Stets im Blick

Darauf achtete der Landwirt in früheren Jahren (und sicherlich auch heute noch) sehr genau: das der Anbau, von z. Bsp. Kartoffeln, auf seinem landwirtschaftlichen Boden hübsch ordentlich und in geraden Linien vollzogen wurde. Wellige und ungerade Furchen kamen schnell durch das „nach hinten schauen“ zustande, währenddessen sich das Zuggespann (Pferde) allerdings weiter nach vorne bewegte. Der Landwirt hatte kurz den Blick nach hinten gerichtet – vom eigentlichen Ziel- und Vorgabepunkt abgelassen – und dann war es auch schon passiert: krumme und unschöne Ackerfurchen waren das Resultat. Übertragen auf unser Glaubensleben, verlassen auch wir manches Mal die geraden und guten Wege, die Jesus uns aufzeigt. Halten wir nicht stets fest unseren Blick auf Ihn ausgerichtet und lassen uns durch mancherlei Weltliches ablenken, können auch unsere Wege – und diese werden uns erst in der Rückschau deutlich und bewusst – unschön und krumm werden. “ Nun aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt! Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit (August Hermann Franke, 1889).“

About the Author Gerd

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