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Die Waschmaschine – 04.11.2014

By Frank Lauermann

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Psalm 51, 12

Wir haben eine Waschmaschine. Für nur leicht verschmutzte Wäsche gibt es ein Sparprogramm und für die richtig dreckige Wäsche ein Intensivprogramm. Da wird der Dreck lange eingeweicht und immer wieder durchgespült, bis die Sachen wieder sauber sind. Wir entscheiden, welches Programm richtig ist und stellen es ein.
Ich stelle mir vor, Gott sieht mich, steckt mich in Seine Reinigung und überlegt, welches Programm für mich richtig ist. Ob der Pflege- und Schongang reicht? ER will, daß ich heilig werde, rein, sauber und Ihm ähnlich. Ich lies weiter >>      

Freunde Jesu – 03.11.2014

By Frank Lauermann

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! … Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt.
Johannes-Evangelium 15, 9.14f.

Das ist es, was Jesus mit uns will: Freunde sein! ER will keine Knechte, die ohne Nachzudenken einfach vor sich herarbeiten, ohne die Gedanken des HErrn zu verstehen. ER will Freunde, mit denen ER gemeinsam vorangehen kann. ER will Freundschaft, Gemeinschaft, Erzählen, Freude habe, Lasten teilen, und gegenseitige Liebe lies weiter >>      

Licht und Finsternis – 02.11.2014

By Frank Lauermann

Ihr seid das Licht der Welt.
Matthäus 5, 14

Es ist Allerheiligen und die Menschen denken an ihre Toten. Überall auf den Friedhöfen brennen die Kerzen und leuchten in die Dunkelheit hinein. Das erinnert mich an Satellitenaufnahmen, die die Erde bei Nacht zeigen: Überall, wo Städte sind, leuchtet es. Es gibt Gegenden, die sind nachts hell erleuchtet und andere, die einfach leer und dunkel sind.
Das Licht, Jesus, ist gekommen, um die Dunkelheit zu vertreiben! Sowohl die Dunkelheit in unseren Herzen und Gedanken, als auch die Dunkelheit in den Städten und Ländern! Überall, wo Christen beten, scheint ein kleines Lichtlein lies weiter >>      

Das Wort des HErrn – 01.11.2014

By Frank Lauermann

Vollkommen ist Gottes Weg,
das Wort des HErrn ist im Feuer geläutert.
Ein Schild ist ER für alle, die sich bei Ihm bergen.
Psalm 18, 31

Die Wege sind gerade, sicher, vollkommen und gut. Unsere Wege sind oft krumm, voller Gefahren, ohne Ziele und nicht immer gut. Doch Gott selber will uns helfen, auf Seinen Wegen zu gehen! Wir brauchen nur auf Ihn hören. Leider kennen wir die Bibel, das Wort Gottes, zu wenig, um immer auf Seinem Weg zu bleiben. Und der Heilige Geist, unser Erinnerer, kann uns nicht an etwas erinnern, was wir nie gelesen haben.
Und wenn wir das lies weiter >>      

Versöhnung – 31.10.2014

By Frank Lauermann

Von David, dem Knecht des HErrn, der dem HErrn die Worte dieses Liedes sang an dem Tag, als ihn der HErr aus der Gewalt all seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte.
Psalm 18, 1

Wenn Gott nach einem langen Kampf endlich den Sieg schenkt, dann ist die Freude und Erleichterung groß! David konnte den HErrn danken, Ihn preisen und singen. Die Feinde wollten ihm so viel Böses, doch allem hat der HErr ihn entrissen. Und nicht nur vor Gefahren und Feinden gerettet, sondern auch noch überhäuft mit allen möglichen Gaben und Geschenken. David kannte Gott, aber, lies weiter >>      

Überprüfung – 30.10.2014

By Frank Lauermann

Prüfst Du mein Herz,
suchst Du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest Du an mir kein Unrecht.
Psalm 17, 3

Wohl dem, der niemals gesündigt hat! Wer niemals gelogen oder betrogen hat, wer nie schlechte Worte gedacht oder gesagt hat, wer nie neidisch, stolz oder mißtraurisch war und niemals einem anderen etwas Schlechtes gewünscht hat; wer niemals etwas Unrechtes an sich genommen hat und mit anderen immer rein und lauter umgegangen ist. Wohl dem! – doch bei uns normalen Menschen ist das leider meistens anders.
Wir denken oft sehr gut von uns selber, und die paar kleinen Sünden, lies weiter >>      

Mein Weg – 29.10.2014

By Frank Lauermann

Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor Deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu Deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
Psalm 16, 11

Dieser Psalm 16 hat sehr großen Einfluß auf mein Leben. Er ist so schön und vielsagend, daß ich euch einige Verse daraus schreibe. Gott selbst wird durch Sein Wort sprechen:
Behüte mich Gott, denn ich vertraue Dir. Ich sage zum HErrn: „Du bist mein HErr; mein ganzes Glück bist Du allein.“ Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt. Ich will ihnen nicht opfern, ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen. Du, HErr, gibst mir das lies weiter >>      

In Seiner Nähe – 28.10.2014

HErr, wer darf Gast sein in Deinem Zelt?
wer darf weilen auf Deinem heiligen Berg?
Psalm 15, 1

