Losung des Tages – 07.12.2014

Gedenke der vorigen Zeiten und hab Acht auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht. Frage deinen Vater, der wird dir’s verkünden, deine Ältesten, die werden dir’s sagen.
5.Mose 32,7

Paulus schreibt an Timotheus: Ich erinnere mich an den ungefärbten Glauben in dir, der zuvor schon gewohnt hat in deiner Großmutter Lois und in deiner Mutter Eunike; ich bin aber gewiss, auch in dir.
2.Timotheus 1,5

Auf das Rufen Gottes, Seine persönliche Ansprache an einen jeden von uns, muss von unserer Seite eine Antwort folgen. Ich muss mich entscheiden – entweder für Gott oder gegen Ihn; ein dazwischen gibt es nicht. Was hilfreich und von großer Bedeutung sein kann, letzten Endes aber keine Garantie dafür, dass man zum Glauben an den Herrn findet, ist, wenn man durch Erziehung bereits eine gesegnete Vorarbeit zu Gott hin, erfahren durfte. So war es auch bei Timotheus, dessen fromme Großmutter und Mutter schon sehr früh den Glaubenssamen in sein Herz ausstreuten und der auf guten Boden fiel. Timotheus Vater war Heide und seine Mutter Jüdin. Ihr Einfluss auf ihr Kind war – Gott sei Dank – größer, als der des Vaters. In der Mutter und auch der Großmutter wohnte ein ungefärbter Glaube, also ein echter und lauterer Glaube. Und beide Frauen lebten diesen Glauben wohl aktiv, sodass Timotheus dies hautnah erleben durfte. Jemand sagte einmal: „Die beste Bibelübersetzung, die ich kenne, ist die meiner Mutter. Sie hat die Bibel ins Leben übersetzt und uns Kindern vorgelebt.“ Wie schön, wenn Kinder dies so erleben durften und nicht die andere hässliche Seite, wo Fluchen, Schimpfen, Zank und Streit vieles vergiftet und verdirbt. Daher ist es wichtig, dass wir, die wir in der Nachfolge Jesus stehen, uns darüber bewusst werden, in welcher Verantwortung wir gegenüber den Menschen, aber insbesondere gegenüber unseren Kindern, stehen.

Barmherziger Vater, bitte hilf uns dabei, dass wir Deinen guten Samen in die Herzen unserer Kinder und der uns Anvertrauten legen können. Unsere Schutzbefohlenen bringen wir zu Dir, damit Du Wachsen und Gedeihen – trotz aller Widerstände und Anfeindungen – schenken mögest und diese dann fruchtbare Zeugen von Dir werden können.

About the Author Gerd

Leave a Comment: