Losung des Tages – 12.10.2014

Wir demütigen uns vor unserm Gott, um von ihm eine Reise ohne Gefahren zu erbitten.
Esra 8,21

Lukas schreibt: Und es geschah, als wir die Tage zugebracht hatten, da machten wir uns auf und reisten weiter. Und sie geleiteten uns alle mit Frauen und Kindern bis hinaus vor die Stadt, und wir knieten nieder am Ufer und beteten.
Apostelgeschichte 21,5

Aufbrüche – wir erleben sie, zeit unseres Lebens, immer wieder. Wir brechen in der Ferienzeit mit unserer Familie zur gemeinsamen Urlaubsreise auf. Wir verabschieden uns von Freunden, Bekannten und Kollegen an Bahnhöfen oder Flughäfen. Und immer wieder lassen wir dabei auch geliebte Menschen zurück oder müssen uns für eine gewisse oder aber auch für eine unbestimmte Zeit von ihnen trennen. Manchmal sind es aber auch Abschiede für immer. Gerade den Menschen, die uns ganz besonders am Herzen liegen und um die wir uns sorgen, wünschen wir, dass sie wohl behalten und gesund an ihrem Ziel ankommen. Wir verabschieden uns mit einer herzlichen Umarmung und vielleicht mit Worten wie: „Pass auf dich auf“ oder „Bleib behütet.“ Doch hierbei schwingen auch immer sorgenvolle Gedanken mit, denn, ob die Reise ohne Zwischenfälle ablaufen wird – darauf haben wir nur sehr begrenzte Einflussmöglichkeiten. In der Apostelgeschichte lesen wir vom Abschied des Paulus – es ist ein Abschied für immer. Und alle, die ihn noch bis hinaus vor die Stadt begleiten, knien nieder und beten gemeinsam: für eine gute Überfahrt mit dem Schiff oder aber auch für Erfolg bei der weiteren Verbreitung des Evangeliums – wir wissen es nicht. Jedenfalls legen die Betenden die Zukunft von Paulus und seiner Weggefährten in Gottes Hand. Ihm befehlen sie Seiner Obhut und Seinem Schutz an. Ihrem Gott, Der sie bislang geleitet, versorgt, bewahrt und beschützt hat – diesem Gott vertrauen sie ihren weiteren Weg an.

Barmherziger Vater, auch ich bringe Dir alle die Menschen, die mir besonders am Herzen liegen. Ich kann sie selbst nicht immer begleiten, behüten und bewahren. Deshalb lege ich sie in Deine guten Hände und vertraue Deiner Zusage, immer bei uns zu sein. Unter Deinem Segen kann ich sie getrost gehen lassen.

About the Author Gerd

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