich darüber!

Gott ist gut!

By Birgit Nachtigall

1. Petr. 3,16-17 und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen.
17 Denn es ist besser, dass ihr für Gutestun leidet wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Bösestun. Halleluja!

Setzen wir uns nicht an den Altar der Götzendiener, sondern, leben ein heiliges Leben in Keuschheit, ohne eine Verstümmelung am Fleisch (Vorhaut).

Gebet: Vater im Himmel, ich danke Dir; Du hast mich gerecht gemacht vor Deiner Heiligkeit. Weil ich Deinem Sohn HERRN Jesus Glauben schenke, im Leben, im Tod und in der Auferstehung. Er ist mir zum Christus geworden. Halleluja! Keine Macht der Welt, kann mich jagen, kann mich vernichten. Kann mich von der Liebe Gottes entfremden. Amen!

Der schmale Weg

Der schmale Weg

All zu schnell schwimmen wir im laufe eines Tages weg von Gott und schließen uns unmerklich schnell der Masse an, sei in Aussagen über Gottes Wort, in Alltagssituationen, in Diskussionen und in der Angst nicht anerkannt zu sein.
Was ist da also passiert? Ich bin im Strom der öffentlichen Meinung mit geschwommen, habe die Schlagzeilen verinnerlicht und wollte mich lieber in dem Ruhm der Gewinner sonnen, sei es auch nur dadurch, dass ich mit ihren Tüten durchs Einkaufszentrum ging.

Eine ähnliche Beobachtung machte Jesus zu seiner Zeit wohl auch. Er beobachtete seine Mitmenschen und stellte fest, dass sie sich viel lieber im Ruhm der Mächtigen, Einflussreichen und Erfolgreichen sonnten, als sich zu denen zu halten, die auf der Schattenseite standen. Doch Jesus durchschaute, dass sie der Weg zu Ruhm und Erfolg immer weiter von Gott wegbrachte. Sie hatten keine Ohren mehr für das sanfte Werben Gottes, sondern nur für die Marktschreier, die die Hitlisten verkündeten. Dabei machte es keinen Unterschied, ob die Leute Gott kannten oder nicht. Die Anziehungskraft von Ruhm und Glanz dieser Welt war größer.

Jesus hatte seine Anhänger und Anhängerinnen, dazu noch eine größere Zuhörerschaft um sich auf einem Berg versammelt. Er beschrieb ihnen, was es bedeutete, zu Gott zu gehören. Als Zentrum der Beziehung zu Gott nannte er das Vaterunser, das Gebet, das in Gottes Nähe führte. Doch am Ende seiner Rede machte er die Zuhörenden darauf aufmerksam, dass sie sich mit Gott nicht auf dem Weg der Schönen, Reichen und Mächtigen befänden, sondern auf einem Weg, der beschwerlich, oft ohne öffentliches Ansehen ist und von den meisten Menschen gemieden wird.

Matthäus 7,13-14

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.

LAUFEN!

By Birgit Nachtigall

Nicht humpeln, im Vertrauen laufen,
in der Zuversicht, dass hinter dem Horizont es nicht senkrecht Abwärts geht.
Laufen, auf dem schmalen Weg nicht auf der Promenade.
Laufen, nicht stolpern. Laufen!
Habe Mut, laufe nicht mit geneigtem Haupt.

Würdest du es tun, wirst du die Kieselsteine sehen, aber den Laternenpfahl übersehen.
Und weil Du Dich mit dem Kleinkram aufhält, kannst Du nicht weitsichtig handeln.
Da fehlt noch was …
Im Glauben zu laufen, heißt zu vertrauen,

wenn Dich Gott an seiner väterlichen Hand nimmt.
Meinst Du, dieser wacht nicht über Deine Füße, damit Du sie nicht anstößt?

Ps. 91,12 Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Ps. 16,8 Ich habe den HERRN stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.

Meinst Du, Jesus der in allem Dein Versorger ist, und Dich schützen kann?
Dass er Dir nicht die Engel an Deiner Seite stellt?
Diese an der Straße Spalier stehen, damit Du im Frieden Laufen kannst.

Befehle, mir Deine Wege, sagt Gott.

2Chr. 26,5 Und er suchte Gott in den Tagen Sekarjas, der kundig war in den Gesichten Gottes;

und in den Tagen, als er den HERRN suchte, gab Gott ihm Gelingen. Amen!

Licht in dieses Welt

Jesaja erwartet das Licht vom Tempelberg in Jerusalem. Dort würde Gott wieder Wohnung nehmen, und von dort sein Licht ausbreiten, das alle Völker anziehen würde.

Heute lesen wir den Abschnitt wie mit einer schärferen Brille. Für Jesaja war klar, Gott konnte nur in Jerusalem Wohnung nehmen. Doch seit Jesus wissen wir, dass das Licht nicht von einem geographischen Ort kommt, das Licht ist Jesus, der Sohn Gottes. Als er in diese Welt kam, hat seine Herrlichkeit die Menschen in seiner Umgebung erreicht. Schon mit den Personen der Weihnachtsgeschichte fing es an. Sie wurden in Jesu Gegenwart froh und wussten sich in Gottes Gegenwart aufgehoben. So ging es vielen Menschen, denen Jesus während seiner Zeit bis zum Tod begegnet ist. Sie bekamen Hilfe, neuen Lebensmut, erlebten Heilung ihres Körpers und ihrer Seele und änderten ihr Leben. Mit Jesu Auferstehung war das Licht nicht nur auf den kleinen Radius Israels begrenzt, sondern alle Welt konnte dieses Licht erfahren bis heute. Was Jesaja in seiner Ankündigung von fremden Völkern erwähnte, ist Wirklichkeit geworden. Aus allen Teilen der Welt sind Menschen zum Glauben an Jesus gekommen und haben ihm ihr Leben anvertraut.

Jesus ist Licht

Wir können uns darüber von Herzen freuen, dass Gottes Licht in Jesus seit 2000 Jahren in dieser Welt scheint. Doch ich frage mich, was es für uns bedeutet. Wir wollen ja nicht nur allseits bekannte Richtigkeiten bedenken, sondern selbst diese Herrlichkeit Gottes in unserer Lebenswelt entdecken.
Jesus ist sehr persönlich. Obwohl er König der ganzen Welt ist, Und sein Licht quasi per Mausklick in jeden Haushalt bringen könnte, wählt er den ganz persönlichen Weg. In jedes einzelne Leben will er sein Licht bringen, jede individuelle Dunkelheit hell machen. Dunkelheiten gibt es viele. kann ich aufzählen: Finanzielle Not, Beziehungsprobleme, Mobbing am Arbeitsplatz, berufliche Überforderung, Einsamkeit und Krankheit. Nur eines dieser Themen reißt den Boden unter den Füßen weg, sodass die betreffende Person in ein tiefes Loch fällt. Wer kann Hilfe bringen? Menschliche Möglichkeiten sind schnell erschöpft, und die liebe Hand auf der Schulter tut zwar gut, kann aber auch nicht alle Dunkelheit vertreiben. Das will Jesus. Er sagt zu: „Ich bin immer bei dir. Auch wenn du aussichtslos gefangen bist, dich in Schuld verstrickt hast oder Angst vor der Zukunft dich lähmt, werde ich dir beistehen und dich nicht loslassen.“ Das Licht Jesu bewirkt neue Perspektiven auf die Situation, Auswege und Mut für neue, unbekannte Wege.

1 3 4 5 6 7 11