Gott lässt sich finden

Gott lässt sich finden

GOTTES WORT
„Gut bist Du Herr zu einer Seele die dich sucht“ (Klgl 3,25). Und wie erst, wenn sie dich gefunden hat! „Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.“ Joh 6,44 „Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten…! Joh 4,13 „Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Joh 6,35

MEIN GEBET
Allmächtiger Gott!
Du lässt Dich suchen, um gefunden zu werden.
Du lässt Dich finden um gesucht zu werden.
Das großartige ist aber, dass Dich niemand suchen kann,
den du nicht zuvor gefunden hast.
Du bist die Quelle alles Lebens. Keiner kommt zu Dir, bevor Du zu ihm gekommen bist.
Du bist Alfa und Omega. Du bist der Anfang und das Ende von allem, was mich umgibt.

Gottes Wort

WORT GOTTES
„Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten…“ 1Mose 3,1f „Ein Unverständiger glaubt noch alles; aber ein Kluger gibt Acht auf seinen Gang.“ Spr 14,15 „Jesus sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen (in der Autorität Jesu) und sagen: „Ich bin’s“… – Folgt ihnen nicht nach!“ Lk 21,8 „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er (Jesus) im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“ 1.Joh 1,7. „Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“ Offb 12,9. „Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre. Offb 20,2.

Ich bin

Jesus Christus spricht:

Ich bin – das Brot des Lebens (Johannes 6, 24-59)

Ich bin – das Licht der Welt (Johannes 9, 1-7.25-41; 8, 12)

Ich bin – die Tür (Johannes 10, 1-10)

Ich bin – der gute Hirte (Johannes 10, 11-18.27-30)

Ich bin – die Auferstehung und das Leben (Johannes 11, 1-46)

Ich bin – der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 13, 31-14, 7)

Ich bin – der wahre Weinstock (Johannes 15, 1-8)

Die sieben „Ich bin“-Worte des Herrn Jesus Christus stellen in einzigartiger Art und Weise die Wahrhaftigkeit Seiner Göttlichkeit heraus. Im Alten Testament steht der Ausdruck „Ich bin“ für Gott – „Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der Ich bin. Dann sprach Er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt  (2. Mose 3, 14).“ „Ich bin“ ist das im ewigen Anfang gesprochene Wort Gottes, das Fleisch wurde und unter uns wohnte (Johannes 1, 14). Und mit diesem „Ich bin“ gibt Gott sich uns Menschen in Jesus Christus zu erkennen. Dafür dürfen wir dankbar sein. Die jeweilige Entsprechung zu den einzelnen „Ich bin“-Worten Jesus habe ich mir für mich und mein Leben deutlich gemacht. Sie resultiert in den Worten – Herr, Du bist alles für mich!

Losung des Tages – 24.10.2014

Haltet dem HERRN, euerm Gott, die Treue, so wie ihr es bisher getan habt.
Josua 23,8

Christus spricht: Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!
Offenbarung 3,11

Mit diesen Worten verabschiedet sich der altgewordene Josua von dem Volk der Israeliten, dass er, als Nachfolder des Mose, in das von Gott verheißene Land geführt hat. „Haltet eurem Gott weiterhin die Treue.“ Seht doch darauf, mit welcher Liebe und Fürsorge der Herr euch bis hierher geführt und geleitet hat. An nichts hat es euch gemangelt und solange ihr an Ihm festgehalten habt und Ihm gehorsam gewesen seid, solange war der Herr auch immer treu an eurer Seite. Josua stellt seine Erfahrungen, die er auf seinem langen Lebensweg mit Gott gemacht hat, seinem Volk noch einmal deutlich vor Augen und – beinahe hat man den Eindruck, dass Josua das Volk Israel anfleht – hinterlässt ihnen sein kostbares Vermächtnis: haltet Gott die Treue und bleibt mit Ihm auf dem Weg, der zum Leben führt. Bleibt an Ihm dran, Der einzig und alleine Zukunft schenken kann. Verlasst euch auf den Gott, der nur das Beste mit euch vorhat. Seid Ihm treu, so wie Er euch schon immer selbst treu war.

Barmherziger Vater, Dir will auch ich treu bleiben. Die Erfahrungen mit Dir zeit meines Lebens bestärken mich immer mehr im Vertrauen zu Dir. Du kennst die guten und heilvollen Wege für mich, die mich immer mehr zu Dir hinwachsen lassen. Auf Dich ist Verlass und Du bleibst mir treu.

