Losung des Tages – 23.01.2015

HERR, zürne nicht so sehr und gedenke nicht ewig der Sünde! Sieh doch an, dass wir alle dein Volk sind!
Jesaja 64,8

Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
Epheser 2,17

Frieden – diesem haschen wir doch alle nach und versuchen ihn zu schaffen bzw. zu erschaffen. Doch paradoxer Weise versuchen Menschen mit Waffengewalt in unvorstellbaren Verrohung Frieden in der Welt herbeizuführen – meiner Meinung nach bereits im Ansatz schon zu kurz gedacht. Im Brief an die Gemeinde in Ephesus spricht Paulus hier von einem Frieden, der nicht von Menschen geschaffen werden kann. Frieden kann nicht aus dem Menschen heraus selbst entstehen – Frieden müssen wir uns schenken lassen. Im Johannesevangelium spricht Jesus Christus: „Den Frieden lasse ich euch, Meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe Ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht (Johannes 14, 27).“ Es ist dieser tiefe Friede, den Gott selbst durch das Erlösungswerk Christi am Kreuz von Golgatha für jeden bereithält, der dieses stellvertretende Opfer für sich persönlich auch dann annimmt und so Frieden mit Gott hat – durch Jesus Christus versöhnt mit Gott. Dieses Versöhnungswerk gilt den damals Fernen (von Gott – also den Heiden), aber auch denen (uns), die Gott durch Christus nahe gekommen sind. Gott ist uns in Jesus Christus von vorne entgegen gekommen und reicht uns in Ihm Seine zur Versöhnung ausgestreckte Hand. Er ist Derjenige, Der die Initiative ergriff, um Frieden, den die Welt nicht geben kann, zwischen Ihm und uns Menschen, möglich zu machen. Aus diesem Gnadengeschenk des göttlichen Friedens kann dann der Frieden weiter aus uns nach außen wachsen – dauerhafter Frieden kann möglich werden, wo Gottes Liebe die Federführung in unserem Leben übernimmt und wir Sein Gnadengeschenk auch annehmen.

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