Losung des Tages – 26.10.2014

Salomo sprach bei der Einweihung des Tempels: Sollte Gott wirklich auf Erden wohnen?
1.Könige 8,27

Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Johannes 12,24

Vor Jesu Leiden in Jerusalem wollen einige Griechen (wahrscheinlich griechisch sprechende Juden) Jesus gerne sehen. Daraufhin spricht Jesus im Zusammenhang mit unserem heutigen Lehrtext von Seiner Verherrlichung, was meint, dass durch Sein bevorstehendes Leiden und Sterben der heilsame und rettende Wille Gottes sich erfüllen wird. Bildhaft spricht Jesus dies durch das sichtbar werdende Geheimnis des Weizenkorns an, das in die Erde fällt und viel Frucht bringt. Jesus geht im Gehorsam Gott gegenüber den Leidensweg bis zum Kreuz, um das Gericht, stellvertretend für uns sündhafte Menschen, auf Sich zu nehmen. Wer nun dieses stellvertretende Sühneopfer von Jesus Christus im Glauben annimmt und sein Leben Gott anvertraut, wird die Frucht des Sterbens Jesus Christus – ewiges Leben – erhalten. Daher das vergleichende Bild vom Weizenkorn: sollte ein Weizenkorn „geschont“ und nicht ins Erdreich ausgesät werden, sodass dem Korn selbst ein „Überleben oder Bleiben“ sicher ist? Es würde allerdings alleine und fruchtlos bleiben. Deshalb: das Weizenkorn muss in die Erde fallen, anscheinend umkommen und sterben, was dann zu viel Frucht führt, wenn die Ähre mit vielen Körnern zu neuem Leben wächst.

Barmherziger Vater, säe Deine Liebe immer wieder neu in unsere Herzen und unser Leben. Bereite Du dafür in uns den Boden vor, dass Dein Same aufgehen und vielfache Frucht bringen kann. Schenke Wachstum und Gedeihen.

About the Author Gerd

Leave a Comment: