Losung des Tages – 28.11.2014

Der Israel zerstreut hat, der wird’s auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde.
Jeremia 31,10

Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
Römer 11,29

Auf Gott und Seine Zusagen ist Verlass. „Einem Teil Israels ist Verstockung widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden (Römer 11, 25b.26), so steht es in den vorherigen Versen im Römerbrief. Gott steht zu Seinem Versprechen. „Denn die Gaben, die Gott gibt und die Berufung, die er ausspricht, bereut er nicht und sie gelten für immer (Römer 11, 29)“, heißt es in einer anderen Übersetzung unseres heutigen Lehrtextes. Und dies hat Gültigkeit für das auserwählte Volk Israel und für jeden einzelnen Menschen, der in einer lebendigen Beziehung mit Gott lebt. Eine einmal von Gott gegebene Gnade und Auserwählung wird von Ihm weder bereut noch widerrufen („Denn in Ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war; Epheser 1, 4).“ Und diese Aussage entlastet und befreit mich: auch wenn ich Gott durch mein fehlerhaftes Verhalten enttäusche, wenn ich versage und Schuld auf mich lade, so darf ich doch gewiss sein, dass Gott stets auf meiner Seite steht. Schließlich steht Gottes Heils- und Rettungsplan noch immer – und dieser ist unabhängig von Menschen: allein in Jesus Christus ist die Seligkeit und das Heil und Sein Blut macht uns von allen Sünden rein. Gott alleine hat diesen Heilsplan gefasst, den Er damals und noch immer reichlich verkündigen lässt. Sollte der Herr denn nun Seine ewige Berufung und Gabe bereuen und zurücknehmen und die Gerechtigkeit bei uns suchen und anfangen mit uns nach unseren Sünden zu handeln? Doch wir wissen, dass unser Gott treu und unwandelbar ist in Seinem ewigen Ratschluss und in Seinen Verheißungen. Er wird nichts ändern an dem, was Er selbst „nach dem Wohlgefallen Seines Willens“ beschlossen und verkündigt hat. Darauf dürfen wir vertrauen und Ihn fest bei Seinem Wort nehmen. Und auch wenn uns unsere Sünden verklagen wollen, so steht nach wie vor Gottes Rettungsangebot durch das stellvertretende Sühneopfer Jesus Christus am Kreuz von Golgatha bereit, dass es ergriffen und angenommen werden kann. Auch dies wird Gott nicht zurücknehmen oder gar für ungültig erklären.

About the Author Gerd

Leave a Comment: