Die dreifache Schnur – 14.10.2017

Wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen, und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
Prediger 4, 12

Der ganze Text ist sehr schön. Er lautet:
Zwei sind besser als einer allein, falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den andern auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne daß einer bei ihm ist, wenn er hinfällt. Außerdem: Wenn zwei zusammen schlafen, wärmt einer den andern; einer allein – wie soll er warm werden? Und wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen, und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
Es ist schön, daß ich nicht alleine bin. Es gibt Freunde und Verwandte, die Rat wissen und helfen können. Es gibt die Familie. Allein wäre es wirklich nicht nur sehr einsam, sondern vieles könnte man gar nicht tun, da braucht es drei oder mehr Hände. Gott hat uns so geschaffen, daß wir aufeinander angewiesen sind! Und ER hat uns so geschaffen, daß wir Einsamkeit nicht mögen; wir brauchen Gemeinschaft. Nur schade, daß Lüge, Stolz und Egoismus die Gemeinschaft mit anderen so oft hindert.
Zwei sind besser wie einer allein. Aber drei sind noch besser! Der Dritte im Bunde weiter lesen>>

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Staatliche Macht nicht fürchten

Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben.
Römer 13,3

Wir leben in der politisch turbulenten Zeiten. Keiner versteht, was in der Politik vorgeht. Bei Facebook diskutieren viele Christen sich die Köpfe heiß, welche Partei gut und welche schlecht ist. Nun, man kann eigene politische Meinung haben und sie darf man auch sagen, dabei muss man sich aber fragen, ob diese Meinung wirklich gehört und nicht ignoriert wird. Bei guten Werken ist es anders. Wenn man sie tut, werden sie gesehen und wenn sie wirklich gut sind, vielleicht sogar auch von der Regierung.
Genau, wenn man sich vor der staatlichen Macht nicht fürchten will, sollte man keine Gesetze brechen, die sie herausgebracht hat. Aber sollte der Staat von uns etwas verlangen, was Gott nicht gefällt, sollten wir dann auch gehorchen? Nein, so wie es im Alten Testament der Fall war, als man manche Propheten zwingen wollte, sich vor dem Baal niederzuknien. Sie haben das nicht getan, sondern sind treu ihrem Gott geblieben.
Eigentlich ist man als Christ immer politisch unterwegs. Unser Kanzler ist Jesus Christus und die Gemeinde ist Seine Partei. Wir wollen das Reich Gottes bauen und die weiter lesen>>

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Schritte im Glauben – oder Stehen geblieben? – 2017.10.13

Der HErr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen. …
ER stillt mein Verlangen;
Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu Seinem Namen.
Psalm 23, 1.3

Manche kommen im Glaubensleben bis zur Geburt Jesu, Weihnachten. Sie sehen die lieblichen Bilder von Jesus, dem kleinen Säugling auf Marias Armen, und verstehen nicht, warum man diese Geburt so sehr feiert. Weihnachten ist schön, aber …. Nun, dann wendet man sich eben anderen Dingen zu.
Manche kommen bis zur Taufe. Sie lassen sich bewußt christlich taufen, weil sie Christen sein wollen. Sie verstehen, die Taufe ist das öffentliche Zeichen, daß man unter dem Banner Jesu steht. Aber dann bleiben sie stehen, so ist es ihnen genug.
Und manche kommen bis zur Kommunion oder Konfirmation. Das ist sozusagen die Abschlußfeier ihres Glaubens, dann geht das richtige Leben los.
Und manche kommen bis zum Kreuz. Sie begreifen, daß ihre Schuld vergeben werden muß und sind dankbar für Jesu Opfer. Doch weiter gehen sie nicht.
Manche gehen bis Ostern mit. Sie ergreifen die Vergebung und begreifen, daß Jesus für sie gestorben und auferstanden ist. ER hilft, wenn sie sterben müssen und trägt sie durch den Tod.
Manche gehen bis Himmelfahrt mir. Jesus ist hineingegangen in den Himmel und ist jetzt nicht mehr weiter lesen>>

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Kein Haar geht verloren

Und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.
Lukas 21,18

Ich habe schon ganz wenig Haare auf dem Kopf und ich bin mir sicher, dass mein Gott weiß, wo jedes einzelne Haar abgeblieben ist. Jetzt kommt die Frage: „Warum kümmert sich Gott um meine Haare?“ Hat Er nichts besseres zu tun, als meine Haare zu zählen?
Aber Gott geht’s weniger um Deine Haare, als um Dich selbst. Er verliert Dich niemals aus den Augen. Selbst wenn Du von Ihm weg läufst, bleibt Er über Dir und bewacht Dein Leben. Diese Art der Überwachung gefällt mir besser, als die von Google. Denn Google will mit den Informationen über mich Geld verdienen, Gott aber will dafür sorgen, dass ich in Ihm geborgen bin und mich in Seiner Gegenwart sicher fühlen kann.
Mit Gott bin auch dann in Sicherheit, wenn ich in ganz unsicherer Lage bin. Wie das geht? Im Glauben! Der Glaube schaut nicht auf die Umstände, sondern auf Gott und erwaret eine Lösung von Ihm.
In meinem Leben gab’s oft Situationen, die hoffnungslos waren. Aber Gott hat Seine Hoffnung in mich hineingelegt, so dass ich Ihm in diesen Situationen vertrauen konnte. Und Seine Hilfe kam immer rechtzeitig, oft sogar in der weiter lesen>>

