Frieden im bitteren Leid

Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid; du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen!
Jesaja 38,17

Wie soll denn das gehen? Wie kann man Frieden haben wenn man leiden muss? Eigentlich scheint das unmöglich zu sein. Die meisten Menschen in der Welt, die Leid erfahren, haben oft keine Hoffnung, haben Angst und Sorge, und deswegen können sie keinen Frieden haben. Wir aber, als Kinder Gottes haben diesen Frieden trotzt des Leidens. Ich weiß es aus eigener Erfahrung, dass es geht. Meine Klassenkameraden, die gesehen haben, wie ich von epileptischen Anfällen auf dem Boden gezittert habe und als es vorbei war, sie fröhlich anlächelte, konnten es nicht kapieren, wie das überhaupt möglich ist. Ich klärte sie dann auf, dass es nur möglich ist, weil ich Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser habe. Er gab mir Hoffnung, Er gab mir Glauben, Er machte mich von jeder Angst und Sorge frei… Warum sollte ich denn keinen Frieden und keine Freude haben? Mich haben mehr die Leidensgeschichten der anderen zu Tränen gerührt, weil sie eben keine Hoffnung in ihrem Leid haben, die Gott mir geschenkt hat. weiter lesen>>

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Gottes lebendiges Wort – 09.04.2018

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer
– Spruch des HErrn –
und wie ein Hammer,
der Felsen zerschmettert?
Jeremia 23, 29

Ja, so ist das Wort des HErrn. Wir erleben es nicht jeden Tag, doch wir kennen es. Da ist ein Wort, das uns trifft bis ins Innerste. Da wissen wir, der HErr selber hat gesprochen!
Und jeden Tag merken wir es, wenn wir die Bibel lesen, daß Sein Wort uns trifft. Nicht immer wie ein Hammer, aber wir werden sensibler und Gott braucht nicht immer diese Lautstärke. Hauptsache, wir wollen es hören und nicht die Ohren vor unbequemen Worte verschließen! Das haben wir nämlich sehr gut gelernt. Gott möchte unseren Gehorsam aus Liebe zu Ihm und nicht wegen Seiner Lautstärke.
In den Versammlungen fließen manche Tränen, wenn der HErr spricht und wirkt. Freudentränen oder echte Traurigkeit, Gott wirkt wie ER will. Mancher braucht die Trauer, damit Gott weiter wirken kann. Und manchmal spricht ER ein Wort der Befreiung, und der Mensch weint vor Glück. Manchmal geschieht Heilung auf Sein Wort hin und die Krankheit wird wie mit Feuer beseitigt. ER hat für jeden das richtige Wort.
Es ist nur wichtig, daß wir genau hinhören, was ER will, damit wir richtig mit den Menschen beten. weiter lesen>>

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Untereinander eines Sinnes sein

Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt.
Römer 15,5-6

Eines Sinnes untereinander zu sein, ist etwas, was uns Christen oft fehlt. Wir streiten uns lieber über alle möglichen theologischen Fragen, anstatt zusammen, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus zu loben.
Mehr müssen wir eigentlich nicht tun. Nur unseren Gott zusammen loben. Damit sind zwar nicht nur gemeinsame Lobpreisgottesdienste gemeint, sondern unser Lebensstil als Kinder Gottes, die Gott mit ihren Werken und ihrem Mund loben. Ich kann mich doch nicht als Christ bekennen und gleichzeitig jemanden hassen und beschimpfen. Das ist kein Lob für Gott, denn Er schämt sich eher dafür.
Viele sog. Christen wollen andere Christen belehren, wie man alles richtig macht und wenn sie auf Gegenmeinung stossen, dann werden sie wütend und verteufeln sogar ihre Gesprächspartner. Das ist kein Zeichen der Demut und schon gar nicht der Einheit. Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich mit vielen Christen auch aus verschiedenen Konfessionen zusammen arbeiten darf. Sicher versteht jemand was falsch, aber meine Aufgabe ist, Ihm einfach zu zeigen, wie es richtig ist weiter lesen>>

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Christ und Arbeit – 2018.04.08

Dient freudig, als dientet ihr dem HErrn und nicht den Menschen. Denn ihr wißt, daß jeder, der etwas Gutes tut, es vom HErrn zurückerhalten wird, ob er ein Sklave ist oder ein freier Mann.
Epheser 6, 7f.

