Losung des Tages – 14.10.2014

Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.
Psalm 9,2

Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
1.Thessalonicher 5,18

Das versuchen wir unseren Kinder schon ganz früh beizubringen: Danke zu sagen, z. Bsp. für Geschenke, welche die Großeltern bei ihrem Besuch für die Kleinen mitgebracht haben. Wir möchten unseren Kindern gerne vermitteln, dass die dargebrachten Wohltaten an ihnen, die ja nicht einforderbar sind, anerkannt werden sollten. Wir möchten sie dafür sensibilisieren, dass sie ja weitgehend immer davon abhängig sind, dass ihre Wünsche von anderen erfüllt werden. Als Erwachsene sieht es mit dem Danken dann vielleicht anders aus: wir können unsere Wünsche größtenteils selbst erfüllen und sind hierbei nicht mehr auf die Hilfe von Verwandten, Freunden, Kollegen, Nachbarn, usw. angewiesen. Aber hierbei geht es nicht nur um materielle oder tätige Hilfe, sondern auch darum, dass wir uns Zuneigung oder auch Ratschläge von anderen wünschen. Bei allem Danken geht es immer darum, den Einsatz des anderen für uns selbst anzuerkennen. Und da möchte ich auch gerne Gott meinen Dank bringen. Gerade so dankbar, wie ich im Moment bin, bringe ich mich selbst vor Gott: in schweren Lebenssituationen brauche ich Ihm nichts vorzumachen, wenn ich mich mit dem Danken schwertue. Hier dürfen wir ganz ehrlich und aufrichtig zu Ihm kommen. Aber meinen Dank, dem ich Ihm bringe, gründet sich auf Gottes großer und bedingungsloser Liebe zu mir, die sich in der Hingabe Jesus Christus am Kreuz von Golgatha so übergroß erzeigt hat. Hier hat Gott sich selbst hingegeben und uns Menschen das größte Geschenk überhaupt gemacht: die Vergebung unserer Schuld und die Rettung vom ewigen Verlorensein. Dafür möchte ich Ihm von Herzen Danke sagen – immer wieder – und mich an Seiner überfließenden Liebe erfreuen und mich von ihr füllen lassen.

About the Author Gerd

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