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Der Sieg! – 2017.10.12

„Es ist vollbracht!“
Johannes-Evangelium 19, 30

Als Jesus am Kreuz hing, trug ER die Strafe für unsere Schuld und ER trat für die Schuldigen ein. Sogar für die Männer, die Ihn, den König des Himmels, brutal ans Kreuz nagelten, betete ER: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Als ER gestorben war, zerriß der Vorhang im Tempel, der das allerheiligste verbarg. Nur einmal im Jahr durfte der Priester dort hinein, um das Versöhungsopfer zu bringen. Doch nun war es vollbracht! Es gab ein vollkommenes Opfer, ein Opferlamm ohne Fehl und Tadel, das die Schuld der Menschen für immer trug. So konnte der Vorhang zerrissen werden, von oben nach unten, von Gott zerrissen. Er war überflüssig. Denn: Es ist vollbracht!
Als Jesus am Kreuz starb, taten sich die Gräber auf und die Heiligen erschienen vielen Menschen in Jerusalem. Ja, ER hat den Tod besiegt, den schlimmsten Feind des Menschen! Nun hat der Tod keine Macht mehr über die Kinder Gottes, sie werden leben! Es ist vollbracht! Es gibt einen Weg durch den Tod hindurch ins Leben, ins Reich Gottes! Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort; er kann mich nicht mehr halten.
Als Jesus sagte: Es ist vollbracht!, gab ER Seinen Geist weiter lesen>>

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Bewahrt vor der Grube

HERR, du hast meine Seele aus dem Scheol heraufgeholt, hast mich am Leben erhalten und bewahrt vor dem Hinabfahren zur Grube.
Psalm 30,4

Dieser Vers könnte auch von mir geschrieben sein. Gott hat meine Seele aus der Hölle befreit und hat mich am Leben erhalten. Er hat mich immer bewahrt, oft auch auf übernatürliche Weise. Zum Beispiel, als ich in Österreich auf einen Berg hoch geklettert bin, hatte ich einen epileptischen Anfall. Als ich aber zu sich kam, stand ich senkrecht auf einem kleinen Stein und kletterte weiter. Normalerweise, wenn man nur unmächtig wird, fällt man automatisch runter, aber ich bin nicht runter gefallen.
Auch bei einem Autounfall, als ein LKW mich von der Seite gefasst hat, an der auch meine kleine Tochter saß, hat Gott mich und alle andere Autofahrer so reagieren lassen, dass das Schlimme verhindert werden konnte. Außer kleinem Blechschaden ist nichts weiteres passiert. Im anderen Fall könnten viele Menschen Verletzungen erleiden.
Der Teufel versucht immer, uns irgendwie zu vernichten, besonders wenn wir auf dem Herzen haben, das Evangelium zu verkündigen, und aufrichtig für Gott zu leben. Oft erfahren wir viel Schmerz und Verachtung, aber das sollte uns niemals entmutigen, denn wir sind geborgen in unserem Gott! Und weiter lesen>>

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Jesus erkennen – 2017.10.11

ER kam in die Welt,
und die Welt ist durch Ihn geworden,
aber die Welt erkannte Ihn nicht. …
Allen aber, die Ihn aufnahmen,
gab Er Macht, Gottes Kinder zu werden.
Johannes 1, 10.12

Petrus ging drei Jahre lang mit Jesus. ER hatte ihn zum Dienst ausgesandt, und Petrus hatte Menschen geheilt. Er war auf dem Wasser gelaufen. Er hatte gesehen, wie Jesus Tausende mit ein paar Broten satt machte. Er war sich sicher: Auch wenn alle weglaufen, ich halte zu Dir! – und wenig später hat er seinen HErrn dreimal verleugnet. Ich kenne Ihn nicht! Dann krähte der Hahn, und Jesus dreht den Kopf zu Petrus und sah ihn an. Das ging Petrus durch und er rannte hinaus und weinte bitterlich.
In Nord-Korea sitzen viele Christen im Gefängnis. Viele von ihnen sind zu Tode gequält worden, weil sie Jesus nicht verleugnen können.
Wo ist der Unterschied zwischen Petrus und den Märtyrern? Petrus kannte Jesus gar nicht richtig, er hat Ihn nie gesehen. Die Märtyrer hatten Jesus im Herzen und haben Ihn erkannt.
Ich fürchte, auch heute gibt es viele, die kommen zu den Versammlungen, weil es ihnen dort gut geht. Aber den HErrn kennen sie nicht. Sie reden und lesen über Ihn, aber ihr weiter lesen>>

