Zisterne oder Quelle — 23.02.2016

Spruch des HErrn:
Mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.
Jeremia 2, 13

Jeder Mensch wird mit einem „Herzfehler“ geboren. Dort ist Leere. Diesen Platz kann nur Gott selber füllen, denn dafür ist er da.
Zisternen sammeln das Regenwasser. Der Regen, sauberes, reines Wasser, fällt auf das Dach und wäscht allen Staub in die Zisterne hinein. Sie haben auf ihrem Grund immer eine Schlammschicht. Je mehr Regen, desto voller werden sie, und je mehr man entnimmt, desto leerer werden sie. Aber das Wasser ist immer abgestanden, nicht frisch und schmeckt nicht so besonders.
Die Quelle ist anders: Je mehr man entnimmt, desto mehr sprudelt sie. Und immer reines, schmackhaftes Wasser, ohne Schmutz.
Die Menschen haben Durst nach Sinn, Hoffnung, Zuwendung, Liebe, Anerkennung, Sicherheit, Trost, Wohlstand … und sie gehen zu den Zisternen. Dort füllen sie alles in sich hinein, was es nur gibt: Luxus, Abenteuer, Reisen, Sport, Filme, Autos und Besitz … Aber das Loch füllen sie damit nicht. Alles ist irgendwie nicht schlecht, aber es stillt nicht das Verlangen des Herzens. So wie der Sohn gestern in der Andacht, der das Leben suchte weiter lesen>>

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