Gott vergißt es nie, wenn wir etwas Gutes getan haben. Alles Böse vergißt ER und trägt es uns nicht nach. Aber das Gute schreibt ER in Sein Buch und wir werden für alles einen Ausgleich, ja noch viel mehr als ein Ausgleich!, erfahren. Gott ist so großzügig, so gerne schenkt ER, so gern möchte ER uns verwöhnen und einfach mit uns zusammen sein!
Genau wie ER sollen wir sein; – auch im Arbeitsleben. Immer den Chef kritisieren, das geht für uns nicht. Wir sind loyal gegen ihn und die Firma. Was soll Jesus von uns denken, wenn wir auf der Arbeit miese Stimmung verbreiten? Warum wollen wir dem Chef jeden Fehler nachtragen? Wir machen doch auch welche!
Wir wollen unsere Arbeit so tun, als ob sie direkt für Jesus wäre. Wir wollen sie zu Seiner Ehre machen. Gewiß, es gibt auch Grenzen, aber so ein Fall ist eher selten. Lügen und Betrügen wollen wir für den Chef nicht, ist ja klar. Und unsere sexuelle Moral weiter lesen>>

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Kann ein Hohlkopf Verstand gewinnen?

Kann ein Hohlkopf Verstand gewinnen, und ein Eselhengst als Mensch geboren werden?
Hiob 11,12

Eine sehr gute Frage. Wir leben in einer Zeit, in der Dummheit gefördert und Klugheit gemindert wird. Das passiert bereits in vielen Schulen in unserem Land. Da müssen wir als Eltern wachsam sein und es nicht zulassen, dass unsere Kinder verdummen. Klar, da muss auch Computer-, Fernseher- und Smartphone-Konsum reduziert werden und man müsste mehr Zeit mit Kindern verbringen. Das klappt aber oft nicht so optimal, weil die meisten Eltern mehrere Jobs machen müssen, um die Familie zu ernähren und haben kaum Zeit für ihre Kinder. Als wir unsere Tochter zu ihrer Oma zu Ferienbetreuung brachten, konnten wir nicht verstehen, wie sie über die Ferienzeit alles vergessen hat, was sie vorher gelernt hat. Dann kamen wir dahinter, dass unsere Tochter in den Ferien die ganze Zeit mit dem Smartphone der Oma gespielt hat. Nun hatten wir wieder Mühe, ihr alles wieder beizubringen, was sie wissen muss.
Aber Dummheit macht sich nicht nur bei Kindern breit. Die Politiker strahlen auch keine Klugheit, weil man ihnen wahrscheinlich auch beigebracht hat, dass es nicht schlimm sei, ein Dummerchen zu sein.
Gott will aber, dass wir klug und weise sind. Wir sollten unseren weiter lesen>>

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Gott schauen – 07.04.2018

Vom Hörensagen nur hatte ich von Dir vernommen;
jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut.
Hiob 42, 5

Hiob hatte eigentlich einen sehr starken Glauben, den er im Laufe des Lebens gewonnen hatte. Sonst hätte er all das Leid nicht überstanden. Seine Freunde verstanden nichts und auch seine Frau riet ihm vom Glauben ab. Doch er hielt an seinem Gott fest.
Am Ende offenbarte sich Gott und Hiob mußte sagen: Nur vom Hörensagen hatte ich von Dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut. – Alles an Gott kam ihm neu vor; er entdeckte Gott ganz neu, ganz andere Seiten an Ihm, sah Ihn erstaunt wegen Seiner Größe und Macht. Es kam ihm vor, als ob er Gott zum ersten Mal gesehen hätte.
So soll es auch mit uns sein. Wir wollen Gott immer neu entdecken, immer mehr Facetten Seines Wesens, immer eine neue Seite an Ihm sehen. Wir werden nie zu Ende kommen mit dem Schauen Gottes.
Wieviele Facetten hat ein Diamant! Schwierig, zu zählen. Und wie er glitzert und funkelt! Immer neu sieht er aus.
So ist es mit Gott. Immer neue Seiten und Charakterzüge entdecken wir an Ihm. Immer neu sind wir fasziniert von Seinem Wesen.
Wenn wir schon alles über Gott weiter lesen>>

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Worin hat Er uns geliebt?

Ich habe euch geliebt, spricht der HERR. Aber ihr fragt: »Worin hast du uns geliebt?“
Maleachi 1,2

Oft erkennen wir die Liebe Gottes zu uns nicht gleich, weil wir manchmal Zeitlang in widrigen Umständen stecken und es nicht verstehen können, wie so ein liebender Gott sie überhaupt zulassen konnte. Erst nachhinein wird uns klar, dass Gott diese widrigen Umstände für einen bestimmten Zweck zugelassen hat. Als ich Jesus kennen lernte, habe ich bei Ihm nie beklagt, dass Er Epilepsie in meinem Leben zugelassen hat. Ich wollte nur Seine Heilung erfahren und diese Erfahrung war es mir wert, so lange unter der Krankheit leiden zu müssen. Heute kann ich all die Kranken ermutigen, im Glauben und in der Hoffnung zu leben, dass Gott das beste auch aus ihrem Leiden macht.
Unser Gott arbeitet oft ganz unspektakulär im Hintergrund und zeigt uns Seine Arbeit erst, wenn Er damit fertig ist. Wir sind bloß oft so ungeduldig, dass wir ihn immer wieder bei „der Arbeit“ stören und fragen: „Papa, bist Du schon fertig?“ So wie kleine Kinder, die mit ihren Eltern lange Strecken im Auto fahren und die ganze Zeit fragen: „Papa, sind wir schon da?“
Der Feind versucht immer wieder unseren liebenden Gott als einen weiter lesen>>

