Losung des Tages – 27.12.2014

Mach dich auf und handle! Und der HERR möge mit dir sein!
1.Chronik 22,16

Es erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage.
Matthäus 2,13

Wenn wir Gottes Wort und Ansprache an uns so in aller Deutlichkeit wahrnehmen, dann sollten wir Ihm auch Folge leisten. Schließlich wird hier in göttlicher Vollmacht versprochen, dass der Herr mit am Werk sein wird. Und dies sollte dann doch genügend motivierend und anspornend sein, dann auch frisch ans Werk zu gehen. In der Losung aus dem Alten Testament hören wir die Aufforderung an Salomo, den Sohn Davids, ein monumentales Bauwerk – den Tempel zu Jerusalem – zu errichten, in dem der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs angebetet werden soll. Salomo soll das Werk seines Vaters David, der schon für das nötige Baumaterial, die Bauleute und die Baupläne vorgesorgt hatte, zu Ende bringen. Im Grunde genommen sind alle Vorleistungen getroffen, sodass das Werk aus menschlicher Sicht zum Erfolg geführt werden kann. Doch an dieser Stelle sollten wir eines bedenken: bei diesem Bauvorhaben geht es um den Anbetungsort Gottes – den Tempel. Mit sorgfältigen Überlegungen hatte bereits David für alles Nötige für den Tempelbau gesorgt, weil es um die Erfüllung der Pläne und Absichten Gottes ging. David war es eine Herzensangelegenheit, dies für seinen Gott zu tun. Bei allem, was wir tun, sollte es immer im Vordergrund stehen, Gott alleine die Ehre zu geben, Gott einen Dienst zu erweisen und Ihm alleine zu dienen („Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen (Kolosser 3, 23)“ und „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen (Psalm 127, 1)“). „Mach dich auf und handle! Und der Herr wird mit dir sein!“ Dieses Wort ist wie ein Wegweiser und eine Orientierung. In allen unseren Unternehmungen im Leben, die die Ehre Gottes im Sinne haben, dürfen wir immer wieder mit Gottes Beistand und Hilfe rechnen. Darum können wir frohen Mutes ans Werk gehen.

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1 comment
Christiane Müller says 27. Dezember 2014

Wenn der Herr mir den Auftrag gibt, etwas bestimmtes zu tun, dann gibt Er mir auch die dafür nötige Weisheit und Kraft. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar, weil ich dazu neige, mir selbst nichts zuzutrauen. Aber Gott kennt mich ja und meine Schwächen und Ängste. Er weiß, wem Er diesen Auftrag gibt und hat Seine Gründe dafür, warum Er mich ausgesucht hat. Wenn ich mich dann noch immer verzagt verkrieche, beleidige ich dann nicht Gottes Urteilsvermögen?
Herr, lass mich immer bereit sein, wenn Du mich rufst und im Vertrauen darauf, dass Du mir hilfst und befähigst, Deinen Willen erfüllen.
Lass mein Handeln von Dir bestimmt werden und nicht, um Menschen zu gefallen.
Herr, führe mich, ich will Dir folgen. Amen!

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