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Schande Deiner Jugend

Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zuschanden, und schäme dich nicht, denn du wirst nicht beschämt dastehen! Sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und nicht mehr an die Schmach deiner Witwenschaft denken.
Jesaja 54,4

Hast Du die Schande Deiner Jugend schon vergessen? Vielleicht hast Du nichts schändliches zu vergessen, aber viele Menschen kämpfen im Erwachsenen-Alter mit ihren Kindheits- bzw. Jugentraumata. Auch meine Kindheit war nicht süß. Ich musste außer Schule besuchen noch viel zuhause arbeiten. Diese Arbeit war aber von meinem Vater nicht besonders geschätzt, sondern als selbstverständlich genommen. Auch die Krankheit raubte mir jede Lebenslust. Aber Gott hat mich soweit gebracht, dass ich ihm heute dankbar bin für all diese schlimme Dinge, die ich früher erleben musste. Dankbar? Ja, dankbar. Heute kann ich diese Menschen verstehen, deren Seelen in ihrer Kindheit oder Jugend beschädigt wurden. So wurde die Schande meiner Jugend vergessen, als Jesus Christus in mein Leben kam. Er gab mir zu erkennen, dass Er mich liebt und ich in Ihm geborgen bin, dass ich für Ihn viel wert bin, auch wenn die ganze Welt mich verachtet.
Nun, eine Bekannte von mir, die mit Kindheitstrauma kämpft, sagte mir, dass es Märchen sei, dass weiter lesen>>

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Unser Hohepriester – 2017.10.10

Darum kann Er auch die, die durch Ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn Er lebt allezeit, um für sie einzutreten.
Hebräer 7, 25

Im Brief an die Hebräer wird ausführlich und sehr bildlich dargestellt, warum Jesus Christus unser Hohepriester ist und warum das so gut für uns ist.
Wir brauchen einen Priester, eine Verbindung und Vermittlung zwischen Gott und Mensch. Die menschlichen Priester sind alle selber nur Menschen, mit Fehlern und Sünden behaftet. Wir brauchen einen sündlosen, reinen, heiligen, gerechten, barmherzigen Priester!
Jesus Christus ist dieser Mittler, dieser Priester vor Gott für uns. ER war ohne Sünde, ist heilig, gerecht und rein. Und vor allem: ER ist die Liebe und Barmherzigkeit in Person. ER liebt es, Sünden zu vergeben! ER mag es, uns in schwierigen Lagen zu helfen! Für uns hat ER den Tod überwunden, so daß wir nicht mehr dem Tod hilflos ausgeliefert sind! ER ist unsere Brücke in den Himmel!
Jesus ist Gott, und ER war einmal ein Mensch, total Mensch. ER mußte laufen, lesen, rechnen und schreiben lernen. ER mußte den Beruf des Zimmermanns lernen und jahrelang in diesem Beruf arbeiten. ER weiß alles über uns Menschen, weil ER selber Mensch war.
Darum kann ER mit uns mitfühlen. weiter lesen>>

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Wenn jemand zu euch sagt…

Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht!
Matthäus 24,23

Es gibt inzwischen schon einige solcher „Christusse“ auf der Erde, die behaupten, Jesus zu sein. Vor kurzem habe ich ein Bericht gesehen, in dem man von einem Wissenschaftler erzählt, der erfolgreich im Klonen ist und hat über 6000 Anhänger, die ihn als Christus verehren und er erzählt ihnen auch, dass er mit Jesus zusammen im Himmel war. Es ist schon Wahnsinn, dass solche falsche „Christusse“ so viele Menschen verführen und sie mit Lügen füttern. Deswegen müssen wir immer wachsam bleiben und alle Lehren und Lehrer meiden, die nicht das Evangelium verkündigen, sondern abweichen davon, was Jesus uns gelehrt hat.
Viele Menschen sind bereit zu glauben, dass ein Außerirdischer morgen kommt und sie zu Mars bringt, als dass Jesus Christus bald kommen wird, um Seine Kinder in Sein Reich zu holen. Warum eigentlich? Weil sie einfach verblendet sind. Sie lesen lieber irgendwas über Außerirdische, die als höhere Wesen dargestellt werden, als in der Bibel. So werden auch viele Christen in die Fänge der Irrlehrer fallen, wenn sie das Wort Gottes vernachlässigen und sich mit anderen Lehren oder Bewegungen beschäftigen, die aktuell zu sein weiter lesen>>

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