Losung des Tages – 02.10.2014

Jakob sprach: Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege.

1.Mose 35,3

Einer unter den Aussätzigen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm.

Lukas 17,15-16

Wenn jemand in der damaligen Zeit vom Aussatz befallen war, dann war er, neben dem Geschlagensein mit dieser entsetzlichen Krankheit (heute vermutet man, dass es sich um Lepra gehandelt hat), auch der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit ausgesetzt. Der Aussätzige musste die gewohnte Gemeinschaft und sein Umfeld, in der er bislang lebte und auch arbeitete, verlassen und sich außerhalb der Gesellschaft aufhalten. Von weitem musste er dann auch laut und verständlich rufen, wenn er sich anderen „gesunden“ Menschen näherte – quasi als Warnung. So konnte der Aussatz, neben dem Leib, auch die Seele wund fressen. Auf dem Weg nach Jerusalem begegneten Jesus zehn Aussätzige, die Er alle heilte – aber nur einer von den Geheilten kam zurück, um Ihm zu danken und Gott zu loben – und dieser war auch noch ein Samariter. Diese Dankbarkeit sollte auch uns gut zu Gesichte stehen: wie oft haben wir schon den Aussatz unseres Lebens vor Gott gebracht!?! Alle unsere Sorgen, Ängste und Nöte. Unser Versagen und unsere Traurigkeit. Und immer wieder hat Gott uns angenommen, uns Seine Hilfe geschenkt und uns rein gemacht. Und wie oft haben wir Ihm dafür unseren Dank gebracht?

Barmherziger Vater, immer wieder darf ich in meinem Kranksein zu Dir kommen. Du weist mich nicht zurück. Du nimmst mich immer wieder neu an und machst mich frei von Dingen, die mich quälen und mich krank machen. Darum will ich Dir immer mehr meinen Dank bringen. Immer mehr will ich Dich loben, preisen und vor Dir nieder fallen und Dich anbeten.

About the Author Gerd

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