Losung des Tages – 28.12.2014

Gib acht auf deine Füße, wenn du zum Hause Gottes gehst. Und tritt hinzu, um zu hören.
Prediger 4,17

Legt alles Gemeine und Schlechte ab und nehmt bereitwillig das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat. Es hat die Macht, euch zu retten.
Jakobus 1,21

Wie ein altes, abgetragenes und schäbig gewordenes Kleidungsstück, welches für uns keine Zierde mehr ist und unserem Gegenüber als unschön ins Auge fällt, so sollen wir alles Gemeine und Schlechte in unserem Leben ablegen. Doch ist es uns überhaupt bewusst, dass wir mit Unsauberkeit und Bosheit gekleidet sind und unser äußeres Erscheinungsbild davon bestimmt ist? Wenn wir uns im Licht Gottes betrachten und uns anhand Seines Wortes beurteilen, dann müssen wir uns diesen Vorwurf gefallen lassen. Doch wir können aktiv etwas tun: wir können die Unsauberkeit und all das „Schmutzige“, dass durch unsere Schuld in unser Leben gekommen ist, ablegen. Wir können Gott unsere Schuld bekennen und unsere Art und Weise zu leben grundlegend ändern („Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (1. Johannes 1, 9).“ Und auch wir, die wir uns als Nachfolger Jesus Christus als Christen und Kinder des Höchsten nennen, sündigen nach wie vor und dieses Wort des heutigen Lehrtextes führt uns erneut zur Sündenerkenntnis und zur Umkehr. Das Ablegen des Schmutzigen geht aber nur in Verbindung mit dem Hören und Auf- und Annehmen von Gottes Wort einher. Nur durch die verändernde Kraft von Gottes Wort (wenn wir es bereitwillig in uns aufnehmen) werden wir zu neuen Menschen und zu einer neuen Schöpfung gemacht. Das Wort ist in uns gepflanzt und mit Gottes Hilfe wächst es heran, verwandelt von innen heraus und bringt Frucht. Das Wort soll in allem seine eigentliche Wirkung erzielen: nämlich die Rettung unserer Seelen. Auch wir, die wir vielleicht schon viele Jahre Christen sind, können uns im Laufe der Zeit dem Wort Gottes gegenüber immer mehr verschließen –müde und träge werden. Daher wollen wir weiter an Gottes Wort dran bleiben und es immer wieder annehmen, da Gottes Wort im Hören lebendig wird und es die Kraft hat, zu retten.

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1 comment
Christiane Müller says 28. Dezember 2014

Damit mir bewußt wird, welche schädlichen, schlechten Angewohnheiten sind bei mir eingeschlichen haben oder ich in Gefahr stehe, träge zu werden, muss ich mich immer nahe an Jesus halten. Mir fällt da das Gleichnis vom Weinstock ein. Auch in Gottes Wort muss ich mich Zuhause fühlen.
Was mir aber ganz Wichtig ist, das Jesus sagt: Es ist nicht gut, das der Mensch alleine sei!
Das stimmt aus verschiedenen Gründen. Ich denke, es ist auch sehr Wichtig (und natürlich auch schön), sich mit anderen Christen auszutauschen. Wenn meinem Bruder oder meiner Schwester auffällt, dass ich mich verrenne, oder sich schlechte Dinge, Sünden bei mir eingestellt haben, bin ich mehr als dankbar, wenn man mich darauf aufmerksam macht. Es ist auch meine Pflicht, meinen Mitchristen auf schädliche Verhaltensweisen (z.B.) aufmerksam zu machen. Wenn ich das nicht tue, mache ich mich schuldig.
Für Christen, Brüder und Schwestern, die verantwortungsvoll meinen Weg mit mir gehen, danke ich meinem Herrn!
Herr, bitte lass mich eifrig hinhören auf das, auf das Du mich aufmerksam machen willst. Ich möchte immer ganz in Deiner Nähe sein, so kann ich mich nicht verlaufen. Danke, dass Du auf mich achtest. Auch möchte ich Dir danken, für meinen lieben Bruder, den Du an meine Seite gestellt hast. Lass uns in geschwisterlicher, liebevollen Art aufeinander achten.
Bitte lass mich immer in Deiner Nähe bleiben, auf dass ich nicht fehlgehe.
Amen!

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