Losung des Tages – 07.01.2015

Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.
Psalm 51,17

Wenn einer spricht, dann Worte Gottes; wenn einer dient, dann aus der Kraft, die Gott ihm schenkt, damit in allen Dingen Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus.
1.Petrus 4,11

Wenn Gott einem Menschen den Mund auftut, so ist es gewiss und sicher, dass dann des Herrn Lob ertönt. „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (Matthäus 12, 34).“ Doch je nach dem wer als Wächter an der Tür der Lippen steht, kann es passieren, das schändliche Worte, Niederträchtigkeiten und alles Mögliche an Schlechtigkeiten aus uns hervorquillt. Getrieben von Ärger, Wut, Eitelkeit oder Falschheit kann schnell ein Feuer entzündet werden, welches einen ganzen Wald zum Brennen bringen kann. Und unbedacht ausgesprochene Worte können oftmals nicht so einfach und ohne Entschuldigung wieder zurückgenommen werden. Erfahrene Verletzungen und nicht vergebene Schuld können unser Herz verhärten und erkalten lassen, sodass wir auch nicht mehr sorgfältig auf unsere Wortwahl achten. Von daher ist es wichtig, Gott um ein reines Herz und einen beständigen Geist zu bitten (Psalm 51, 12), denn unsere Worte, die wir sprechen, entspringen aus der Tiefe unseres Herzens. So auch bei König David, der damals einen seiner treuen Offiziere in den Tod schickte, um anschließend dessen Frau zu heiraten. Der Prophet Nathan sprach David darauf an. Und David war einsichtig und erkannte, dass er nicht nur seine Mitmenschen betrogen hatte, sondern sich dadurch auch von Gott entfernt hatte – von dem Gott, Dem er sein Leben und sein Königtum zu verdanken hatte. Und David bringt seine Schuld vor Gott. Er beschönigt nichts von seiner Schuld und den Abgründen seines Lebens und hofft darauf, dass Gott ihm einen Neubeginn gewährt und ihm vergibt. Und so ist es dann auch und David bittet, dass Gott selbst ihm den Mund zum Loben auftut und er seinem Volk von der Gnade Gottes und Seiner Barmherzigkeit erzählen kann – und das es wichtig ist, Gottes Gebote zu beachten und nach ihnen zu leben. Aus so vergebener Schuld heraus dürfen wir unseren Gott freudig bekennen und Ihn loben.

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