Losung des Tages – 19.12.2014

Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
Jeremia 31,34

Der Engel sprach zu Josef: Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
Matthäus 1,21

Vielleicht haben wir uns im Vorfeld des anstehenden Weihnachtsfestes vom Trubel, der Geschäftigkeit und der Hektik unserer Umgebung anstecken lassen und uns vom Eigentlichen ablenken lassen. Vielleicht sollten wir dann ganz bewusst einmal „Entschleunigen“ und uns neu darüber bewusst werden, warum Weihnachten einen ganz besonderen Anlass bietet, um zu feiern und dankbar zu sein. Der Engel verkündete es damals dem Josef, Marias Mann, dass seine Frau einen Sohn gebären wird, der Sein Volk von ihren Sünden befreien und retten wird. Was mag Josef sich bei solch einer Verheißung wohl gedacht haben? Ob er sich der Tragweite dieser Ankündigung bewusst war? Aus unserer heutigen christlichen Sicht haben wir es doch im Grunde genommen „leichter“ mit dem Verständnis der Aussage des Engels, oder etwa nicht? Wir lesen die Bibel quasi von „hinten nach vorne“ – aus dem Verständnis und der Erkenntnis heraus, dass Jesus der Christus und der verheißene Messias ist. Und so können wir sagen und bekennen: Gott wurde Mensch und beschenkte uns Menschen mit Sich selbst. Dadurch machte Er uns das größte Geschenk aller Zeiten. Klein und unscheinbar, in ärmlichsten Verhältnissen, schutz-, wärme- und hilfsbedürftig kam der große Gott – nicht als König aller Könige, Herr aller Herren, für alle deutlich sicht- und erkennbar durch das große Tor, nein – Er kam gewissermaßen durch die Hintertür zu uns Menschen. Er wurde ein Mensch wie wir; in allem uns gleich – ausgenommen die Sünde. Und Gott setzt hiermit Seinen Heilsplan für uns um: zur Vergebung unserer Schuld, unserer Sünde, die eine lebendige und intakte Beziehung von uns Menschen zu Gott ver- und behindert, sendet Gott Seinen einzig geliebten Sohn in diese Welt, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben dürfen (Johannes 3, 16). Gott reicht uns in Jesus Christus Seine zur Vergebung ausgestreckte Hand. An Weihnachten ist uns ein Retter geboren und am Horizont schimmert auch schon das Osterlicht durch, in dem Gott das stellvertretende Erlösungswerk von Jesus Christus dann vollmächtig bestätigen wird. Gott wurde arm für uns, damit wir durch Seine Liebe reich werden können. Wir wollen unsere Herzen weit aufmachen und dankbar das rettende und erlösende Geschenk Gottes in Jesus Christus für uns annehmen.

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