Losung des Tages – 11.12.2014

Der HERR sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der HERR, euer Gott bin.
2.Mose 16,11-12

Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege.
Matthäus 15,32

Was war passiert? Eine große Menge an Menschen (alleine von 4000 Männern, ohne Frauen und Kinder, spricht die Schrift) hatte sich bei Jesus versammelt, um Ihn zu hören – Seiner Lehre und Predigt zu lauschen. Drei Tage harrten die Menschen mittlerweile jetzt schon aus; hatten miterlebt, dass viele Menschen von ihren Krankheiten geheilt wurden. Und so langsam stellt sich bei ihnen das ganz natürliche Bedürfnis nach Essen ein – Hunger stillen. Und Jesus möchte sie mit knurrendem Magen nicht auf den Weg nach Hause schicken. Die zweifelnde Nachfrage der Jünger wegen der fehlenden und zu wenigen Nahrung überhört Jesus und gibt Anweisungen für die Speisung der vielen Menschen. Und aus dem Wenigen (sieben Brote und ein paar Fische), was da war, wurde so viel für alle, dass alle satt wurden und am Ende noch sieben Körbe voll mit Broten übrig waren. Der Sättigung der vielen Menschen geht Jesu Blick voraus, dass Er sie sah und das Volk Ihn „jammerte“. Neben dem leiblichen Verlangen nach Sättigung sah Jesus aber auch die seelische und geistliche Bedürftigkeit, den Lebenshunger der Menschen. In Seiner Fürsorge schafft Er Nahrung für den Leib und bedient auch unseren „echten“ Hunger nach dem Sinn des Lebens, den wir aber vielleicht nicht von vorneherein wahrnehmen. Unser Sehnen nach Geborgenheit, Lebenssinn und einer lebendigen Beziehung zu Gott möchte gestillt werden. Und aus dieser Beziehung zu Gott kann gelingendes Leben mit unseren Mitmenschen und uns selbst resultieren.

Barmherziger Vater, danke, dass Du uns so fürsorglich mit allem versorgst, was wir so nötig zum Leben brauchen. Du siehst unser Verlangen und unseren Hunger nach dem wahren Brot des Lebens und möchtest es uns im Überfluss schenken. Wir danken Dir dafür.

About the Author Gerd

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