Der Herr ist unsere Zuflucht!

Die Pläne des Elenden wollt ihr zuschanden machen, aber seine Zuflucht ist der HERR.
Psalm 14,6

Kennst Du das: Du planst irgendwas und hast gewisse Vorstellungen, wie was ablaufen wird, dann kommt jemand dazwischen und deine Pläne sind dahin?
Ich kenne das zu genüge. Aber anstatt bitter zu werden, wende ich mich immer an den Herrn, der meine Zuflucht ist. Ich wurde schon oft enttäuscht und hintergangen, aber Gott hat mich nie enttäuscht und gab mir Ruhe, wenn draußen der Sturm tobte. Du bist für Ihn nicht irgendein Versager, wenn es Dir etwas nicht gelingt oder wenn Dich jemand bei Deinen Plänen stört, sondern ein wertvoller Mensch, mit dem Er Seine Pläne verwirklichen will. Jesus lehrte uns deswegen zu beten: “Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!” Denn nur Gott weiß, was für uns am besten ist und auf Seine Pläne kann ich mich wirklich verlassen, denn sie werden ganz sicher zustande kommen. Gott segne Dich!

      

Papa, spiel mit mir!

Das sagt meine Tochter mir andauernd: „Papa, spiel‘ mit mir!“ Aber manchmal kann ich nicht, wenn ich mit anderen Dingen beschäftigt bin. Aber sie gibt oft nicht nach bis ich alles liegen lasse und mit ihr spielen gehe. Sollte unser Gebet auch nicht so sein? Hast Du schon so gebetet: „Himmlischer Papa, bitte spiel‘ mit mir!“ Wohl kaum. Aber, wenn Du Gott um etwas bittest und nicht gleich bekommst, musst Du manchmal dran bleiben, bis Er auf Dich hört und Dein Gebet erhört. Wir haben manchmal einen Eindruck, dass Gott auch andere wichtigere Dinge zu tun hat, als sich um uns zu kümmern. Aber das stimmt nicht! Wir sind für Gott sehr wichtig, sogar wichtiger, als wir uns das mit unserem begrenzten Denken vorstellen können. Gott prüft nur unsere Geduld und unseren Glauben! Ich lasse meine Tochter manchmal auch absichtlich warten, damit sie lernt geduldig zu sein. Das ist für ein kleines Kind eine harte Schule, aber es bringt viel für ihre Zukunft. So lässt Gott auch auf sich warten, damit wir lernen geduldig zu sein und Ihm zu vertrauen. Gott segne Dich!

Mehr Andachten von mir unter www.lebemitgott.de

Leben gewinnend verschenken

Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber zuletzt sein Leben verliert? Womit will er es dann zurückkaufen? (Matthäus 16,26)

„Letztens habe ich mich verloren…“ Das ist in unserer Gegend gar nicht so selten. Da versucht man auf der Gewinnerseite zu sein und schuftet. Und man ist auch ganz gut dabei. Doch in einer stillen Minute oder wenn es laut kracht im Leben, wird einem bewusst: „Ich habe mein Leben verloren!“ Und man weiß nicht, wo es wiederzufinden ist. Mancher wird noch aktiver und versucht, sich das Leben zurückzukaufen: Auszeiten, Sabbatzeiten oder Einkehrtage. Nur, um dann genauso weiter zu machen. Ein anderer verfällt in Schockstarre und ist zu nichts mehr fähig. Und der Dritte lässt alles so weiter laufen. Das Ergebnis ist das gleiche: Nichts gewonnen – das Leben ist und bleibt verschwunden.

„Letztens habe ich Leben gewonnen…“ Das ist möglich, indem man sich verschenkt. An Personen, denen mein Leben wichtig ist: an Gott, der weiß, wie Leben funktioniert. Oder an Menschen, die einen brauchen: die eigene Familie, Menschen in der Nachbarschaft oder in der Gemeinde – und an sich selbst. Leben wird nach der Bibel nur komplett in der Gemeinschaft mit dem Schöpfer, den Menschen und mit sich selbst. Und am besten fängt man mit einer Beziehung zu Gott an.

