Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär…

Es steht und fällt mit dem Wörtchen „wenn“. Wenn – wir unsere Sünden bekennen… . Das setzt voraus, dass wir uns darüber bewusst und klar geworden sind, dass wir dem Allmächtigen und Heiligen Gott nichts zu unserer Entschuldigung bringen können. Keine unserer eigenen Leistungen; keines unserer – wenn auch gut gemeinten – Werke und auch nicht unser soziales Verhalten wiegt den Vorwurf Gottes an uns Menschen auf: „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Römer 3, 10-12).“ „Wir sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten (Römer 3, 23).“ Diese Erkenntnis müssen wir in einer Art eigener Kreuzeserfahrung gewinnen, um mit dem Zöllner gemeinsam zu Gott zu rufen: „Gott, sei mir Sünder gnädig! (Lukas 18, 13).“ Wenn wir diesen Schritt vollzogen haben, dann dürfen wir Gott alles Belastende und die Beziehung mit Ihm Trennende bringen. Und dann werden wir Befreiung erfahren, weil Gott selbst dann treu und gerecht ist und uns alle Schuld vergeben wird und uns durch das Blut Christi, dass stellvertretend für uns am Kreuz von Golgatha zur Vergebung unserer Schuld floß, reinigt.

 

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