Losung des Tages – 11.09.2014

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
4.Mose 6,25

Das wahre Licht, das in die Welt gekommen ist und nun allen Menschen leuchtet, ist Er.
Johannes 1,9

Aus dem Aaronitischen Segen hören wir in der heutigen Losung den Wunsch heraus, dass der Herr Sein Angesicht über uns leuchten lassen und uns gnädig sein soll. Hierbei sollten wir uns aber auch darüber im Klaren sein, dass, wenn Gott sich uns zuwendet – uns also ansieht – eine Reaktion von uns erforderlich wird: nehmen wir dieses, von Gott angesehen werden, für uns an oder nicht? Bin ich dazu bereit, aus meinem bisherigen Schattendasein heraus zu treten und mich und mein Leben in das Licht Gottes zu stellen, dass uns in Jesus Christus begegnen möchte? Des Herrn Licht leuchtet und Sein Gnadenangebot steht nach wie vor. In Sein Licht dürfen wir uns stellen und Seine Segnungen in Anspruch nehmen. Wer da will, der komme und nehme umsonst.

Verwurzelt in der Liebe Gottes

Ein Baum,
gepflanzt an den Wasserbächen,
der seine Frucht zur rechten Zeit bringt,
dessen Blätter nicht verwelken,
möchte ich sein.

(nach Psalm 1, 3)

Losung des Tages – 09.09.2014

Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.
Jesaja 63,9

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.
Epheser 2,8

Hört, hört! Heute wird wir es uns noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt: Gott hat uns aus Seiner Gnade heraus errettet. Ohne eigenen Verdienst stehen wir nun gerechtfertigt vor Ihm. Nicht aus eigener Leistung oder durch eigene gute Werke – wodurch niemand gerechtfertigt werden kann – sondern durch das stellvertretende Erlösungswerk Jesus Christus am Kreuz von Golgatha hat uns Gott den Weg zum Allerheiligsten frei gemacht. In der Auferstehung von Jesus hat Gott dieses Opfer als wohlgefällig angesehen und vollmächtig bestätigt. Darauf darf sich unser Glaube fest gründen, dass durch die bedingungslose Liebe und das Leiden und Sterben unseres Herrn am Kreuz, wir von Sünde und Tod losgekauft worden sind. Sola gratia: was für eine frohmachende Botschaft!

Losung des Tages – 08.09.2014

Herr Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!
Psalm 84,13

Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben.
Johannes 6,47

In Vers 3 des Psalms, aus dem die Losung für heute entnommen wurde, beschreibt der Psalmbeter seine Sehnsucht nach dem Haus des lebendigen Gottes. Steht dieses Verlangen nicht im krassen Gegensatz zu dem Verhalten der meisten Menschen von heute? Die Möglichkeit, Gottesdienste in unseren Kirchen und Gemeinden zu besuchen, besteht zur Genüge, wird aber oftmals nicht in Anspruch genommen. Was treibt den Psalmbeter also an? Dieser Gott, dessen Nähe er sucht, ist seine Stärke. In Ihm findet er seine Freude. Von Ihm weiß er sich beschenkt und in seinem Leben gehalten. Das hat der Beter zeit seines Lebens immer wieder erfahren dürfen. Barmherziger Vater, Du bist uns in Jesus Christus nahe gekommen. Wecke in uns wieder die Sehnsucht nach Dir; fache erneut das Feuer Deiner Liebe in uns an, dass wir Dich immer wieder neu suchen. Du alleine stillst all unser Verlangen nach Geborgenheit und ewiger Heimat.

Älter werden

Das Leben und die Zeit schreiten unaufhörlich und stetig voran. Unaufhaltsam ziehen die Lebensjahre dahin. Wie im Fluge, so scheint es, ziehen sie vorbei. Rückblickend auf die Jahre stellt man fest: wo sind sie bloß geblieben, all die Jahre. Mit zunehmendem Alter können Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz, drohend vor einem stehen. Gedanken wie: werde ich meine Familie, Freunde und Bekannte noch erkennen können? Werden alle meine Erinnerungen stetig und unaufhaltsam weiter verblassen?

Und sollte dies dann alles so eintreffen und passieren, sollten sämtliche meiner Erinnerungen unwiderruflich verloren gehen, so bin ich dennoch getröstet in der Gewissheit: mein Gott, Dem ich mein Leben geschenkt habe, Er wird mich niemals vergessen.

