Losung des Tages – 31.12.2014

Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll.
Hesekiel 34,23

Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten.
Hebräer 13,20-21

Wenn wir in der heutigen Losung vom Hirten hören, werden wir vermutlich unwillkürlich an den „Guten Hirten“ aus Psalm 23 oder an Johannes 10 erinnert. Der gute Hirte deutet auf unseren Herrn Jesus Christus hin. In Hesekiel geht es um das Volk Israel (anders als in Psalm 23, wo David ein persönliches Bekenntnis ablegt), deren politische und geistliche Führung schlecht und verantwortungslos mit ihnen umgingen. Hierzu hören wir im Neuen Testament Jesu Worte: „Und als Er das Volk sah, jammerte es Ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben (Matthäus 9, 36).“ Die Folge dieser mangelnden Fürsorge ist eine zerstreute Herde (das Volk), die somit auch keinen Schutz mehr bietet. Daher wird Gott die treulosen Hirten zur Rechenschaft ziehen und Seine Herde jemand anderem anvertrauen. Gott macht diese Angelegenheit zur Chefsache. Er kümmert sich um die Hilfe, welche das Volk Israel als auch die Gemeinde zum Ziel führt. Dafür hat Er seinen einzig geliebten Sohn Jesus Christus zur Vergebung und Sühnung unserer Schuld gesandt. Voller Dankbarkeit dürfen wir sein, wenn wir bereits heute Jesus Christus als Retter und Erlöser in unserem Leben angenommen haben, Ihm nachfolgen und bereits jetzt zu Seiner Herde gehören dürfen. Er ist Derjenige, Der sich mit Seinem Leben für Seine Herde eingesetzt und sich um sie verdient gemacht hat. Er alleine ist der gute und treue Hirte und eben kein Mietling. Jeder einzelne von Seiner Herde ist Ihm so viel wert, dass Er sein Leben für sie in den Tod gab.

About the Author Gerd

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