Losung des Tages – 05.12.2014

Josef sprach zu seinen Brüdern: Zanket nicht auf dem Wege!
1.Mose 45,24

Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.
Epheser 4,3

Luther überschreibt diesen Abschnitt im Brief an die Epheser mit „Die Einheit im Geist und die Vielfalt der Gaben“. Es geht hierbei darum, dass Paulus die Gemeinde in Ephesus ermahnt, ihrer Berufung in Jesus Christus gemäß würdig zu leben. Sie sollen einander in Liebe (er)tragen und dies in aller Demut, Sanftmut und Geduld. Zudem sollen sie die Einheit im Geist wahren. Wie kann dies umgesetzt werden? Die Einheit im Geist muss durch die Bemühungen der Gemeinde nicht erst hergestellt werden, sondern lediglich gehalten werden. Diese Einheit entspringt aus dem einem Herrn Jesus Christus, Der das Haupt ist und aus dem einen Geist, Der der Gemeinde gegeben ist und diese erhält und aus dem einen Gott, Der da wirkt alles in allen (1. Korinther 12, 6). Der Glaubende wird durch seine Taufe Teil des Leibes Christi („Denn wir sind durch „einen“ Geist alle zu „einem“ Leib getauft; 1. Korinther 12, 13“). Und doch steht der Leib Christi in Gefahr, nach außen hin ein gespaltenes Erscheinungsbild abzugeben. Obwohl der Leib Christi nicht zerteilt werden kann (1. Korinther 1, 13), ist es dennoch möglich, dass es zu Spaltungen kommt („Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus; 1.Korinther 1, 12“). Es menschelt eben in der Gemeinde in Ephesus und auch bei uns heute. Wichtig ist hierbei, dass wir uns durch Ermahnungen immer wieder zur Einheit im Geist zurückrufen lassen und diese dann auch bewahren durch das „Band des Friedens“. Dieses Band ist geknüpft durch Jesus Christus, durch Den Gott uns Menschen liebt und uns mit Sich selbst versöhnt hat, auf das wir Frieden haben mit Ihm. Wenn unser selbstsüchtiges Handeln dieser Einigkeit im Geist und dem Frieden immer wieder entgegensteht, so wollen wir uns ermahnen lassen, uns für den Erhalt der Einheit einzusetzen und dem Heiligen Geist zum Wirken Raum zu geben.

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