Losung des Tages – 07.09.2014

Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Psalm 27,1

Jesus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1

Das kann ich erst einmal so einfach für mich nicht sagen: ich fürchte mich nicht. Diese Furchtlosigkeit muss langsam heranwachsen – wie ein zartes Pflänzlein: gepflanzt im guten Wort unseres Herrn, begossen mit Seiner Liebe und letztlich in steter Verbindung mit Ihm. Aus den gesammelten Erfahrungen meines Lebens, in denen ich die gute und fürsorgliche Hand Gottes immer mehr erkennen durfte, kann dann das Vertrauen wachsen, Ihm auch in allen kommenden Tagen meines Lebens zu vertrauen. Ich weiß dann, dass es keinen Tag geben wird, den Er nicht gemacht hat und das mich kein neuer Tag und keine Begebenheit mehr schrecken muss. Denn Er ist bei mir. Herr, befreie von Ängsten und Bedrängnissen; von allem, was Leben ersticken und klein machen möchte. Führe Du uns heraus ins befreiende Leben mit Dir.

Navigationshilfe

Hier spricht Jesus es in aller Deutlichkeit aus: Er – und ausschließlich Er – ist der alleinige und einzige Weg, der zum Vater führt und uns den Himmel aufschließt. Alle anderen Wege (und hiervon werden uns viele in der heutigen Zeit angeboten) führen unwiderruflich in die Irre oder Sackgassen und nicht zum ersehnten Ziel. Wer ewige Heimat bei Gott sucht, kommt an Jesus Absolutheitsanspruch nicht vorbei.

 

Kreuzeserfahrung

Das ist eine Erfahrung, die wir für die Nachfolge Jesus Christus machen müssen: in meiner Ich-Bezogenheit darf ich nicht mehr auf mich selbst schauen. Martin Luther sprach an dieser Stelle von einem „in sich selbst verkrümmten Menschen“. Mein eigenes Ego, mein Ich, darf mein Leben und Handeln nicht mehr dominieren und bestimmen, um im Gehorsam Jesus Christus folgen zu können: das Ich muss seine eigene, ganz persönliche Kreuzeserfahrung machen. Erst danach lässt der Herr aus dem Grab des Ichs lebendiges Leben in Sich selbst erstehen.

Für deine persönliche Bibellese: Matthäus 16, 24-25

Gesprengte Ketten

Sind wir uns eigentlich darüber im Klaren, dass wir uns in vielerlei Hinsicht selbstgemachte Ketten um unser Leben legen? Das wir uns Abhängigkeiten schaffen, die uns am wahren Leben hindern? Wenn wir zu viel Zeit mit unseren Hobbys, mit Sport, Internet oder anderen Dingen verbringen, so können diese schnell unser Leben unvorteilhaft bestimmen und dominieren. Marthin Luther sagte einmal: „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.“ Wir binden uns an diese Dinge, welche uns im Grunde genommen unfrei machen. Ganz anders die Worte der Bibel: Jesus Christus hat uns mit Seinem stellvertretenden Tod am Kreuz von Golgatha von der Knechtschaft der Sünde befreit. Die Schuld, die jeder einzelne von uns wie eine schwere Kette um seinen Hals trägt und die uns von Gott trennt, wurde durch Jesus zerrissen. Wir sind nun frei und dürfen in das Allerheiligste vor Gott unseren Vater als Seine Kinder treten. Zur Freiheit hat uns Christus befreit!

 

Losung des Tages – 05.09.2014

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Psalm 31,16

Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Last.
Matthäus 6,34

Barmherziger Vater, für heute möchte ich Dich bitten, dass Du mir hilfst, ganz bewusst im Heute zu leben. Gedanken an den gestrigen vergangenen Tag oder an zurück liegende Tage und Sorgen um den morgigen Tag, um zukünftige Tage, halten mich vom wahren Leben im hier und jetzt, dass Du mir zur Genüge ja schenken möchtest, ab. Ich brauche dem Vergangenen nicht nach zu trauern und dem Zukünftigen nicht zitternd entgegen zu schauen. Den heutigen Tag darf ich getrost aus Deiner guten Hand nehmen und darauf vertrauen, dass Du mich mit allem Notwendigen versorgen wirst. Des Tages Lasten, die Du mir zumutest, kann ich in dieser Erkenntnis meistern. Und wenn es mir zu viel werden sollte, darf ich zu Dir kommen, in der Gewissheit, dass Du beim Tragen helfen wirst. Und am morgigen Tag wirst Du, wie Du es versprochen hast, auch wieder bei mir sein.