Losung des Tages – 25.09.2014

Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
4.Mose 23,19

Auf alle Gottesverheißungen ist in Jesus Christus das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe.
2.Korinther 1,20

Das kennen wir sicherlich aus unserem Alltag zu Genüge: man verabredet sich mit jemandem zu einer bestimmten Uhrzeit und wird dann versetzt, obwohl der andere den Termin fest zugesagt hatte. Oder: du bittest deinen Kollegen um die Erledigung einer bestimmten Sache, die dringlich ist, musst aber am nächsten Tag feststellen, dass er es versäumte. Wenn wir so etwas erleben, sind wir enttäuscht. Wir möchten uns auf andere Menschen, nach Möglichkeit zu 100 Prozent verlassen können – auf das verlassen, was sie sagen und dann auch tun. Es soll hier nicht nur bei Lippenbekenntnissen oder leeren Worthülsen bleiben. Im Gegenzug möchten andere aber auch in uns jemanden kennen, der ebenso zuverlässig ist. Im Laufe meines Lebens bekomme ich immer mehr ein Gespür dafür, auf welche Menschen ich mich in meinem persönlichen Umfeld verlassen kann. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. In dem Gott, Der mir in den biblischen Geschichten begegnet, kann ich eine solche Zuverlässigkeit entdecken. Mehr noch: Gott steht zu Seinem Wort. Was Er zusagt, hält Er auch ganz sicher ein. Auf Sein Sprechen folgt eine belastbare und nachprüfbare Aktion. Dass, was Gott in Seinem Wort verheißen hat, ist bereits in vielfältiger Weise in Erfüllung gegangen. Vielleicht durften wir das auch schon in unserem eigenen Leben erfahren.

Barmherziger Vater, danke, dass wir in Dir einen Gott haben, dessen Wort zuverlässig und fester als Felsen ist. Wenn auch Menschen uns verlassen mögen – Dir können wir vertrauen, denn Du bleibst bei uns. Lass uns immer mehr von Deiner Treue und Verlässlichkeit in unserem Leben spüren.

About the Author Gerd

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