Losung des Tages – 14.01.2015

Rede, HERR, denn dein Knecht hört.
1.Samuel 3,9

Eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde.
Apostelgeschichte 16,14

Und hier passiert es: durch das Reden von Paulus wird der Purpurhändlerin Lydia (Nicht-Jüdin aus Thyatira, einer Stadt in Kleinasien – in der Landschaft Lydien), die wohl mit anderen Frauen am Fluß zum Gebet zusammen gekommen war, das Herz aufgetan, womit sie zum ersten Menschen in Europa wird, der sein Leben Jesus Christus übergibt (in dem darauf folgenden Vers lesen wir von der Taufe Lydias). Lydia, wohl eine erfolgreiche und wohlhabende Frau, begnügt sich aber nicht mit ihrem reichen Leben, sondern wird von dem Gott der Juden angezogen und hört zu, was Paulus zu sagen hat. Und hier ist ein Hören gemeint, dass das hört, was Gott sagt und darauf achtgibt, was das Gesagte meint und was es bedeutet. Für das echte und wirkliche Erfassen des Reden Gottes schenkt Gott auch immer selbst die Gnade. Er bereitet die Herzen der begierig nach Gott Suchenden vor und schließt diese auf. In dieser einfachen Gebetsversammlung vor den Toren der Stadt Philippi begann Europas geistliches Erwachen. Dort nahm Gott selbst Besitz vom Herzen der Lydia. Und Er möchte auch unsere Herzen und unser Leben in Besitz nehmen, damit Er alles hinaus schaffen kann, was Ihm missfällt und Sich selbst in uns hinein schütten und uns füllen kann. Mit einem gehorsamen und hörenden Herzen wollen wir auf das Reden Gottes in unserem Leben achten und Ihm antworten.

About the Author Gerd

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