Losung des Tages – 11.11.2014

Das Regenwasser verläuft sich nicht so schnell, wie mein Volk meiner vergisst.
Jeremia 18,14-15

Jesus sprach: Jerusalem, wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!
Matthäus 23,37

Das ist ein großer Vorwurf, den Gott durch den Propheten Jeremia damals den Leuten aus Juda verkünden ließ. Bereits einige Verse vorher hatte Gott im Gleichnis vom Töpfer und dem zerbrochenen Tonkrug deutlich gemacht, dass Sein Volk in Seiner Hand wie Ton sei, das Gott nach Seinem Willen bauen oder zerstören konnte. Den von Gott verheißenen Segen, falls das Volk Ihm gehorsam sein würde oder aber die Androhung von Gericht, wenn das Volk Juda weiterhin dem Götzendienst fronte. Und Juda weigerte sich dem Herrn gehorsam zu sein. Im anschaulich dargestellten Bild des von den Bergen des Libanons herabfließenden Regenwassers wird die Unzuverlässigkeit des Volkes Juda deutlich. Doch ist es heute bei uns viel anders? Solange es uns gut geht und wir auf der Sonnenseite des Lebens stehen, fragen wir nicht nach der Hilfe Gottes. Wenn wir dann die Hilfe Gottes in dunklen Zeiten brauchen – und diese uns dann auch von Ihm gewährt wird – wie schnell vergessen wir dann wieder die Treue unseres Herrn, wenn die bösen Zeiten hinter uns liegen. Gott möchte mit Seinen Menschen eine Liebesbeziehung führen, die, wie in einer Ehe, in guten und schlechten Zeiten, Bestand hat und tragfähig ist. Und in diese Gemeinschaft hat Gott bereits so viel investiert: Er gab dafür das Liebste, was Er hatte – Seinen einzig geborenen Sohn Jesus Christus, mit Dem Er uns alles schenkte. Wie könnten wir diesen liebenden Gott jemals vergessen oder uns anderen Götzen anhangen!?!

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