Anker in der Zeit

Was gibt mir in meinem Leben beständigen Halt? An wem oder was kann ich mich festhalten, wenn mir der vermeintlich sichere Grund meines Lebens entzogen wird? Von Menschenhand selbst geschaffene Fundamente (finanzielle Absicherungen, Versicherungen usw.) suggerieren nur eine trügerische stabile und tragfähige Lebensbasis. Solange keine wirklichen Lebenskrisen an unserem Lebenshaus zerren, solange der Wind nicht als Sturm uns hart ins Gesicht bläst – solange sind wir unbesorgt und wiegen uns in unseren selbstgeschaffenen Sicherheiten. Doch machen wir uns hier nichts vor: wie schnell kann es passieren, dass wir durch Krankheit oder Unfall  nicht mehr arbeitsfähig sind. Finanzielle Rücklagen sind schnell aufgebraucht und Versicherungen leisten nicht die versprochenen Zahlungen. Was bleibt nach Abzug aller Eventualitäten übrig? Das so sicher geglaubte Lebensfundament erweist sich als „auf Sand“ gebaut. Darum möchte ich auf „Nummer Sicher“ gehen: ich lege mein Leben und Sterben in die Hand Dessen, Der mir mein Leben geschenkt hat und dem ich auch durch den Tod noch gehören werde – meinem Gott. Mein Anker – Jesus Christus – an Dem ich hier und jetzt festhalte, hält bis in alle Ewigkeit.

 

Geist der Kraft, der Liebe und der Zucht

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.
2. Timotheus 1,7

Gott will nicht, dass wir uns fürchten und in Angst leben, aber Er will uns durch Seinen Geist die Kraft und die Liebe schenken, aber wir sollen auch “gezüchtigt” sein. “Oh, nein! Züchtigung bedeutet doch Schmerz und Leid.” denkst Du wahrscheinlich jetzt. Aber ich kann Dich trösten, denn die Kraft und die Liebe Gottes, die in Dir sind, lassen Dich nicht kaputt gehen und stärken Deinen Glauben mittels schmerzhaften Umständen. Gott lässt uns manchmal bewusst leiden, damit wir Seiner Gnade und Liebe noch bewusster werden. Heute kann ich Gott mit Freude für all das Leid, dass ich erfahren habe, danken und Ihn loben. Gott lässt zwar die Probleme im Leben zu, aber Er hält auch gleichzeitig die Lösung bereit und wartet, dass wir sie von Ihm abrufen. Sei nicht entmutigt, wenn etwas schief läuft, sondern frage Gott, was Er damit in Deinem Leben bewirken will. Vielleicht sagt Er Dir, was Du ändern musst, damit es leichter geht und Du Gott immer näher kommst. Gott segne Dich!

      

Losung des Tages – 23.10.2014

Warum willst du mit Gott hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man’s nicht.
Hiob 33,13-14

Jesus sprach: Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?
Matthäus 16,3

Im Lehrtext aus dem Matthäusevangelium geht es um die Zeichenforderung der Feinde Jesus, der Pharisäer. Diese bitten Jesus, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu präsentieren, woraus sie dann erkennen können, dass Jesus der verheißene Messias ist. Es fehlt ihnen einfach an Glauben und Vertrauen zum Herrn. Doch Jesus lässt sich auf diese Zeichenforderung nicht ein, mit denen man Ihn zwingen und beherrschen möchte. Vielmehr deckt Jesus ihr böses Vorgehen anhand ihrer Kenntnis der äußeren Himmelszeichen auf: mit den Naturerscheinungen waren sie vertraut und konnten das kommende Wetter oder Unwetter vorhersagen. Doch leider waren sie (oder wollten) nicht in der Lage, die Zeichen der Zeit recht zu deuten: die Zeichen, welche der Herr tut – Seine Wunder. An der Undeutlichkeit der Zeichen Jesus wird es nicht gelegen haben, dass die Pharisäer diese nicht erkannt haben. Vielmehr verstehen sie, die sich Geistliche nennen und sich als solche grüßen und nennen lassen, den Messias einfach nicht. Sie verstehen nicht, was sie doch selbst immer wieder täglich gelesen und in den Synagogen vom Kommen des Messias gesprochen haben. Doch hiermit suchten sie alleine ihre Ehre und ihre Anerkennung und waren so für Gottes wunderbares Wirken im Herzen blind.

Herr, unverkennbar deutlich waren damals Deine wunderbaren Zeichen. Und dennoch konnten oder wollten sie von vielen nicht gesehen werden. Herr, mache Du unsere Herzen weich und weit, dass wir Dein Handeln und Wirken mit uns und dieser Welt erkennen können.