Losung des Tages – 09.11.2014

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht.
5.Mose 8,3

Jesus sprach: Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben.
Johannes 6,27

Mit diesem Wort begegnete Jesus Christus dem Teufel, als dieser Ihn in der entbehrungsreichen Wüste versuchte. „Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde. Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): Der Mensch lebt nicht allein vom Brot (Lukas 4, 3-4).“ Wovon leben wir? Die leibliche Speise, die unser Körper tagtäglich benötigt, ist wichtig und lebensnotwendig. Hunger und Durst müssen gestillt werden, um Kraft und Energie für die täglichen Herausforderungen in Schule, Beruf und Alltag zu tanken. Das ist selbstverständlich. Hunger und Durst haben wir jeden Tag aufs Neue wieder und Sattwerden gelingt immer nur temporär („Unser tägliches Brot gib uns heute“). Doch was macht uns wirklich satt – was ist wirklich lebenswichtig und –notwendig für uns? Auch in unserem Leben gibt es diese Wüstenzeiten (Krankheit, Perspektivlosigkeit oder Einsamkeit). Und dann sehnen wir uns nach einem Wort der Ermutigung und des Zuspruchs. Gott möchte uns durch Sein Wort beschenken, damit wir nicht am Leben verzweifeln. Sein Wort will trösten, heilen und wieder aufrichten. Sein Wort kann unsere durstige und hungernde Seele tränken und dauerhaft satt machen („Ich bin das Brot des Lebens (Johannes 6, 48)“ und „Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das Ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das Ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt (Johannes 4, 13-14)“). Und Gott möchte uns weiter darin Erkenntnis schenken, Sein Wort von den vielen lauten Stimmen unserer Zeit auch unterscheiden zu können.

Herr, von Deinen Worten können wir leben, durch Deine Worte weitersehn. Mit Deinen Worten können wir sterben und auf Dein Wort hin auferstehn (M. Siebald).

About the Author Gerd

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