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Nutzlos?? – 06.04.2018

Als du noch jung warst, hast du dich selber gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.
Johannesevangelium 21, 18

Am Sonntag war ich in einem Gottesdienst in einer anderen Stadt. Ich genoß den Lobpreis und die Gemeinschaft sehr. Dann lenkte Gott meinen Blick auf etliche Männer: Sie sahen irgendwie verbittert oder enttäuscht aus. ER machte mir klar, daß sie die Weichen ihres Lebens in früheren Jahren falsch gestellt hatten und sich nun vorkamen, wie auf einem Abstellgleis. Sie waren enttäuscht von sich selber, weil sie Großes vorhatten und gescheitert sind. Sie wollten dem HErrn dienen, doch sind sie in eine Sackgasse geraten. Vielleicht läßt der Beruf und die Arbeit keine anderen Dinge mehr zu. Oder sie sind in schwieriger Ehe und Familie so eingebunden, daß sie keine Kraft mehr haben. Gott kennt die genauen Ursachen!
Gott kennt auch ihr Herz. ER weiß, daß es sich eigentlich nach Ihm sehnt. Deshalb möchte ER, daß diese Männer zu Ihm zurückkommen und sich mit Seiner Hoffnung für sie füllen lassen. Es ist noch nicht zu spät!
Wenn wir uns Ihm zur Verfügung stellen und weiter lesen>>

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Gefunden von nicht suchenden

Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten…
Jesaja 65,1

In Jeremia 29,13 sagt Gott aber auch: ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet.
Als mich gestern mit einer Schwester unterhalten habe, erzählte sie mir, dass nicht sie Gott, sondern Er sie gefunden hat. Bei mir war es umgekehrt. Ich suchte Gott, weil ich mir dachte, dass es einen geben könnte und deswegen Ihn gebeten habe, sich mir zu zeigen.
Das zeigt uns, wie unterschiedlich Gott im Leben vieler Menschen wirkt und handelt. Dennoch versuchen viele, Ihn in gewisse Rahmen rein zu pressen und alles in Frage zu stellen, was die andere mit Gott „anders“ erleben. Mir haben auch schon einige Geschwister gesagt, dass einige meiner Erfahrungen nicht von Gott sein könnten, weil sie dem keine Bestätigung in der Bibel finden können. So begrenzen sie Gott nur auf das, was in der Bibel berichtet wird, aber Gott kann und tut viel mehr, als es in Seinem Wort steht. Warum sollte ich von Gott nur das erwarten, was ich in der Bibel lese, und nicht mehr? Er kann Doch noch viel mehr tun, als weiter lesen>>

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Das Meer erhebt sich – 05.04.2018

Danach aber wird es geschehen,
daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch.
Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein,
eure Alten werden Träume haben,
und eure jungen Männer haben Visionen. …
Und es wird geschehen:
Wer den Namen des HErrn anruft, wird gerettet.
Joel 3, 1.5

Mich durchfuhr ein Gedanke. Ich sah den Strand von Palanga an der Ostsee. Es war Sommer und viele Menschen waren dort, badeten oder aalten sich in der Sonne. Etliche „Sonnenanbeter“ waren auch dieses Mal da. Sie standen in der Sonne, die Augen geschlossen, die Arme ausgebreitet und nahmen die Sonnenstrahlen in sich auf. Ich dachte, wenn die nun Jesus anbeten würden! Und da sah ich, wie sich das Meer erhob. Einzelne Tropfen stiegen in die Höhe, als wären sie schwerelos. Auch recht große Tropfen waren dabei, vielleicht einen Liter groß. Sie überschwemmten bald den Strand und stiegen bis 20, 30 Meter Höhe. In dieser „Tropfenwolke“ konnte man gut atmen, es war klare, frische Luft, aber kein Wind. Es herrschte ein bläulich-grünes Licht, sehr hell, aber auch sehr angenehm. Die Tropfen waren warm, zart, mild, weich und sanft wie Balsam. Es tat gut, wenn sie die Haut berührten. Es herrschte eine freudige Stille, nichts Beängstigendes war da. Aber weiter lesen>>

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