ER befreit – 14.04.2018

Kann man einem Starken die Beute entreißen?
Kann einem Mächtigen der Gefangene entkommen?
So spricht der HErr:
Auch dem Starken entreißt man den Gefangenen,
und einem Mächtigen entkommt seine Beute.
Ich selbst will mit deinem Gegner streiten,
Ich selbst will deine Söhne befreien.
Jesaja, 49, 24f.

Schon einmal hat der HErr Sein Volk befreit. Damals war es in Ägypten in der Knechtschaft. Sie mußten als Sklaven dienen. Ihr Jammern und ihr Hilferuf stieg auf zum HErrn, und ER selbst stieg herab, um Seinem Volk zu Hilfe zu kommen. Wunderbar hat ER sie aus Ägypten herausgeführt und durch das Rote Meer in die Freiheit geführt.
Ihm war es damals nicht zu schwer. Und genau so ist es Ihm heute nicht zu schwer, Seine Leute zu befreien und zu erlösen. ER handelt nicht sofort, beim ersten kleinen Schmerz kommt ER noch nicht mit Seiner Hilfe. Ein wenig mutet ER uns schon zu, wir sind ja schließlich keine Jammerlappen. Doch ER kommt auch niemals zu spät. Immer ist ER rechtzeitig!! Und dann kommt ER mit Macht, und ER befreit Seine Kinder!
Wer schon länger Christ ist, weiß wie oft Jesus uns schon befreit hat aus kläglichen, hoffnungslosen Lagen. Auf Ihn ist wirklich Verlaß. Nur wir, wir lassen die Köpfe hängen, weiter lesen>>

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Und als sie gebetet hatten

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
Apostelgeschichte 4,31

Wie kann man so beten, dass alles um mich herum bebt, alle mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und ich freimütig predigen kann? Das ist eine wichtige Frage für alle Pastoren und Gemeindeleiter, die nicht bloß ein Kuschelclub, sondern eine für Gott brennende Gemeinde haben wollen.
Ich hab mal bei Facebook folgende Frage gepostet: Heute schon gebetet? Nein, nicht Gebet gesprochen, sondern mit Gott geredet?“ Eine Antwort darauf fand ich sehr gut:Bin ständig „verbunden“ mit meinem Vater und Jesus. Übrigens selbst ein Gedanke (an Gott) ist Gebet,ist Kommunikation Herzenssache.“ Darum geht’s ja auch im Gebet: mit Gott verbunden zu sein. Wenn nur ich rede und Gott keine Chancen hat, mir zu antworten, dann war’s nur Gerede. Gott kann aber auf verschiedene Art und Weise antworten. In dem zitierten Fall war ein Erdbeben und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist eine Antwort, die man nicht überhören konnte.
Gebet ist ja nicht nur „Herr, bitte, bitte…“, Gebet ist auch Lob und Dank. Für gewisse Dinge brauchen wir nicht so zu beten, als weiter lesen>>

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Vortrag „Mei Leben als Happyleptiker und seine Folgen“

Heute abend findet mein erster Vortrag „Mein Leben als Happyleptiker und seine Folgen“ in Reichertshausen beim CiB-Chapter Pfaffenhoffen an der Ilm.
Wer hätte das gedacht, dass ich eines Tages solche Vorträge halten werde?!
Nun, in meinen 27 Jahren des Glaubenslebens habe ich viele wunderbare Dinge mit Gott erlebt, von denen ich jetzt in meinen Vorträgen zur Ermutigung berichten kann.
Rückblickend stelle ich oft fest, dass Gott auch viele unschöne Dinge des Lebens zu meinem Besten umgewandelt hat. So kann ich mich heute nicht beschweren, dass mein Leben so schwer oder unerträglich wäre. Heute kann ich die Menschen ermutigen, die auch schwer im Leben haben. So erreichte mich heute eine E-Mail von einem Bruder, der meine Andachten liest:

Lieber Viktor,
herzlichen Dank für Deine tolle Arbeit !!!!
Wie oft hat mir Deine morgendliche Andacht schon geholfen.
Nun bin ich aber in einer absolut verzweifelten Situation. Ich habe so fürchterliche Probleme, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß. Manchmal denke ich, es wäre besser wenn alles vorbei ist.
Was soll ich machen??

