Losung des Tages – 22.01.2015

Der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind.
5.Mose 8,7

Der Seher Johannes schreibt: Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Offenbarung 22,1-2

In der heutigen Losung verspricht Gott das Volk Israel reich zu segnen, wenn sie Ihm gehorsam sind und Ihm alleine dienen. Ja und das dürfen wir für uns, die wir heute in der Nachfolge des Herrn stehen, auch übernehmen. Jedoch sei angemerkt, dass eine Lebensübergabe an den Herrn, verbunden mit dem herzlichen Wunsch Seine guten Gebote auch zu beachten und einzuhalten, keine Garantie dafür ist, dass Gott uns mit allen möglichen irdischen Gütern segnen wird. Ein vorhandener Wohlstand sagt nichts darüber aus, ob ein Christ von Gott besonders gesegnet worden ist. Es gibt Christen, die unverschuldet in bitterer Armut leben und andere, die in Fülle materiellen Reichtum haben. Ich denke, dass mit den von Gott versprochenen Segnungen vielmehr geistliche Segnungen gemeint sind: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus (Epheser 1, 3).“ Gott wird es uns an nichts fehlen lassen. Er weiß um alle die Dinge, die wir täglich zur Versorgung unserer Grundbedürfnisse benötigen: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen (Matthäus 6., 31-34).“ Mit meiner Lebensübergabe an Gott, Der mir meine Schuld durch das stellvertretende Opfer Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha vergeben hat, beschenkt und segnet Er mich aus Seiner Fülle mit Gnade, Barmherzigkeit, Friede, Vergebung, Freude, Güte, Freundlichkeit, Sanftmut und Liebe. Aus diesen Segnungen darf ich jeden Tag neu leben und diese auch weitergeben.

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1 comment
Christiane Müller says 22. Januar 2015

Halleluja, dass kann ich von Herzen bejahen. Zwar habe ich alles andere als weltlichen Reichtum, aber als „arm“ würde ich mich überhaupt nicht bezeichnen. Und das nicht nur, weil viele Menschen wesentlich weniger haben als ich.
Erstens habe ich alles, was ich zum Leben in dieser Welt brauche: Nahrung, Kleidung, eine Wohnung und viele Dinge, die mir das Leben angenehm gestalten, wie Musik, einen TV…
Zweitens, neben den weltlichen Dinge, mit denen der Herr mich beschenkt hat, viel wichtiger sind: Seine Freude, der tiefe Frieden, Seine überströmende Liebe und so viel von Seinen herrlichen Gaben.
Das allergrößte Geschenk ist, dass Jesus Christus sich mir selbst geopfert hat. Er starb für die Vergebung meiner Sünden den grausamen Tod am Kreuz und stand am dritten Tage auf von den Toten. Er hat mich gerettet, Sünde und Tod besiegt, jetzt darf ich frei sein.
Er gibt mir zu Trinken vom lebendigen Wasser, das meinen Durst für immer stillt und das Brot des Lebens, ich werde keinen Hunger mehr haben, Halleluja! Wie könnte ich mich da „arm“ fühlen?
Was ist Geld dagegen? Obwohl ein Christ, mit seinem weltlichen Reichtum sehr viel Gutes tun kann. Es kommt nur darauf an, wie man mit seinem Geld umgeht. So ist es ja auch mit den Gaben, die mir der Herr gibt: Entweder setze ich sie zu Seinem Lob und segensreich ein, oder ich lasse sie verkümmern (dann wehe mir!).
Herr, Du hast mir so viel gegeben, sogar Dich selbst, lass mich das, was ich habe, zu Deiner Verherrlichung einsetzen. Danke, Du gibst so gern. Ich lobe und preise Deinen herrlichen Namen. Halleluja, mein Herr, ich liebe Dich!

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