Losung des Tages – 16.12.2014

Die Gemeinde werde inne, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft.
1.Samuel 17,47

Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2.Timotheus 2,19

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, so spricht es Jesus im Matthäusevangelium aus. Er spricht dort in diesem Zusammenhang das Tun des göttlichen Willens an. Wenn wir als Neugeborene zu Kindern Gottes geworden sind und der Heilige Geist in uns wirkt, so sollte unser Tun und auch Lassen davon deutlich Zeugnis geben. Im Galaterbrief heißt es: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit (Galater 5, 22-23a).“ Unser Reden und Handeln sollte mit unserer Erkenntnis der Wahrheit Gottes, die sich u.a.in der Schrift offenbart, konform gehen und übereinstimmen. Im Brief an die Epheser schreibt Paulus: „Und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit (Epheser 4, 24).“ Und weiter: „Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit (Epheser 5, 9).“ Was hat die Ungerechtigkeit des Gottlosen mit der Gerechtigkeit zu tun, welche vor Gott gilt? Darum sollten wir darum bemüht sein, dass wir die Gott wohlgefälligen Dinge in unserem Leben tun: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig (Römer 14, 17-18a).“ Wir, die wir uns nach unserem Herrn Christen nennen, sind als Sein Aushängeschild unter der doch so gottlosen Welt zu erkennen. Was für eine große Verantwortung! Darüber sollten wir uns bewusst werden. An uns erkennen die Menschen, die (noch) suchend und irrend umherlaufen, wie Christus ist: „So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns (2. Korinther 5, 20a).“ Wir wollen durch unser Verhalten unseren himmlischen Vater ehren und Seinen guten Willen vor den Augen der Menschen tun. In Wahrheit und nicht in Lüge – in aller Gerechtigkeit und nicht in Ungerechtigkeit– in dienender Erbarmung und nicht in Kaltherzigkeit – in aller Liebe und nicht in Hass. In allem möge uns der Geist Gottes leiten und stärken, damit wir Gottes wohlgefällige Früchte bringen: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue (Galater 5, 22).“

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