Nun, ich hätte ihm keine Antwort geben können, wenn ich selbst noch nie in verzweifelten Situationen gewesen wäre. Und so konnnte ich dem Bruder ein Paar ermutigende Worte schreiben und dafür beten, dass Gott diese Worte weiter lesen>>

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ER trägt mich – 13.04.2018

Da hat der HErr, dein Gott, dich auf dem ganzen Weg, den ihr gewandert seid, getragen, wie ein Vater seinen Sohn trägt, bis ihr an diesen Ort kamt.
5. Mose, Deuteronomium 1, 31

Jetzt bin ich alt und grau. Doch ich muß das bestätigen: Gott hat mich getragen bis zu diesem Ort, bis zu diesem Tag. Es war gar nicht immer leicht, aber ER hat mich getragen! – so weiß ich es heute. Damals kam ich mir allein vor, alle Schwierigkeiten mußte ich allein überwinden. Doch heute weiß ich: Der HErr hat geholfen, sonst hätte ich es nicht geschafft. Und ich preise meinen HErrn, daß ER so viel Geduld mit mir hatte und immer noch hat! Ich kann Seine Liebe und Treue niemals begreifen, verstehen oder nachvollziehen. Ich war immer ein sehr widerspenstiges, rechthaberisches und manchmal selbstmitleidiges Gotteskind. Doch der Vater hat mich durchgetragen. Das ist echt Gnade, und nur Gnade, und nicht ein bißchen mein Verdienst!
Die Vaterliebe Gottes ist wirklich unbegreiflich. ER trägt uns wie ein Vater seinen Sohn durch reißende Flüsse, die uns mitreißen wollen. ER rettet uns durch Feuer, Wasser und andere Katastrophen. ER hält Seine Hand über uns, wenn der Tod zuschlägt. ER warnt uns rechtzeitig, weiter lesen>>

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Aus dem glühenden Feuerofen

Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten…
Daniel 3,17

Sadrach, Mesach und Abednego wollten nicht das goldene Standbild des Nebukadnezars anbeten und sollten dafür in den Feuerofen geworfen werden. Hatten sie denn keine Angst davor? Anscheint nicht, denn laut ihrer Aussage oben sind sie sich ganz sicher, dass Gott sie aus dem glühenden Feuerofen erretten wird. Und dann? Dann sind sie verbrannt… NEIN!!! Nicht mal angebrannten Geruch konnte man bei ihnen feststellen, als sie aus dem Feuerofen heil und unversehrt ausgestiegen sind.
So droht der Teufel uns auch immer wieder mit dem „glühenden Feuerofen“, wenn wir nach Gottes und nicht nach seinem Willen leben wollen. Er versucht uns manchmal sogar umzubringen, aber unser Gott ist unser Beschützer! Wenn Er mich nicht beschützt hätte, wäre mein Körper schon längst unter der Erde verrottet. Aber so leicht hat der Teufel mit den Kindern Gottes nicht, denn Gott hat für uns einen Auftrag auf dieser Erde, den niemand außer uns erfüllen kann.
Viele Menschen werden vom Satan verführt, damit sie dem Auftrag Gottes nicht nachkommen. Er verspricht ihnen Berge von Geld, schönes, entspanntes Leben und viele andere „schöne“ Dinge, damit sie sich zuhause gemütlich weiter lesen>>

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Recht oder Friede? – 12.04.2018

Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte Er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.
Lukas 19, 41f.

… was dir Frieden bringt; – so Jesu Worte. Was bringt uns denn Frieden?
Ich kannte eine Frau, die mit allen Mitteln die Wohnung beanspruchte und auch bekam, die ihr zu stand. Sie bekam zwar die Wohnung, aber keinen Frieden. Zu sehr hatte sie darum gekämpft, mit allen Mitteln, die das Gesetz erlaubt, aber Frieden hat es nicht gebracht. Etwas Rachsucht spielte vielleicht auch noch eine Rolle. Sie konnte sich nicht Jesus anvertrauen und von ihrem Recht zurücktreten. ER hatte versprochen, für sie zu sorgen. Nein, sie mußte selbst für ihr Recht sorgen; – und bekam es. Aber der Friede stellte sich nicht ein.
Jerusalem liebte Jesus, wenn ER Wunder tat. Die Stadt liebte Seine Reden. Aber den Anspruch Jesu: Ich bin der Messias, den wollte sie nicht gelten lassen. Sie selber wollte entscheiden, wie die Rettung aussehen sollte und wer der Retter ist. Der Mensch hat sich selber in den Mittelpunkt gestellt und er allein will entscheiden, was gut und richtig ist.
So bekam weiter lesen>>

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Wenn die Kinder gegen Ihn gesündigt haben

Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so hat er sie dahingegeben in die Gewalt ihrer Missetat. Bist du es aber, so suche Gott ernstlich und flehe um Gnade zu dem Allmächtigen!
Hiob 8,4-5

Ich kenne einige Pastoren, deren Kinder nicht mit Gott, sondern in der Welt leben. Da fragte ich mich oft, wie das wohl geht, denn sie haben doch ihre Kindheit an der „Quelle“ verbracht. Aber irgendwann habe ich verstanden, dass Gott sich niemandem aufzwingen will und jedem die Freiheit für seine eigene Entscheidung gibt. Als Vater mache ich mir auch darüber Gedanken, was aus meinen Kindern wird und ich bete, dass Gott sie auf Seinen Wegen führt. Aber, wenn sie ihre eigenen Wege ohne Gott gehen wollen, dann war das ihre Entscheidung und nicht mein Fehler bei der Erziehung oder sonst irgendwas, wofür man mich verantwortlich machen könnte. Ich muss natürlich für meine Kinder ein gutes Vorbild sein, damit sie (vielleicht auch für später) merken, wie wunderbar es mit Gott ist, aber das ist keine Garantie dafür, dass sie sich nicht lieber für die Welt entscheiden.
Den verlorenen Sohn hat der Vater nicht festgehalten, sondern ließ ihn gehen, auch wenn er wusste, dass seine Entscheidung falsch war. Aber der weiter lesen>>

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Sinn, Ziel und Zweck des Lebens – 11.04.2018

Ich will dem HErrn singen, solange ich lebe,
will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Möge Ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am HErrn.
Psalm 104, 33f.

