Losung des Tages – 17.10.2014

Nach dir, HERR, verlanget mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden.
Psalm 25,1-2

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lukas 19,10

Bereits in Alten Testament, im Buch Daniel, wird auf den Menschensohn hingewiesen. Dort wird die Erwartung geäußert, dass im Zusammenhang der Endereignisse am Himmel „einer wie ein Menschensohn« erscheint, dem von Gott nach dem letzten Gericht die Weltherrschaft übertragen wird.“ Als Menschensohn –so hat sich Jesus dann in den Evangelien auch häufig selbst benannt. Und was tut dieser Sohn des Menschen? Er hat sich aus Seiner himmlischen Herrlichkeit aufgemacht, um auf Erden zu suchen und zu retten, was verloren ist. Verloren? Wer? Wir? Ja, wir Menschen sind verloren – auch wenn wir uns dies selbst nicht eingestehen wollen. Als Geschöpfe Gottes haben wir uns durch unsere Sünde und durch unseren Ungehorsam immer weiter von Gott entfernt. Aus eigener Leistung sind wir selbst nicht in der Lage dazu, aus unseren Verirrungen und falschen Wegen wieder zurück zu Gott zu finden. Daher wurde Gott in Jesus Christus Mensch, um uns wieder in Seine Gemeinschaft zurück zu führen. Und Ihm ist jeder einzelne Mensch wichtig und kostbar. Jedem einzelnen verlorenen Schaf geht Er nach, um es in dessen Verirrung zu finden und auf Seinen Schultern wieder zurück zur Herde zu bringen. Und letzten Endes streckt Gott uns durch den Gekreuzigten von Golgatha noch immer Seine liebende Vaterhand zur Vergebung unserer Schuld und zur Rettung entgegen. Er möchte die Beziehung mit Seinen Geschöpfen wieder herstellen und erwartet von uns Antwort. Er sucht noch immer, ob sich noch welche finden lassen, die Er zur Seligkeit führen kann. Von diesem wunderbaren Gott, Der uns von vorne entgegen kommt und nicht müde wird, uns nachzugehen– von dieser Hoffnung wollen wir heute weiter erzählen, damit sich noch viele Herzenstüren öffnen und der Herr dort einziehen kann.

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