Losung des Tages – 07.11.2014

Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht anrechnet und in dessen Sinn nichts Falsches ist.
Psalm 32,2

Jesus sprach: Man wird sich im Himmel mehr freuen über einen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keiner Umkehr bedürfen.
Lukas 15,7

In dem Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählt Jesus die Geschichte von einem Schafherdenbesitzer, der hundert Schafe hat, wovon eines verloren geht. Dieser macht sich dann auf, die neunundneunzig übrigen Schafe zurücklassend, um das eine verloren gegangene Schaf solange zu suchen, bis er es wiedergefunden hat. Voller Freude trägt er es dann auf seinen Schultern zurück zur Herde. Hierbei wird vor allem die Fürsorge und die Liebe zum Eigentum des Besitzers deutlich. Wesentlich ist auch, dass ein verirrtes Schaf (Herdentier) orientierungslos und hilflos umherläuft und nicht mehr alleine zu seiner Herde zurück findet. Es ist ebenso nicht in der Lage sich zu verteidigen. Mit der Sorge um dieses einzelne Schaf nimmt der Herdenbesitzer jede Mühe auf sich, um es zu suchen, zu finden und mit Freuden nach Hause zu tragen (was unter der Last des Tieres sicherlich mit großen Mühen verbunden ist). Und wieviel höher steht ein Mensch als ein Schaf, wenn dieser seinen falschen Weg erkennt und umkehrt zu Gott, wodurch Freude im Himmel sein wird? Jeder Sünder ist nach wie vor Gottes und Jesu Eigentum, der eben durch die Sünde verloren gegangen ist. Und Gott geht noch heute jedem einzelnen Menschen nach, um ihn zur Umkehr (Buße) zu leiten und ihm Seine, in Jesus Christus zur Versöhnung und Rettung ausgestreckte, Hand zu reichen, denn Er möchte, dass niemand verloren geht und alle zur Erkenntnis der Wahrheit finden. Und die Freude im Himmel wird über den sich dann Bekehrten um vieles größer sein, als über die vermeintlich neunundneunzig Gerechten (damals die Pharisäer und Schriftgelehrten), die ihr Verlorensein in ihrer selbstgerechten Art und Weise noch nicht einmal erkennen.

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