Was bleibt? Gar nichts. Alles vergeht. Ich werde nicht mehr sein, meine Kinder werden alt und vergehen, das Haus wird auch einmal zu alt, das Auto verrostet, das Geld geht zu Ende …. alles vergeht. Sogar die Worte, die ich schreibe. Und wofür strengt man sich an? Alles nur für das Jetzt, damit ich jetzt gut lebe und meinen Spaß habe?
Das ist mir zu wenig, das ist nicht der Sinn des Lebens.
Ich freue mich, daß Gott, mein Schöpfer, da ist! Ohne Ihn wäre kein Leben möglich. ER erinnert sich ständig am mich. Mein Name ist in Seiner Hand eingeschrieben, so daß ER ständig an mich erinnert wird.
Bei Ihm vergehe ich niemals. Immer und ewig bin ich bei Ihm, so wie jetzt schon jeden Tag. Ach, das soll mein Dichten und Trachten sein: Ihn zu loben, Ihm zu singen und Gemeinschaft mit dem HErrn zu haben!
ER ist ewig, und meine Gemeinschaft mit Ihm ist genau so ewig. Alles, was ich tue, sinne und trachte, ist bei Ihm gespeichert. Möge Ihm mein Dichten gefallen!
Meine Worte, weiter lesen>>

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Nichts besseres unter der Sonne?

Darum habe ich die Freude gepriesen, weil es für den Menschen nichts Besseres gibt unter der Sonne, als zu essen und zu trinken und fröhlich zu sein, dass ihn das begleiten soll bei seiner Mühe alle Tage seines Lebens, die Gott ihm gibt unter der Sonne.
Prediger 8,15

Was braucht man als Mensch, um glücklich zu sein? Essen, trinken, schlafen, fröhlich sein… Eigentlich nicht viel. Oder? Aber es gibt trotzdem viele Menschen, die total unglücklich sind, auch wenn sie eigentlich gut mit allem versorgt sind. Warum eigentlich? Was fehlt diesen Menschen noch?
Richtig! Ihnen fehlt Jesus Christus! Er macht uns erst richtig frei und glücklich, auch wenn wir noch mit irgendwelchen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Unser Glück im Herrn ist nicht das Verrücktspielen des Glückshormons in unserem Gehirn, sondern die absolute Zuversicht, Vertrauen darauf, dass Er mit uns ist und keiner gegen uns sein kann. Das macht mich zumindest sehr glücklich! Noch glücklicher bin ich aber erst mit der Zeit geworden, als ich noch einige wunderbare Dinge mit Gott erlebt habe. Er hat sich oft als mein Versorger, Beschützer, Helfer, Tröster und Arzt erwiesen, so dass ich jetzt mehr als sicher bin, dass es Seine Charaktereigenschaften sind und Er nicht anders kann.
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Gesetz und Gnade – 10.04.2018

Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
sein Herz aber ist weit weg von mir.
Es ist sinnlos, wie sie mich verehren;
was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
Matthäus 15, 8f.

Manchmal muß ich auf unser Dach klettern und den Schornstein reinigen. Das ist immer eine etwas unsichere Sache, ich fühle mich überhaupt nicht wohl dabei. Schön wäre es, wenn es eine Treppe mit Geländer zum Festhalten gäbe!
So ähnlich ist es mit dem Gesetz: Wir fühlen uns sehr unsicher und wissen nicht, wie man alles richtig machen soll. Und da erfindet man sinnvolle Gesetze, die es einem leichter machen; – das sind unsere Treppengeländer zum Festhalten. Dies soll man, jenes darf man nicht. Wenn man sich daran hält, ist alles in Ordnung. Ja, wenn das alles so einfach wäre!
Jesus stellt uns ganz klar vor die Frage: Wodurch willst Du gerettet werden? Willst Du ein Treppengeländer oder willst du an meiner Hand gehen? – Durch das Gesetz, dann mußt du alles halten und darfst nicht mehr den kleinsten Fehler machen. Oder durch die Gnade Jesu. Dann mußt du ganz in der Gnade leben, ohne jedes Gesetz, nur an Seiner Hand. Die meisten Christen hinken auf beiden Seiten. Sie halten die Gesetze und Regeln, die in weiter lesen>>

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