Ja, wen holt Gott in Seine Nähe? Nur den, der makellos lebt und immer das Rechte tut?
Ich denke an Maria, die zu Jesu Füßen saß und Ihm zuhörte. Ich denke an die Frau, die zu Ihm kam, Ihn mit Öl salbte, Seine Füße mit ihren Tränen wusch und mit ihrem Haar trocknete. Ich denke an den Jünger, den Jesus liebhatte und der beim Abendmahl an Jesu Brust lag. Ich denke an Petrus, den Jesus dreimal fragte: Hast Du mich lieb? Da gibt es den Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde. Er bat Jesus, an ihn zu denken, wenn ER beim Vater ist. Und Jesus sagte ihm: Heut noch wirst Du im Paradies sein. Es sind so viele, die zu Jesus kamen und die ER berührte.
ER hat uns versprochen: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Johannes 6, 37).
ER selber bittet uns: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen (Matth. 11, 28).
Ja, ich darf Gast sein in Seinem Zelt und darf weilen auf Seinem heiligen Berg. Denn ich will Ihn. Ich will Ihm gehören und auf Ihn hören. Ich will Ihm vertrauen und Seine Nähe suchen. Ich will mir Zeit nehmen für Ihn und still vor Ihm werden. ER soll mich durchfluten und mit Seinem guten Geist füllen. Ich will Ihm meine Sünden bringen und wieder rein sein. Und immer, wenn es Schwierigkeiten gibt oder die Dunkelheit mich überfällt, dann will ich mich zu Ihm flüchten. ER birgt mich unter Seinen starken Fittichen. Ihm nahe zu sein und Ihm ganz zu vertrauen, daß ist das höchste Glück und ein Zustand der tiefsten Ruhe im Herzen.

Danke, Jesus, daß ich Dir nahe sein kann. Du bist so gut zu mir! Ich genieße die stille Zeit mit Dir. Du machst mir Mut und gibst immer wieder neue Hoffnung und Kraft. Mit Dir kann ich gelassen, mutig und fröhlich durch das Leben gehen! Danke, daß Du da bist!!

Bibellese heute: Psalm 15, 1 – 5

      

Bin ich gut? – 27.10.2014

Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut, außer Gott, dem Einen.
Matthäus 18, 18f.

Manche Kinder versuchen die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu gewinnen, indem sie ganz lieb und artig sind. Das ist natürlich für die Eltern sehr angenehm, aber es verstärkt nicht die Liebe zum Kind. Man hat das Kind lieb, ob es sich gut oder schlecht benimmt.
Manche Erwachsene versuchen es mit Gott genau so. Sie leben sehr, sehr rechtschaffen und sündigen eigentlich nicht. Nun müßte Gott doch zufrieden mit ihnen sein! Sie vergleichen sich mit anderen Menschen und stellen fest, daß sie recht gut abschneiden. So einen feinen Menschen wie sie, das gibt es selten! Sie bemühen sich um Gottes Gunst, indem sie brav zur Kirche gehen und an allem teilnehmen. Und doch ist Jesu Urteil: Niemand ist gut, außer Gott.
Ein junger Mann, der sehr reich war, kam zu Jesus und hatte dieses Problem: Er meinte, er hätte alle Gebote gehalten, wäre also ein guter Mensch. Und doch merkte er, es fehlt ihm etwas. So fragt er Jesus, was er denn noch machen sollte. Jesus gibt ihm die Antwort, daß niemand gut ist außer Gott. Das hat dem Mann sehr zu schaffen gemacht.
Jesus möchte, daß wir uns auf Seine Gnade verlassen. Es ist eine unverdiente Zuwendung Gottes an uns, daß wir gerettet sind und das ewige Leben haben. Wie sollte man sich das auch verdienen? Und doch versuchen wir Menschen, uns wenigstens einen kleinen Teil der Eintrittskarte für den Himmel zu erarbeiten. Jesus fragt uns: Worauf verlassen wir uns, worauf vertrauen wir? Auf unsere „Gutheit“ oder auf Seine Gnade? Solange wir versuchen, uns den Himmel zu erarbeiten, kann ER uns Seine Gnade nicht geben.
Es ist sehr befreiend, wenn wir von dieser „Selbstgerechtigkeit“ loskommen und uns wirklich auf Seine Gnade verlassen. ER hat uns ja lieb und den Weg zum himmlischen Vater freigemacht! Nun bin ich gerettet, selbst wenn ich wieder einen Fehler machen sollte! Ich bin Kind Gottes, auch wenn ich nicht perfekt bin!

Danke, Jesus, Du deckst meine Schuld unter Deine Liebe, wie unter einem Mantel. Du vergibst und vergißt. Du rechnest nicht meine Schuld gegen meine Gutheit auf. Du bist ein gerechter Richter, der keine Schuld mehr an mir findet, weil er sie selber am Kreuz getragen hat. Und ich habe das alles nicht verdient, sondern es ist Deine grenzenlose Liebe zu mir. Nun kann ich frei und fröhlich sein; ich brauche nichts mehr abarbeiten und mich krampfhaft anstrengen, bloß keine Fehler mehr zu machen. Du bist bei mir und hilfst mir, selbst wenn ich Fehler mache.

Bibellese heute: Psalm 14, 1 – 7 und Matthäus 18, 9 – 27

Anmerkung: Jesu Demut und Liebe zu den Menschen geht so weit, daß ER sich mit ihnen auf eine Stufe stellt. Obwohl ER wirklich nicht eine einzige Sünde beging, will ER nicht „gut“ genannt werden und zeigt nur auf Seinen himmlischen Vater. Auch bei der Taufe durch Johannes stellt sich Jesus auf die Seite der sündigen Menschen und läßt sich taufen. ER ist durch und durch, ganz und gar Mensch. Darum kann ER uns verstehen und erlösen.

      

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