Losung des Tages – 19.11.2014

Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird.
Jesaja 65,17

Jesus sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Matthäus 4,17

Buße tun – ein alter Ausdruck und Begriff, den wir heute vielleicht gar nicht mehr so kennen oder auch nicht hören möchten. Über etwas Buße tun – sein fehlerhaftes Verhalten erkennen und sich darüber bewusst werden, dass der eingeschlagene Weg nicht zielführend ist. Buße tun fordert aber zu einer aktiven Entscheidung auf: Richtungswechsel, Umkehr, Kehrtwendung. Und in unserem Wort aus dem Matthäusevangelium fordert Jesus die Menschen auf: „Bekehrt euch, denn das Königreich der Himmel ist nahe gekommen!“ Es sind Jesu erste Worte, als Er in der Öffentlichkeit wirksam wird.

Jesus spricht hier vom Reich Gottes oder vom Königreich der Himmel, dass so ganz anders aussieht, als die Reiche dieser Welt („Mein Reich ist nicht von dieser Welt; Johannes 18, 36)“. Reich Gottes finden wir dort, wo die Bedürfnisse von Durstigen und Hungernden gestillt werden; wo Kranke versorgt und Fremde aufgenommen werden. Zu den am Rande der Gesellschaft stehenden (Zöllner, Prostituierte, …) geht Jesus hin und den Kranken, Aussätzigen, Blinden und Lahmen wendet Er sich zu. Gottes Reich beginnt dort, wo Gottes Herrschaft sich aufrichten darf; wo Gott sich versöhnen darf mit den Menschen und der Welt, die sich auf Ihn einlassen. Und Jesus spricht davon, dass dieses Himmelreich nahe ist. Keine Vertröstung auf irgendwann später, wenngleich die konkrete Durchsetzung noch aussteht. Reich Gottes beginnt im Kleinen (Senfkorn) – in unseren Herzen, wenn wir uns von der Liebe Gottes in Jesus Christus berühren lassen. Daher sagt Jesus auch: „Kehrt um“. Wenn wir Menschen uns verändern – umkehren von unseren falschen Wegen und Zielen – dann kann Gott in unser Leben verändernd eingreifen und wirken.

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